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05.06.10 17:46 Uhr
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USA: BP zahlt für Imagepflege, arbeitslose Fischer bekommen nichts

Mittlerweile hat US-Präsident Obama zum dritten Mal die Region im US-Bundesstaat Louisiana besucht, die von der Öl-Katastrophe betroffen ist. Dabei drohte er dem Mineralölkonzern BP.

Es könne nicht sein, dass Dividenden an Aktionäre und Zeitungs- oder Fernsehanzeigen zur Imagepflege gezahlt würden, durch die Ölkatastrophe arbeitslos gewordenen Fischern jedoch Zahlungen verweigert würden.

Unterdessen hat der Ölteppich nun auch die Strände von Florida erreicht. BP ist weiterhin mit dem Versuch beschäftigt, einen Top Cap, einen Auffangtrichter, über das Bohrloch zu stülpen. Diese soll ausströmendes Öl auffangen und kontrolliert abschöpfen. Wie viel abgeschöpft werden kann ist unklar.


WebReporter: Borgir
Rubrik:   Brennpunkte / Katastrophen
Schlagworte: USA, Hilfe, Fischer, BP
Quelle: www.tagesschau.de
Meinung des Autors zum Thema:
 
+33 | -4
 
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Unfassbar, dass BP sich ein solches Verhalten so lange erlauben kann. Obama muss ein Machtwort sprechen und BP übelst zur Kasse bitten. Zurzeit hat man den Eindruck, dass der Ölkonzern machen kann was er will.
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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.06.2010 18:01 Uhr von Onkeld
das endprodukt dann billiger, is ja verminderte qualität?

haha ^^
Kommentar ansehen @Autor   
 
+22 | -4
 
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05.06.2010 18:06 Uhr von medokin
Wer Geld hat, kann sich alles erlauben...

Das hat was mit dieser demokratischen Idee zu tun, die man "freie Marktwirtschaft" nennt.
Kommentar ansehen Ich bin dafür...   
 
+32 | -3
 
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05.06.2010 18:14 Uhr von Krawallbruder
... das sämtliche Ölquellen von BP enteignet werden und die Erlöse aus den dadurch entstehenden Ölverkäufen an die Menschen in der betroffenen Region und der Instandsetzung der Umwelt gehen.

Weder die Äktionäre noch die vermeintlichen Nieten in Nadelstreifen oder irgendwelche anderen hohen Herren bei BP sollten weiterhin Kohle bekommen.

Die dreckigen Umweltschweine...
Kommentar ansehen Caught in the oil   
 
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05.06.2010 18:23 Uhr von Arschgeweih0815
http://www.boston.com/...

Diese Öl-Katastrophe ist schon jetzt schlimmer als Tschernobyl und jeder andere Atomunfall. Und Obama redet aber tut nix.
Kommentar ansehen Diese Scheinheiligkeit...   
 
+4 | -2
 
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05.06.2010 18:34 Uhr von lopad
der Politiker ist gelinde gesagt zum kotzen.

Auf der einen Seite den Aufsichtsbehörden immer weiter das Budget kürzen, und damit der Schlamperei und Korruption Tür und Tor öffnen, und sich auf der anderen Seite als Retter der Nation profilieren wenn der Karren Meter tief im Dreck steckt.

Natürlich hat BP es ganz gewaltig verbockt, aber da sollte man nicht nur dem bösen Öl Multi den schwarzen Peter zuschieben, sondern auch der US Regierung.

Warum hätte BP sich denn die Mühe machen sollen, teure Sicherheitsvorkehrungen zu installieren wenn man doch auch viel billiger dabei rum kommt, die US Behörden winken die Bohrgenehmigung ja sowieso durch, weil einfach die Mittel fehlen wirklich zu überprüfen ob da alles rechtens zugeht.


Sicher wäre BP jetzt billiger bei weg gekommen wenn man alles erdenklich mögliche getan hätte um für die Sicherheit zu sorgen. Aber soweit denkt der gemeine Vorstand bekanntlich nicht, weder bei Banken noch bei Öl Multis.
Wichtig ist nur wie hoch die schwarze Zahl am Ende des Quartalsbericht ist.

"Nach mir die Sinnflut."

[ nachträglich editiert von lopad ]
Kommentar ansehen Es wird Zeit das der Planet Erde   
 
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05.06.2010 18:38 Uhr von Wurstwasserpfeiffe
von Seinem schlimmsten Virus, dem Menschen "befreit" wird.
Ich bin für einen 12 km Asteroid und einen Neustart der Erde 2.0 ohne Homo Sapiens.
Kommentar ansehen Kommafehler   
 
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05.06.2010 19:00 Uhr von Kommafehlersucher
"Wie viel abgeschöpft werden kann[,] ist unklar" Zwischen zwei Verben kommt ein Komma.

[ nachträglich editiert von Kommafehlersucher ]
Kommentar ansehen @ Kommafehlersucher   
 
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05.06.2010 19:14 Uhr von SmileToday
> "Wie viel abgeschöpft werden kann[,] ist unklar" Zwischen zwei Verben kommt ein Komma. <

Und zwischen zwei Sätzen kommt ein Punkt... Setzen. Fünf.

"Wie viel abgeschöpft werden kann" dient in dem zitierten Satz übrigens als Subjekt. Man könnte sich also trefflich über das *fehlende* Komma streiten.

Viel Spaß noch beim smart shitting...

[ nachträglich editiert von SmileToday ]
Kommentar ansehen tjo...   
 
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05.06.2010 19:32 Uhr von yoyoyo
@Kommafehler na Hose nass jetzt?!

leider muessen wir diesen Mist bezahlen aber die Erde wird eh bald von der Sonne eingedampft!
Kommentar ansehen Was bringts,   
 
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05.06.2010 20:08 Uhr von internetdestroyer
wenn der amerikanische Präsident dort hinreist, droht aber letztendlich doch nichts dagegen unternimmt.

Ob Deutschland, ob USA überall hats dieselben Weicheier, die vor der Industrie einknicken...
Kommentar ansehen @SmileToday   
 
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05.06.2010 20:36 Uhr von Kommafehlersucher
Ich bin stolz auf dich, mein junger Padawan. Jedoch handelt es sich hier lediglich um ein Kommentar, und nicht um eine "News", bei der die Einhaltung der deutschen Rechtschreibung und Interpunktion wesentlich wichtiger ist.

[ nachträglich editiert von Kommafehlersucher ]
Kommentar ansehen @Arschgeweih0815   
 
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05.06.2010 21:53 Uhr von Premier-Design
Ich würde eher sagen, sie gehört zu den schlimmsten Katastrophen der Menschheit.

Stichwort Tscheljabinsk/Majak/Karatschai-See (http://de.wikipedia.org/...). Zitat wikipedia bez. Strahlung von 6 Gray: "Ungeschützt wäre diese Strahlung für einen Menschen bereits nach einer Stunde tödlich." Und „Wenn sich die Radioaktivität des Karatschai-Sees in den Arktischen Ozean, eine der letzten großen Wildnisse, ergießen sollte, könnte sie die halbe Erde erreichen.“...

Die bulgarische Hellseherin Wanga, deren "Trefferquote" der Vorhersagen wohl um die 80% lag, sagte zu Lebzeiten voraus, dass es wegen eines Massensterbens der Bienen bald keinen / kaum Honig mehr geben würde und warnte davor, die Erde auszusaugen (Erdöl), da es sonst zu einer riesigen Katastrophe kommen würde..

Vielleicht sollte man die "Sintflut" mal in dem Zusammenhang erforschen, dass unter der Erde etwas weggesaugt wird. In meiner Phantasie könnten irgendwelche Erdplatten zusammenstoßen und eine eventuell gebildete riesige Luftblase, die anstelle des ausgesaugten Öls vorhanden wäre, loslösen, die wiederum eine große Flutwelle auslöst...
Na gut, jeder darf sich selbst zusammenspinnen, an was die Menschheit zugrunde gehen wird, es gibt viele Möglichkeiten (durch genmanipulierte Lebensmittel mutierte Lebewesen,...). :-)
Kommentar ansehen tja..   
 
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05.06.2010 21:54 Uhr von spamsucks
..sowas passiert halt im Kapitalismus. Und irgendwer verdient sicher auch noch gut an der Umweltkatastrophe. Bestimmt hat irgendwer drauf gewettet ;-)

:-(
Kommentar ansehen Terroranschlag   
 
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06.06.2010 01:02 Uhr von Sir_Cumalot
Bin Laden hätte in seinen kühnsten Träumen es nicht besser hingekriegt.

USA wird pleite gehen.
Fragt sich nur wann.
Kommentar ansehen Eieiei   
 
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06.06.2010 06:37 Uhr von dose89
Das dürfte auf Dauer nicht nur Fischer am Golf von Mexiko arbeitslos machen.

Die Geschichte nimmt Ausmaße an, die sich die wenigsten ernsthaft vor Augen führen. Bei den "Bemühungen", die unternommen werden, um das Loch zu schließen, vergehen locker noch 2-3 Monate, bis es wirklich dazu gekommen ist. Und hier zeigt sich auch, dass die "mächtigen" USA anscheinend machtlos gegenüber Großkonzernen im eigenen Staatsgebiet sind.

Noch ist das Zeug im Golf von Mexiko. In den nächsten Monaten wird der Golfstrom das Öl aber mit nach Norden reißen. Wäre interessant zu wissen, wie sich das Öl auf die Strömungeigenschaften und ob es sich auf das Klima, wenn ja, in welcher Form, auswirken wird.

Wäre nett, wenn uns mal irgendwelche Experten aufklären würden, bisher erfährt man aus den Medien nur lapidarisch alle 2-3 Tage, dass das Loch immer noch nicht geschlossen ist. Auf die damit zusammenhängenden Hintergründe darf man aber lange warten.


Es bleibt festzuhalten, dass sich das Öl in diesen Mengen in den nächsten Jahren weltweit in den Meeren bemerkbar machen wird, da die Wasserzirkulation es überall verteilt.

Und gerade den nördlichen Atlantik wird es treffen. Der Fischreichtum wird vorübergehend deutlich abnehmen und die Aalwanderung wird empfindlich gestört (da viele auf der Wanderung verenden werden).

Ob und in welcher Form sich das Öl auf das nordwesteuropäische Klima auswirkt, bleibt abzuwarten.
Kommentar ansehen dass der Ölkonzern machen kann was er will.   
 
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06.06.2010 07:57 Uhr von wordbux
Klingt irgendwie nach Deutschland, wenn man das "Öl" durch Elektrizität etc. ersetzt.

Die Ölkonzerne sollten richtig kräftig zur Kasse gebeten werden, aber Öl ist Macht.
Kommentar ansehen @ kommafehlersucher   
 
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07.06.2010 23:43 Uhr von SmileToday
... der werfe den ersten Stein...

Bei SN sind weder Einlieferer noch Kommentatoren professionell. Demzufolge solltest Du von den Einlieferern einer Nachricht nicht mehr erwarten als Du selbst leistest. Einverstanden, großer lingdao?

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