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Studie: Erhöhte Selbstmordgefahr bei einem niedrigen IQ

In der bis jetzt weltweit größten Studie zu diesem Thema verglichen schwedische Forscher über 1,1 Millionen Akten von männlichen Patienten.

Man verglich die Krankenhauseinweisungen wegen versuchten Selbstmords mit dem Ergebnis eines IQ-Tests, den die Männer als junge Erwachsene absolviert hatten.

Vermutet wird, dass es Männern mit einem niedrigeren IQ nicht gelingt, ihre Probleme so zu lösen, wie Männer mit einem höheren IQ. Ein oftmals niedrigeres Einkommen und erhöhter Stress verschärfen die problematische Situation.


WebReporter: Siel
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Selbstmord, Risiko, Suizid, IQ, Intelligenztest
Quelle: www.focus.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.06.2010 18:25 Uhr von Spafi
 
+42 | -2
 
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komisch: Ich dachte immer, intelligente Leute nehmen das Leben ernster, grübeln mehr und steigern sich somit mehr in ihre Probleme. Zusätzlich sind äußerst intelligente eher Einzelgänger, was das zu zusätzlicher Vereinsamung und mangelnden Personen, bei denen sie sich ausheulen können, führt.

Aber naja, wieder was gelernt
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04.06.2010 18:33 Uhr von W.Marvel
 
+33 | -1
 
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mmh: Vielleicht bedeutet die Tatsache, dass die Untersuchung bei den Überlebenden von Selbstmordversuchen gemacht wurde, dass die Intelligenten erfolgreich mit ihrem Suizid waren.
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04.06.2010 18:35 Uhr von Spafi
 
+12 | -2
 
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@Marvel: Dann ist aber die ganze Studie sinnlos, da man nicht überprüfen kann, ob es ein echter Versuch oder ein Hilfeschrei war. Zwischen beiden liegen Welten, auch wenn sie für Außenstehende identisch aussehen
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04.06.2010 18:43 Uhr von W.Marvel
 
+6 | -1
 
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@Spafi: genau das wollte ich mit meinem Kommentar auch andeuten. Ich kann nicht sagen, dass ich weiß ob die Aussage stimmt, aber zu oft habe ich schon gehört, das die Mehrzahl der Menschen, die ihren Suizidversuch überlebt haben, sich tatsächlich auch nie in letzter Konsequenz töten wollten.
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04.06.2010 19:36 Uhr von MrsHebadesher
 
+2 | -3
 
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Problemlöseprozesse: Eigentlich überrascht es nicht. Die Begriffe "Intelligenz" und "Kreativität" hängen in der Psychologie sehr eng zusammen. Beide Termini bedingen sich gegenseitig. Kreativtät schließt u.a. auch kreative Problemlöseprozesse mit ein, die nötig sind, wenn man auf einem Weg nicht zu einer Lösung kommt. Anders formuliert: Nach dem Kapazitäts- und Schwellenmodell ist ein bestimmter IQ für Kreativität vonnöten bzw. der IQ bestimmt die Obergrenze deiner Kreativität.

Auf die News bezogen bedeutet das, dass die Menschen keinen einfachen Weg aus ihren Krisen hatten/fanden und ihnen kreative Problemlöseverfahren aufgrund ihrer Inteligenz nicht zugänglich/bekannt waren.

[ nachträglich editiert von MrsHebadesher ]
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04.06.2010 19:40 Uhr von MrsHebadesher
 
+1 | -1
 
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@spafi: Studien haben gezeigt, dass ein hoher IQ im Normal sogar mit einer großen Geselligkeit und vielen sozialen Kontakten einhergeht. Eine Studie hierzu die Längsschnittstudie von Terman. Bestätigt werden seine Ergebnisse durch die München- und Marburger Hochbegabtenstudie.
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04.06.2010 22:33 Uhr von anderschd
 
+4 | -1
 
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Vllt liegt es auch daran, dass man mit einem niedrigen IQ einfach weniger Chancen bekommt im Leben und schneller in der Armut landet.
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04.06.2010 23:04 Uhr von Floppy77
 
+3 | -1
 
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Die: Studie beruht auf Daten aus Einweisungen wegen "versuchten" Selbstmords, was ist mit denen die nicht nur beim Versuch bleiben sondern Erfolg haben? Haben die auch einen niedrigen IQ? Wenn nein, könnte man auch sagen, dass Leute mit einem niedrigen IQ es nicht schaffen den Selbstmord richtig zu planen, während Klügere alles richtig machen.
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05.06.2010 01:19 Uhr von Bruno2.0
 
+1 | -0
 
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Niedriger: IQ führt zu geringer Bildung somit lebt man am Unteren ende der Schichten und da bringen sich manche Leute halt um...


Ich glaube kaum das das nur was mit dem IQ an sich zu tun hat
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05.06.2010 05:08 Uhr von DeeRow
 
+1 | -0
 
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ich dachte bisher immer (so, wie ich es gelernt habe in verschiedenen Seminaren), dass es Risikofaktoren und Schutzfaktoren gibt.

RF: Faktoren, die Fehlentwicklung (z.B. sozial) begünstigen
SF: Faktoren, die Fehlentwicklungen wieder stabilisieren können.

Klar gibt es mehr Risikofaktoren (bzw. weniger Schutzfaktoren) bei Menschen, mit niedrigem IQ. Kann mir also gut vorstellen, dass eine solche auslegung stimmen kann. Zumindest klingt es logisch, da ja Verbrechen eher in diesen Gefilden vorkommen, wenn man das untersucht. Steuerhinterziehung usw. kommt zwar eher in höheren Schichten (höhere IQ) vor, jedoch der Großteil der Delikte eher im unteren Intelligenz-Feld.

Aber man darf den allerersten Kommentar nicht ausser Acht lassen, da dieser auch bewiesen ist.

Mit der menschlichen Psyche ist es halt so eine Sache... sobald man etwas in eine Schublade steckt, gibts den nächsten Fall, der einfach nicht passt...
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05.06.2010 16:47 Uhr von edi.edirne
 
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komisch: also wenn das wirklich so wäre, würde deutschland viel viel weniger einwohner haben :D
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05.06.2010 19:35 Uhr von Muu
 
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dumme: leute habens doch gut auf der welt hier ...siehe beispiel Bush ex us president... und der denkt bestimmt nich an selbsmord ...der geht lieber ein saufen...
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05.06.2010 20:37 Uhr von derBasti85
 
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Es sei denn er ist zu niedrig, dann vergisst man die Waffe zu laden oder springt hinter den Zug!
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06.06.2010 07:50 Uhr von bluecoat
 
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Profi-Sterbehilfe gefordert! man sollte weltweit proffessionelle Sterbehilfezentren einrichten in denen die Leute echte proffessionelle sterbehilfe bekommen können, das wäre für die Leute endlich und entgültig konsequent und würde die extrem hohen Folgekosten (Unsere Krankenkassenbeiträge) durch häufig stümperhafte Suizidversuche eindämmen.

..bei der weltweiten Überbevölkerung sollte niemandem das Recht genommen werde zu gehen! Nebenbei würde es den allgemeingültigen Naturgesetzen , der Selektion des Stärksten und gesündesten wieder Rechnung tragen und bereinigend auf die Erhaltung und Entwicklung Art wirken.
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07.06.2010 04:35 Uhr von KamalaKurt
 
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@sukor74 somit sind alle Statistiken Umfragen und Studien für die Katz. Die in Schweden gemachte Studie umfasste 1,1 mio Männer bei einer Einwohnerzahl von ca. 9,2 mio, Frauen migezählt). Geht man davon aus, dass der Anteil der Frauen bei 50% liegt, sind also fast 25 % der Männer in diese Studie einbezogen worden, grundsätzlich natürlich ist Vorraussetzung meiner Rechnung, dass pro Akte nur ein Mann zuzuordnen ist.

Dies ist solch eine Dichte der Männer, die in diese Studie einbezogen wurden, wie es wahrscheinlich sehr selten vorkommt. Und durch diese Dichte kann man der Studie ganz bestimmt eine Aussagekraft beimessen, dass man nahe am eigentlichen Ergebnis dran ist.

Solltest du immer noch anderer Meinung sein, dann lese keine Umfragen, Studien oder Statistiken mehr, da du auch zu den Gefährteden gehören könntest.
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07.06.2010 04:51 Uhr von KamalaKurt
 
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Leider muss ich mich nochmals melden, da mir der Kommentar von @edi.edirne überhaupt nicht gefällt. Wie kann man nur ein ganzes Volk so pauschal beurteilen.

Sehen wir uns doch mal, verglichen mit userer Bevölkerungszahl, von ca 60 Mio (ohne Ausländer) gegenüber den anderen führenden Hightec Staaten, so kann man getrost sagen, dass prozentual der Bevölkerung, Deutschland ganz vorne mitmischt. Da sind noch nicht einmal die Forscher, Entwickler und Techniker bedeutender Ojekte mitgezählt, die sich im Ausland niedergelassen haben.

Leider ist natürlich auch ein negativer Trend zu sehen, da die Erziehung unserer Kinder scheinbar nicht mehr funktioniert und die Kinder mit einer unzureichenden Bildung ihr Leben fristen müssen.
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07.06.2010 12:35 Uhr von EdwardTeach
 
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@Ersten Kommentar von Spafi: du hast es vollkommen richtig erkannt. Es gibt diese Vereinsamung durchaus (sehe es an mir selbst ;)), jedoch ist es für einen höheren Intellekt (oha ich werd wieder größenwahnsinnig ^_^) wichtiger das Leben zu bewahren und deshalb auch das eigene nicht leichtfertig weg zu werfen. Auch wenn ich es trotzdem nicht verstehe wieso weniger intelligente Menschen suizidgefährdeter sein sollen. Immerhin müsste doch jeder Mensch normalerweise glücklich sein leben zu dürfen. Aber vielleicht komme ich auch noch dahinter.
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07.06.2010 14:52 Uhr von EdwardTeach
 
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Achso: naja ich habe noch keine ausreichende Begründung gefunden das eigene Leben zu beenden. Es könnte aber auch daran liegen, dass ich den Tod für die schlechteste Variante halte. Immerhin kann man ja nicht sagen "ich habs mir anders überlegt." Sowas ist viel zu entgültig. Der Tod ist einfach nicht erstrebenswert. Man wacht nicht mehr auf und ewige Dunkelheit ist mir persönlich auch viel zu langweilig.

Und die Begründungen sind immer ein wenig blöd.
Beispiele mit Widersprüchen:
"Alle meine Verwandten sind gestorben bei Unfall X."
Dann sei umso glücklicher das du noch lebst. Immerhin hat die Familie dann einen der sie fortbestehen lassen kann.
"Arbeit, Frau und Führerschein verloren."
Kann man alles neu bekommen, wenn man es wirklich will.

Wenn man allerdings tot ist bekommt man gar nichts mehr. Es gibt keine Zweite Chance oder sowas. Das ist meine Meinung dazu.

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