04.06.10 17:37 Uhr
 1.123
 

Bundeswehr: Psychologe spricht über Traumata nach Kriegseinsätzen

Der Einsatz in Afghanistan ist für betroffene Soldaten nicht nur vor Ort eine psychische Belastung. Hunderte erleiden nach ihrer Rückkehr so genannte posttraumatische Belastungsstörungen (PTBS). Alltägliche Begebenheiten können bei Betroffenen plötzlich Erinnerungen an Kriegserlebnisse hervorrufen.

Die Symptome der PTBS, wie zum Beispiel Probleme im sozialen Umfeld oder Aggressionen, sind aber vielfältig und erst nach mehreren Wochen erkennbar. Erkrankte können sich oft nicht selbst von der PTBS befreien und müssen psychologisch betreut werden.

Dass nach dem Zweiten Weltkrieg nicht Tausende mit PTBS behandelt werden mussten, erklärt der Psychologe Norbert Kröger damit, dass die Menschen damals direkt nach den furchtbaren Erlebnissen "funktionieren" mussten, um zu überleben. Die PTBS wurde verdrängt. Sie kommt jedoch teilweise zu einem späteren Zeitpunkt zum Vorschein.


WebReporter: Havelmaz
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Trauma, Bundeswehreinsatz, Psychotherapie, Belastungsstörung
Quelle: www.maerkischeallgemeine.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Niederlande: Sobald man volljährig wird, ist man Organspender
Hohes Krebsrisiko durch verarbeitete Nahrung
Gesundheitsausgaben: Eine Milliarde Euro pro Tag

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
04.06.2010 20:51 Uhr von korem72
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
wie jetzt: ist das Spiel zur Aufbauunterstützung in Afghanistan jetzt doch offiziel als Kriegseinsatz makiert? Denn nur dann haben unseren Soldaten auch wirklich einen gesetzlichen Anspruch auf Versorgung und sie könnten sogar die Politiker verklagen - weil angeblich ist es ja kein Kriegseinsatz (laut Marschbefehl)
Kommentar ansehen
04.06.2010 21:36 Uhr von -Agitator-
 
+2 | -4
 
ANZEIGEN
PTBS ist ja zum Glück seit längerem als ernste Krankheit bei Soldaten anerkannt und wird zum Glück relativ erfolgreich behandelt. Habe mir zum Thema mehrere Dokumentationen angeschaut, als Unbeteiligter kann man sich soetwas garnicht vorstellen. Ich wünsche allen Betroffenen Soldaten gute Genesung und allen Soldaten im Ausland viel Glück, keine traumatischen Geschehnisse zu erleben.
Kommentar ansehen
04.06.2010 22:48 Uhr von -Agitator-
 
+2 | -6
 
ANZEIGEN
Sprach der Kriegsdienstverweigerer, der als allererstes weinend in der Ecke sitzen würde, wenn es heimisch knallt. Der Befehl nach Afghanisten zu fliegen kommt von der Politik, nicht vom Gefreiten, du Astronaut.

Und Soldaten braucht das Land, das würdet ihr Linken vielleicht auch merken, wenn ihr aus eurer linken Polly-Pocket-Traumwelt mal erwachen würdet. Schätze dich froh, dass andere Leute den Part übernehmen...

[ nachträglich editiert von -Agitator- ]
Kommentar ansehen
05.06.2010 04:54 Uhr von DeeRow
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Ich habe: in meiner langjährigen Konsolen- und Pc-Spiele-Zeit auch schon soviele Menschen umgelegt, dass ich selbst ein PTSS habe.. ^^

Nee, sry, ernstes Thema:

Man darf nicht vergessen, dass nicht nur Soldaten Gefahr laufen, soetwas zu bekommen. Auch Feuerwehrleute, Sanitäter etc. kriegen soetwas diagnostiziert.

Zum letzten Absatz der News:
Mir ist nicht bekannt, dass es diese Diagnose schon damals gab. Ausserdem gab es sehr wohl Tausende von Frauen, die berichteten, inwiefern sich ihre Männer nach der Rückkehr verändert haben. Depressionen (Gefühlsabwesenheit), Stimmungschwankungen, Aggressionen etc sind auch damals schon aufgetreten. Mein Opa ist aufgrund dessen nicht zu meiner Vereidigung damals erschienen.... sowas sitzt zu tief, als dass man es nach Jahrzehnten noch wirklich behandeln könnte.

Dennoch en Plus, da dieses Thema komischerweise immerwieder verschwiegen wird. Genauso, wie die Toten am Hindukusch. Hoffentlich wacht die Bevölkerung bald mal auf und macht noch mehr Druck auf die Politiker. Denn auch wenn ich das Problem der "Kräftebindung, damit die Bomben dort bleiben" sehe, sehe ich auch das Problem der Kosten und des Nutzens. Daher bin ich für eine Rückholung der Truppen. Aber das gehört hier eigentlich nicht hin.

In Gedenken an die leidenden Menschen,

Dr
Kommentar ansehen
05.06.2010 11:39 Uhr von MiaCarina
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
ein amerikaniscxher Soldat spricht: http://www.youtube.com/...
Kommentar ansehen
05.06.2010 13:14 Uhr von Hrvat1977
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Bei uns: in Kroatien war das nach dem Krieg ein großes Problem.Viele sind mit den Grausamkeiten des Kriges nicht fertig geworden.Manche haben sich danach sogar das Leben genommen.Ich hoffe Deutschland weiss was sie mit ihren noch jungen Soldaten macht und was es bei ihnen auslösen kann.Selbst wenn diese "Aufbaumission"bei weitem nicht so schlimm war wie der Balkankrieg glaube ich dass viele damit nicht fertig werden "falls sie jemals"wieder in ihre Heimat zurückkehren.
Kommentar ansehen
05.06.2010 13:58 Uhr von -Agitator-
 
+0 | -3
 
ANZEIGEN
Die Regierung: weiß sicherlich, was sie mit ihren Soldaten macht. Nur interessiert das die Regierung nicht. Wirtschaftliche Interessen gehen halt einfach vor.

Mein obriger 2. Kommentar macht leider jetzt nur noch wenig Sinn, da der bezogene Kommentar von dem Kommunisten leider, aber zurecht, gelöscht wurde.

Refresh |<-- <-   1-7/7   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2018 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Pinneberg: Familienvater wird Polygamie gestattet
Wien: Permanent furzender Flugpassagier veranlasst Notlandung
Jetzt hattest die SPD geschafft,erstmals hinter AFD


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?