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Milliardenflop Überseequartier: Hamburg will ungewollte Büroflächen umwandeln

In der Hafencity Hamburg soll nun im Überseequartier mehr Wohnraum geschaffen werden, anstatt weitere Büroflächen auszubauen. Diese werden wegen vieler leer stehender Büros nicht mehr benötigt. Zuletzt musste die Stadt selber Flächen anmieten, da sich keine Interessenten fanden.

Bereits im Sommer sollen die ersten Wohnprojekte an den Start gehen. Dabei stehen verschiedene Wohnobjekte bis maximal 182 Quadratmeter Größe zum Angebot.

Bis zum Jahr 2013 soll das Großprojekt Überseequartier beendet sein. Auf der Gesamtfläche von 7,9 Hektar sollen neben 16 Gebäuden auch Einkaufsmöglichkeiten und Hotels entstehen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf etwa 1,1 Milliarden Euro.


WebReporter: jukado
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Hamburg, Wohnung, Immobilie, HafenCity
Quelle: news.immobilo.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.06.2010 12:16 Uhr von jukado
 
+2 | -2
 
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Ich denke es wäre wirklich sinnvoll dort mehr Wohnraum zu schaffen, wenn eh schon so viele Büros in Hamburg leer stehen, wäre doch Quatsch dann noch mehr zu bauen oder nicht?
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04.06.2010 12:43 Uhr von chip303
 
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die hätten mal lieber rechnen sollen wie viele sich die Luxuslofts da als Wohnraum leisten können.. da werden wohl auch dann "einige" leer stehen..
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04.06.2010 13:44 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Ich hab mir erst letzte Woche gedacht dass es absolut super wäre, in der Speicherstadt ein Digitalisierungs-Studio und kombinierte Wohnung einzurichten. Dann dachte ich mir, das kann ich mir nie leisten, und in aller Regel wird es nicht erlaubt in Bürogebäuden zu wohnen. Da bleibe ich doch in meinem Atelier (nahe Stuttgart) wo ich jetzt bin. Aber Hamburg ist schon schöner.
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04.06.2010 13:44 Uhr von no_trespassing
 
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Frage mich, was das mit der ganzen Bürofläche soll: In Hamburg und Frankfurt stehen gigantische Flächen leer. Die Preise sind trotzdem noch auf hohem Niveau.

Teure Büroflächen in Großstädten anzumieten, können sich heute nur noch Konzerne leisten.
Mittelständler ziehen sowieso lieber in kleinere Außenstädte, wo der Hebesatz zudem günstiger ist.
Kleinfirmen können es sich sowieso nicht leisten.

Zudem wird immer mehr Home Office in Mode kommen.
Zuhause sich ein echtes Arbeitszimmer einrichten und schon kann man da ne Menge machen.
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04.06.2010 14:18 Uhr von Schwertträger
 
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@chip03: Das denke ich nicht: Der Wohnraum wird eher anderswo leerstehen.
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04.06.2010 14:21 Uhr von Schwertträger
 
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@ThomasHambrecht: Anfragen würde ich trotzdem: Informationen einzuholen kann ja nicht schaden. Und kostet auch fast nichts.

Ich denke mal, unter dem Druck des hohen Leerstands und des Haushalts der Stadt Hamburg ist da Verhandlungsspielraum. Evtl. muss man nur hartnäckig sein.
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04.06.2010 17:44 Uhr von spamsucks
 
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@schwertträger: nee selbst in den randbezirken gibt es nur wenig wohnraum. und auf jede wohnung kommen dann bestimmt 50 interessenten.

meine freundin hatte auch 6 monate lang nach einer wohnung gesucht. bei einer, die sollte nachvermietet werden, sagten uns die mieter das schon 141 interessenten da waren. wäre es nach denen gegangen hätten wir die wohnung bekommen (haben kleines kind), aber in der zuständigen wohnungsgesellschaft konnte man über 2 wochen den verantwortlichen nicht erreichen. als ich ihn dann an der strippe hatte, hieß es die wohnung sei vergeben. so ist leider die realität in hamburg.

das ende von lied ist: wir sind aus hamburg weggezogen und in der neuen stadt haben wir binnen 1 woche und 2 besichtigungen ne wohnung gehabt ;)

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