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J.P. Morgan zu 40-Millionen-Euro-Strafe verurteilt - Investmentbank zeigte sich selbst an

Da die US-Investmentbank J.P. Morgan die Anlagegelder von Kunden nicht separat auf Konten gelegt hatte, wurde sie von der britischen Finanzaufsicht (FSA) zu einer Strafe von 33,32 Millionen GBP (39,9 Millionen Euro) verdonnert.

Die saftige Geldstrafe wäre indessen noch höher ausgefallen, hätte sich die Bank nicht selbst angezeigt. Sie habe sich dadurch 30 Prozent gespart, wurde mitgeteilt. Es ist die bisher höchste Geldstrafe, die die FSA ausgesprochen hat.

Es wurde ausdrücklich auf das Versäumnis, die angelegten Gelder von Kunden getrennt vom eigenen Vermögen aufzubewahren, hingewiesen. Bei einer Insolvenz würde somit das gesamte Kapital in die Konkursmasse gelangen und wäre für die Anleger verloren gewesen.


WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Strafe, Investmentbank, J.P. Morgan
Quelle: www.welt.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.06.2010 12:12 Uhr von eXeCo
 
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tjaja irgendwann bekommt jeder seine gerechte Strafe.

und diese andauernden Selbstanzeigen sind einfach nur Geldeinsparerei....schlimm genug
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04.06.2010 20:44 Uhr von NoGo
 
+1 | -1
 
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Zu wenig: Viel zu wenig.
Dummerweise stammt alles Geld für diese Strafe von den Kunden. Sie sollten es zumindest von den Managergehältern abziehen, aber leider stammt auch das von den Kunden. Im Endeffekt bleibt immer alles beim kleinen Mann hängen...

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