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Lehrerverband: Eltern dicker Kinder Notfalls Kindergeld und Hartz IV kürzen

Bezug nehmend auf den hohen Bevölkerungsanteil übergewichtiger Menschen, hat der Deutsche Lehrerverband nun ein härteres Vorgehen gegen Eltern schwergewichtiger Kinder gefordert. Dazu sollen auch Vorbeugungsmaßnahmen an den Schulen gehören.

Laut Lehrerpräsident Josef Kraus sollte es deshalb zu "regelmäßigen Pflichtberatungen mit Gewichtskontrolle" durch Schulärzte kommen. Kraus erklärte: "Wenn sich Eltern nicht um gesunde Ernährung und genügend Bewegung ihrer Kinder kümmern, ist das im Extremfall der Einstieg in Kindesmisshandlung".

Die Eltern von auffälligen Kindern müssten gewarnt werden können. Notfalls müsse auch das Jugendamt eingeschaltet werden. Er fordert weiter, man müsse gegebenenfalls das Kindergeld oder Hartz IV kürzen, sollten Eltern den Warnungen nicht nachkommen.


WebReporter: W.Marvel
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Kind, Schule, Eltern, Hartz IV, Übergewicht, Kindergeld, Lehrerverband
Quelle: www.rp-online.de

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74 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.06.2010 08:49 Uhr von W.Marvel
 
+49 | -6
 
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Die meisten Menschen haben Probleme sich bei Hartz IV gesund und ausgeglichen zu ernähren. Bewegung kostet zwar nichts, aber die meisten Sportvereine. Wenn also den Eltern dicker Kinder, die von Hartz IV abhängig sind, das Einkommen gekürzt wird, weiß ich nicht, ob diese Idee wirklich eine Gute ist. Allerdings gebe ich dem Lehrerverband in Einem recht, es ist schon erschreckend, wie viele Kinder heutzutage fettleibig sind und keinem Sport mehr nachgehen.
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04.06.2010 09:03 Uhr von Heartless
 
+25 | -3
 
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bin auch der Meinung, dass mehr gegen massives: Übergewicht im Kindesalter getan werden muss. Das Problem mit der "Aufklärung der Kinder" ist allerdings, dass Kindern es relativ egal ist wie schlecht das für den Körper ist, viel wichtiger ist das zu Essen was ihnen schmeckt und das ist nunmal McDonalds, Cola, Schokolade und Co.
Und auch die Eltern aufzuklären wird nicht viel bringen, schließlich gibt es ja auch genug die nur das beste für ihr Kind wollen und die ihnen dann vermeintlich mit deren Lieblingsessen was gutes tun.

Ich war selbst von Kindesalter an zu dick und habe erst vor einem Jahr wirklich angefangen dagegen was zu tun, und ich kann euch sagen dass es sehr anstrengend ist wenn man mal ein gewisses Alter überschritten hat...
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04.06.2010 09:06 Uhr von rubberduck09
 
+37 | -4
 
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Das Problem angehen ist OK: Aber nicht, daß man denen das Futter einfach mal eben so kürzt.
Nicht jedes dicke Kind ist fett, weils sich von Burgern ernährt. Das kann sehr viele Ursachen haben.

Wie wärs denn man mit Sport als Spaß-und-Bewegungs-Schulfach _OHNE_ Noten? Ich mein - durch die dämlichen Noten mit teils Theorie in Sport verleidet man so einigen Kids den Spaß am Turnen und co.
Bewegen soll Spaß machen und ein Ausgleich zum tristen Stubenhocken der ´normalen´ Fächer sein. Wenn ich jetzt sehe, wie gruslich der Unterricht an so manchen Schulen ist, wundert mich nix mehr.

Sportverein+Hartz-IV: Der Vereinsbeitrag sollte vom Amt übernommen werden - Bedingung: ausreichend Anwesenheit wird nachgewiesen.

Sportverein+Normalmensch: Steuerlich voll absetzbar und ggf. Zuschüsse von der KK (ggf. auch mit Anwesenheitsnachweis)

@Schulen: Laßt ned so viel Unterricht ausfallen bzw. füllt die Löcher mit Spaß-Sport. Es kann nicht sein, daß die Kids teils schon um 11:30 Schluß haben, aber sich ned bewegen können. Nicht alle Eltern können Mama/Papa daheim lassen - viele müssen arbeiten! Da dran denkt aber kaum einer von den netten Lehrern. Hauptsache sie können ab spätestens 13:00 die Biege machen und sich den Nachmittag frei einteilen (ich sage nicht, daß die da nix tun)
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04.06.2010 09:10 Uhr von Bender-1729
 
+37 | -6
 
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So einen Bullshit hab ich lange nicht mehr gehört. Eigentlich sollte den (hier scheinbar wiedermal selbsternannten) Experten bewusst sein, dass eine gesunde Ernährung weit kostspieliger ist als eine Fertigtiefkühlpizza. Von daher ist die Forderung nach Kürzungen absolut kontraproduktiv. Aufklärungsmaßnahmen an den Schulen wären hier wohl eher angebracht.

@ rubberduck09

Ich stimme dir zu 100 % zu. Der "Schulsport", wie er hier betrieben wird trägt auch absolut nicht dazu bei, dass Kinder Lust bekommen sich zu bewegen. Die meisten Sportlehrer werfen sowieso nur am Anfang der Stunde einen Fußball in die Halle, bestimmen einen Schüler, der Schiedsrichter ist und wer kein Fußball mag hat eben Pech gehabt. Wird dann mal nicht Fußball gespielt, kommen quälende und (für die Schüler die es nicht können) demütigende Geräteübungen dran. Die Notengebung trägt dann endgültig dazu bei, dass der Schulsport zur psychischen Belastung anstatt zum Spaß wird.

Zumindest war es bei mir immer so und bei mir hat das dafür gesorgt, dass ich noch weniger Lust auf Sport bekommen habe. Mittlerweile mach ich privat und aus eigener Motivation wieder Sport, aber das hat lange gedauert.

[ nachträglich editiert von Bender-1729 ]
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04.06.2010 09:39 Uhr von Bender-1729
 
+29 | -10
 
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@ uka88: Mit einem Kilo Putenfleisch kommt eine 4-köpfige Hartz IV Familie aber nicht sehr weit und wenn die Tiefkühlpizza nicht grade von Dr. Oetker ist, dann kostet sie auch keine 3 €, sondern 3 - 4 € im 4er Pack bei Aldi.

Ich habe vor 3 Jahren durch bewusste Ernährungsumstellung und Sport 35 kg abgenommen. Gesunde Ernährung ist teurer. Glaub es mir.
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04.06.2010 10:16 Uhr von _Illusion_
 
+12 | -9
 
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Sorry aber: warum müssen sich immer wieder unbedeutende Gruppen wie hier der Lehrerverband (sorry aber ich halte Lehrer neben Politikern und Managern für die weltfremdeste Spezies die es überhaupt gibt) aufraffen um

"härteres Vorgehen gegen Eltern schwergewichtiger Kinder"

zu fordern?? Das kann ja wohl nicht wahr sein. Hartz4-Kürzung, Pflichtberatung, Gewichtskontrolle? Und ihr schreibt hier über Schulsport und gesunde Ernährung ...

Dieser zunehmende Kontrollzwang ist zum kotzen.
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04.06.2010 10:38 Uhr von anderschd
 
+8 | -1
 
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Jede Woche -zig Ausfallstunden: wegen Krankheit, Urlaub oder sonstwas, aber sich um sowas kümmern.
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04.06.2010 10:38 Uhr von MrsHebadesher
 
+8 | -6
 
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Weltfremd? @hoenipoenoekel: @hoenipoenoekel: Deine Vorurteile gegenüber Lehrkräften sind einmalig. Bist du wohl in der Schule shlecht behandelt worden?

Sind alle Studenten Hippies? Glaube mal weniger.

Gesundes Essen ist nicht teuer: Salatkopf im Aldi um die 0,50€, eine Salatgurke 0,40€, 1,5kg Äpfel 1,99€. Einfach mal die Besuche bei McDonald´s und Konsorten weglassen, wo ein "Sparmenü" knapp 6€ kostet.

Ein Wald kostet Geld? Ist mir noch nie untergekommen. Und wenn dem so wäre: Es gibt Flurbereinigungswege, Stadtparks, Fahrradwege, etc.

Wenn du Kritik üben willst, dann an der Institution Schule bzw. den Kultusministerien.
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04.06.2010 10:39 Uhr von DJGeorg
 
+5 | -2
 
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dann sollen die Schulen den Kindern, die in einer Offenen Ganztags(grund)schule sind auch nicht Essen anbieten, das durchs warmhalten die gesamten Nährstoffe verloren haben. Durch so ein Essen werden die Kinder auch immer dicker.
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04.06.2010 11:24 Uhr von fallobst
 
+7 | -10
 
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lol: jetzt kommen sie wieder die ausreden. keine zeit, kein geld, kein platz zum joggen und die forderungen sind ja eh alle rassistisch und an allem ist eh die politik und gesellschaft schuld. jeder ist schuld, dass mein kind so kaputt geht, nur ich nicht...
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04.06.2010 11:30 Uhr von iamrefused
 
+9 | -12
 
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ey lasst die dicken: doch in ruhe!!! ich hätte sonst nichts mehr zu lachen....
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04.06.2010 11:31 Uhr von LoneZealot
 
+5 | -2
 
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Dummheit: Viele eltern sind leider zu dumm um überhaupt zu wissen was Kinder an Kaloiren brauchen und mit was sie ihre Kinder den Tag über mästen.

Was will man da machen? Aufklärung nutzt da wenig weil Fertignahrung einfach zuzubereiten ist und Fleisch ständig verfügbar ist.
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04.06.2010 11:34 Uhr von ohne_alles
 
+11 | -0
 
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Ein Blick in den Supermarkt spricht schon Bände... 90% der Nahrungsmittel sind industriell hergestellt, die meisten Produkte völlig verzuckert. Es geht doch schon bei den Frühstücksflocken los, die teilweise zu einem Drittel aus purem Zucker bestehen.
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04.06.2010 11:37 Uhr von Ice-Style1
 
+6 | -5
 
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Man kann sich mit Hartz-IV: Gesund ernähren Voraussetzung man hat ein Gewächshaus, oder einen kleinen Gemüsegarten. Aber welcher Hartz-IV Empfänger hat noch ein ein eigenes Haus.
Ok zu not reichen auch ein Balkon für Tomaten und Gurken mit ner Folie drüber geht das auch. aber das ist nicht alles.

Aber einfach und Günstig ist gesunde Ernährung nicht mit einem Hartz- IV einkommen.
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04.06.2010 11:43 Uhr von quade34
 
+9 | -1
 
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was machen wir aber mit den dicken Lehrern? Vielleicht auf H4 setzen zum üben? Oder Gehalt in Prozenten zum Übergewicht kürzen? Meine Fresse, sind die alle blöd!
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04.06.2010 13:47 Uhr von jpanse
 
+5 | -5
 
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Ich entschuldige mich schonmal im Vorraus Samstag Nachmittag im EisCafé...

Am Nachbartisch eine Familie mit 2 Kindern (so Hoch wie Breit)
stopfen sich jeder einen fetten Eisbecher rein. Da kommt mir echt das Kotzen. Ich nehme immer nur mit weniger Sahne oder ganz ohne, gehe Joggen, Radfahren und Inliner laufen und dann sehe ich sowas...Muss man, wenn man 120 Kilo wiegt und schon fast am ersticken ist weil das eigene Fett so schwer ist das man nicht mehr richtig Atmen kann auch noch nen DICKEN FETTEN Eisbecher verdrücken? Genauso bei McDoof...1x im Monat geht man mal hin weil es schnell gehen muss und dann...alles idealgewichtige...1,60 m auf 100 Kilo...

Ein bekannter von mir hat ca 4-6 x pro woche bei Mc gegessen. Mal abgesehen davon das mir das Geld zu schade wäre, könnte ich das nicht...ich würde explodieren. Der hat irgendwann festgestellt er ist zu Fett...der hat einfach nur MC wegelassen und oh wunder...der hat 15 Kilo abgenommen. Ein anderer Kollege der seinen Cola Konsum Reduzierte hat 12 Kilo abgenommen....Danke
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04.06.2010 14:01 Uhr von Semper_FiOO9
 
+4 | -3
 
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nicht der fehlende Sport ist das Problem, sondern die Ernährung.

Mit der richtigen Ernährung kann man auch ohne oder mit wenig Sport (ein bisschen Joggen mit freunden oder dem MP3 Player kostet nichts!) abnehmen oder sein Gewicht halten!

Deshalb ist es schon richtig den Eltern langsam Kindesmissbrauch vorzuwerfen, denn es geht auch mit wenig Geld anders! Man muss es nur wollen. Und wer seinem Kind kein langes und angenehmes Leben wünscht sollte auch keine machen!

[ nachträglich editiert von Semper_FiOO9 ]
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04.06.2010 14:03 Uhr von Schwertträger
 
+3 | -4
 
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@ruckzuckzackzack: Nein, eine Pizza für 99 Cent ist NICHT billiger.
Wenn man eine vierköpfige Familie ernährt, die von jeweils einer Pizza pro Person nicht satt wird, sind die 6 EUR nicht billiger. Für den Preis kann man schon kochen.

Außerdem kann mir keiner erzählen, dass die Kinder von der einen 99 Cent Pizza dick werden.
Die werden dick, weil sie eben zwei von diesen Pizzen essen, plus Süssigkeiten in etlicher Zahl, plus Cola.

Die Leute haben früher Großfamilien mit Wasser und Brot großgezogen, weil sie kein Geld hatten, und die Kinder waren (ab und an Gemüse vorausgesetzt) gesünder als die heutigen mit Übergewicht. Trotz der einen oder anderen Mangelerscheinung.
Es ist also im Wesentlichen eine Frage des Anspruchs, ob man mit wenig Geld sich ungesund ernähren muss. Man MUSS mit Sicherheit nciht, aber man macht es aus Bequemlichkeit.


Zur News: Das Prinzip, die Eltern solcher Kinder, um deren leibliche Form sich offensichtlich nicht gekümmert wird, massiv anzugehen und teilweise auch unter Druck zu setzen, halte ich schon für richtig.
Immerhin schädigen diese Leute die Gemeinschaft, in dem sie das Wertvollste verhunzen, was wir haben, nämlich den Nachwuchs.
Ob HartzIV-Kürzung das richtige Mittel ist,würde ich so ad hoc nicht befürworten, weil ich vermuten würde, dass die Kinder oft am meisten unter der Kürzung leiden würden, nicht aber die verantwortungslosen Eltern, die sich weiterhin die Kippen und den Fernseher leisten.

Zwangsbewegung oder ähnliches wäre da sinnvoller.
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04.06.2010 14:35 Uhr von fallobst
 
+3 | -2
 
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@ ruckzuck: klar, für 99 cent ein menü in den usa? wers glaubt wird selig. es ist vor allem eine frage der zeit, nicht des geldes. broccoli oder blumenkohl kosten z.b. kaum was...
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04.06.2010 14:50 Uhr von Sonnflora
 
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Ich denke, das Hauptproblem ist der Mangel an Bewegung. Früher z.B. konnten die Kinder sich draußen noch richtig austoben. Da haben die die Wälder unsicher gemacht, verstecken gespielt, Räuber und Gendarm etc. Heute geht das einfach nicht mehr. Kinder im Wald spielen? Nee bloß nicht, die könnten ja die Bäume kaputt machen oder das Wild aufschrecken... ohje
Früher haben Kinder sogar noch auf Hinterhöfen oder in Toreinfahrten Fußball gespielt. Heute wird laufend gemeckert, daß die Kinder zu laut sind. Fußball spielen bitte nur noch in diesen engen Käfigen auf dem Spielplatz... das ist doch keine wirkliche Bewegung auf den paar Quadratmetern.
Wenn nicht gerade ein Park in der Nähe ist, sieht es mit draußen spielen für Kinder schlecht aus und selbst dort ist es oft arg eingeschränkt mit dem Spielen.
So und dann dieser tolle Schulsport. Mir hat der auch nie wirklich Spaß gemacht. Da werden teilweise Leistungen verlangt, die eigentlich nur jemand bringen kann, der regelmäßig gezielt trainiert. Zumindest bei uns war das damals so und das ist nicht gerade motivierend.
Und Sportvereine kann man auch knicken. Zum einen ist das für viele einfach zu teuer. Es ist ja nicht nur der Vereinsbeitrag, die nötige Ausrüstung muß ja auch gekauft werden. Und bei Kindern jedes Jahr aufs Neue. Zum anderen sind die Kinder ja schon in manchen Grundschulen bis 16 Uhr am Nachmittag !!! Dann noch Sportverein? Vielleicht noch Hausaufgaben und Lernen? Kinder brauchen aber auch noch täglich 10-12 Stunden Schlaf !
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04.06.2010 15:00 Uhr von KingPiKe
 
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Mehrere Probleme: Ich greife hier mal ein paar angesprochene Themen auf und was ich davon halte:

Joggen: Joggen ist natürlich nicht schlecht und kann jeder kostenlos machen. Nun frage ich euch aber, wer als Kind denn gerne joggen gegangen ist? Joggen ist für Kinder einfach langweilig!

Pizza/Gemüse: Richtig ist,dass eine Pizza billiger ist, als wenn man frisch kocht. das kann einfach keiner bestreiten! Eine Billigpizza kostet 99Cent. Also für 4 Personen dann keine 4€. Wenn ich ein Menü mit Fisch/Pute und Gemüse mache, kostet das schon einiges mehr. Das Problem allerdings ist, dass die Pizza völlig ungesund ist und nciht lange satt macht. So ist man nach einer kurzen Zeit schon wieder ein Snack. Bei einem richtigen Essen ist das meißt nicht der Fall.

Schulsport: Die Idee, dass der Unterricht aus spaß bestehen soll, finde ich auch gut. Wenn ich mich mal zurück erinnere, fand ich sport auch immer langweilig. Im Kreis laufen, Liegestütze, Klimmzüge. Das macht doch alles garkeinen spaß. So kann man einem Kind nicht den spaß am Sport beibringen. Durch die schlechten Noten die dickere Kinder dann wahrscheinlich bekommen, geht die Motivation dann ganz flöten. Un Kinder denken noch nicht so wie Erwachsene. Wenn ich heute eine schlechte Note bekommen würde, dann denke ich mir "Ok du musst was machen. Lerne und trainiere dafür". Aber Kinder denken so nicht. Sie denken, dass sie schlecht sind, das eh nicht können und alle andferen sie auslachen. Also halte ich mich so gut wie es geht im Hintergrund. Ohne Noten und mit Spielen würde das alles ganz anders aussehen.

Dazu noch ien Thema. Bei uns war es immer so, dass wir den Ach so gut gepflegten sportplatz in der Pause nicht betreten wurften. Man könnte ja den hübschen Kunstrasen kaputt machen. Das sollte auch geändert werden. Man sollte in der Pause die Möglichkeit haben, einen Ball zu bekommen und auf dem Sportplatz gehen zu dürfen.

Praxis anstatt Theorie: Ich habe in der Schule gelernt, was gesund ist und was ungesund. Schön...ich hab es gelernt aber nie angewandt (vom Unterricht her). Warum gibt es keine Fächer wo man genau sowas lernt?

Und wo sind eigentich die ganzen Spielplätze, Fußballfelder und sonstiges hin? Wenn ich mir mal meine Umgebung anschaue. Da gibts einen Spielplatz, der noch garnicht so alt ist, aber total ranzig aussieht, weil der von Jugendlichen Abends immer belagert wird und alles vollschieren und ihren Müll da ablegen. Da besteht auch Handlungsbedarf.

Und wie Sonnflora schons chrieb. Kinder dürfen ja heutzutage nichtmehr laut sein. Lass mal Kinder vor einem Wohnblock spielen. Da brauchtm an nicht lange bis zur ersten Beschwerde warten. Jeder will seine Ruhe haben. Es wird ja sogar schon gegen anliegende Kindergärten geklagt, weil die ja so laut sind...

[ nachträglich editiert von KingPiKe ]
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04.06.2010 15:01 Uhr von marmai
 
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Hat nicht nur etwas mit Geld zu tun: Falsche Ernährung und Bewegungsarmut ist quer durch die Bevölkerung ein Problem. Das es besondere Auffäligkeiten bei Kinder aus der Unterschicht/ Bildungsfernen Schichten gibt, liegt meist nicht am Geld. Hier fehlt es oftmals an Motivation, am Wissen über gesunde Ernährung und allgemein an der Erziehung der Kinder.
Ich kenne Kinder aus Hartz IV Familien, die müssen sich gesunder ernähren als ich. Einfach weil die Eltern auch mit wenig Geld eine ausgewogene Ernährung auf den Tisch stellen. Das geht, wenn man es denn will. Aber niemand soll sagen das es einfach ist. Wenn man jeden Cent zweimal umdrehen muss, geht man eben nicht in den nächsten Bio- oder Feinkostladen. Dann gibt es auch nicht jeden Tag Fleisch. Das gleiche gilt bei der Bewegung. Es gibt so viele Vereine die auch Kindern aus armen Familien die Teilnahme am Sport bieten. Das Angebot ist nur kleiner und nicht überall vorhanden. Der nächste Golf-, Reit- oder Tennisclub bleibt armen Kindern sicher versperrt. Traurig, aber das war schon immer so.

Ich würde fordern das Kinder und Jugendliche aus Familien die Anspruch auf staatliche Leistungen haben, grundsätzlich kostenfreien Zugang zu Schwimmbädern, Museen, Sportvereinen, Bibliotheken oder Volkshochschulen haben. Das ginge ja auch in Richtung der Forderung des Bundesverfassungsgerichts.
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04.06.2010 15:02 Uhr von LoneZealot
 
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@jpanse: Du kannst davon aussgehen das der Eisbecher das Gesündeste ist was diese Leute die ganze Woche über zu sich genommen haben.

Wir reden hier nicht mehr von Essen als Lebensnotwendigkeit sondern von reinem Luxus!
Es sollte erstmal bei jedem das Bewusstsein vorherrschen das nahezu alles was wir heute essen Luxus ist. Dazu zählen auch so scheinbare Selbstverständlichkeiten wie Marmelade oder Käse!
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04.06.2010 15:03 Uhr von Schwertträger
 
+2 | -3
 
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@Sonnflora: Vorsicht, auf Argumentationskonsistenz achten!


Du widersprichst Dir teilweise selber (auch wenn Du im Prinzip Recht hast).
>Früher z.B. konnten die Kinder sich draußen noch richtig austoben. Da haben die die Wälder unsicher gemacht, verstecken gespielt, Räuber und Gendarm etc. <
und
>Zum anderen sind die Kinder ja schon in manchen Grundschulen bis 16 Uhr am Nachmittag !!! Dann noch Sportverein? Vielleicht noch Hausaufgaben und Lernen? Kinder brauchen aber auch noch täglich 10-12 Stunden Schlaf !<

Wenn die Kinder eh keine Zeit haben sich zu bewegen, dann hilft auch noch so viel verfügbarer Wald zum Räuber-Spielen nicht. Da muss man also aufpassen, in welche Richtung man argumentieren möchte.
Haben heutige Kinder zuwenig Zeit, oder zuwenig Raum?

Ich denke eher, dass heutige Kinder zuviel Fernseher und Playstation haben. UND zudem von den Eltern noch vorgeführt bekommen, dass ein Fernseher lebenswichtig ist (ist er nicht) und täglich genutzt werden muss.
Spielen kann man auch in der Betonwüste. Man braucht lediglich Phantasie dazu. Die Großstadtkinder um 1900 konnten das, und unsere heutigen könnten es auch, wenn sie nicht allerorts mit Fertiglösungen zugepustet werden würden, die ihre Fantasie verkleistern.
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04.06.2010 15:13 Uhr von supermeier
 
+3 | -0
 
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Hauptsache Schwimmbäder schließen: in denen wunderbar gesunder Schulsport hätte btrieben werden können.
Bei vernünftigen Eintrittspreisen sogar etwas für die ganze Familie mehrmals in der Woche.

Turnschuhe die für den Sport geeignet sind und keine Verletzungen und Schäden begünstigen sind ebenfalls nicht günstig zu erwerben.

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