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Mäusekopf in Tiefkühlgemüse gefunden - Belgischer Hersteller findet Aufregung übertrieben

Der Verbandschef eines belgischen Frucht- und Gemüseverarbeiters macht seinem Namen alle Ehre. Nach dem Fund eines tiefgefrorenen Mäusekopfes in einem seiner Produkte in Finnland äußerte Romain Cools, dass derlei Zutaten ab und an unvermeidlich seien.

Da der Kopf außerdem ebenfalls tiefgefroren sei, könne er schließlich nicht vergammeln. Bereits im September waren in tiefgefrorenen Bohnen in Malta tote Mäuse gefunden worden - auch hier stammte das Produkt aus Belgien. Cools ist der Meinung, "dass es wahrscheinlich noch mehr Fälle gibt".

In der Vergangenheit sind häufiger Lebensmittelskandale zu Tage getreten, wie der Fund von Insekten in irakischen Datteln, Würmern in chinesischen Champignons und Glassplitter in französischem Instantkaffee.


WebReporter: maude
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Fund, Hersteller, Belgien, Lebensmittel, Maus, Aufregung, Tiefkühlkost
Quelle: www.spiegel.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.06.2010 08:54 Uhr von Glasherz
 
+6 | -9
 
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Ob Romain Cools das auch noch so cool findet, wenn er eine Maus in dem Gemüse findet, dass er gerade für sein Essen benutzen will?
Ein starkes Stück find ich die Aussage, dass er davon ausgeht, dass es noch mehr solche Fälle gibt. Irgendwie zeugt das nicht Sauberkeit in seiner Firma.
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04.06.2010 09:19 Uhr von rubberduck09
 
+4 | -2
 
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@Glasherz: Niemand findet solche ´Extras´ cool.

Allerdings will jeder billiches Essen vom Discounter.

Wenn du dein Essen selbst im Garten anbaust bzw. bei entsprechenden Quellen kaufst, wo jedes Salatblatt einzeln gestreichelt wird, kannst du auch sicher sein, daß da wirklich nichts reinkommen kann.

Wenn du allerdings erwartest, daß man eine (oder sehr viele) LKW-Ladung(en) Gemüse Erbse-für-Erbse von Hand/Auge kontrolliert, dann liegst du falsch.
Was man erwarten kann, ist, daß eine industrielle Sortieranlage mittels Bilderkennung und Ausblasen solche ´Verunreinigungen´ rausnimmt, aber selbst dann gibts keine 100%ige Sicherheit. Denn wie das Beispiel mit den Champignons oder Datteln zeigt, gibts auch Sachen, die man da schon röntgen müßte (da würd dann aber schon der nächste schreien wg. Verstrahlung)

So richtig übel finde ich die Glasscherben, die eigentlich bei jeder noch so einfachen Sortieranlage rausfallen hätten müssen. Die Frage stellt sich hier sogar, wie die da überhaupt reingekommen sind...
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04.06.2010 11:56 Uhr von kingoftf
 
+2 | -0
 
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Es gibt doch: eine EG Richtlinie, in der festgelegt ist, wieviele "Zutaten" im Gemüse erlaubt ist.
Das war schon erschreckend hoch, bis 4 %, aber wahrscheinlich wegen der industriellen Ernte unvermeidbar.
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04.06.2010 12:12 Uhr von httpkiller
 
+4 | -0
 
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Also das finde ich jetzt nicht sooooo schlimm wie irgend welches Gammelfleich wo bewusst der Kunde in Gefahr gebracht wird.
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04.06.2010 12:25 Uhr von Der_Norweger123
 
+1 | -0
 
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Schnecken, Würmer, o. ä viecher im salatkopf, ist ja ein zeichen dafür das es naturlich produziert wurde, und nicht mit unmengen an pestizide.

Wer ironie findet, darf es behalten.
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04.06.2010 14:06 Uhr von rubberduck09
 
+0 | -0
 
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@Mister-L - Glasscherben: Grade beim Instant-Kaffee frage ich mich aber trotzdem, wie da Glas reingekommen ist. Denn der wird ja vor-ort in der Fabrik erst erzeugt - und ich glaube nicht, daß das Glas im zuvor gebrauten Kaffee sich so gut pumpen läßt, daß es sich nicht doch wo absetzt.
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04.06.2010 14:49 Uhr von iMike
 
+1 | -2
 
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Grünies: Also Anhänger der Grünen und andere Ökos sollten sich freuen. Ein bisschen Natur ohne Zusatzstoffe.

Früher hatte ich Hasen und als ich bei MäcGeiz Heu gekauft habe, lag dort ne tote Maus. Das mitten im Sommer. Es stank aber nicht :D Fand ich eklig, hab die ganze Tüte weggeschmissen, mich aber nicht in der Filiale beschwert.

Hätte ne neue Packung oder als Entschädigung 2 neue bekommen, aber für diesen einen Euro mache ich mir nicht die Mühe^^^

So long...

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