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In Schweden wird die Abschaffung des Bargelds gefordert

In Schweden wird häufiger mit Karte bezahlt, als mit Bargeld. Wenn es nach dem Willen von Lobbyisten aus Gewerkschaften, Unternehmensverbänden und Behörden geht, soll es zukünftig auch unmöglich sein, in Schweden mit Bargeld zahlen zu können, denn die Abschaffung des Bargeldes wird gefordert.

Die Benutzung von Bargeld sei die Ursache für die stark zugenommene Anzahl von Raubüberfällen in Schweden. "Kontanfritt Nu", ein Zusammenschluss der Bargeldgegner, behauptet sogar: "Wer Bares besitzt, hat etwas zu verbergen" und verweist dabei auf die in Schweden verbotene Prostitution.

Allerdings würde man damit nicht nur gegen Kriminelle vorgehen, sagen Kritiker der Anti-Bargeld-Lobby. Leidtragende wären auch die kleinen Geschäfte und deren Kunden in den einkommensschwachen Betonsiedlungen an den Stadträndern der Großstädte.


WebReporter: W.Marvel
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Schweden, Abschaffung, Bargeld, Krone
Quelle: www.spiegel.de

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31 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.06.2010 06:55 Uhr von the_Legendary
 
+45 | -6
 
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LOL: ja ne is klar, die armen Panks eh.. dann heisst es wohl hast du mal ein Kredit :D

Ne im enst jetzt. Keine absolute Kontrolle dem Staat.
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04.06.2010 07:26 Uhr von Nansy
 
+28 | -0
 
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Wäre mal interessant zu erfahren, wer sich hinter dem "Zusammenschluss der Bargeldgegner" verbirgt.
Natürlich gibt es gewisse Interessengruppen, die ganz wild auf die Daten sind, die beim bargeldlosen Zahlungsverkehrs anfallen.
Neu ist aber die Unverfrorenheit dieser Interessengruppen, die mit Schwachsinnsbehauptungen wie "Wer Bares besitzt, hat etwas zu verbergen" Stimmung machen möchten.
Natürlich kommen die üblichen Übertreibungen oder Lügen zum Einsatz, wie "25 Prozent der Angestellten im Einzelhandel seien Opfer von Raub und Gewalt geworden", um die Sache voran zu bringen.
Da kann man nur hoffen, dass die EU, die ja für jeden Unsinn gut ist, nicht auf diesen Zug aufspringt.
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04.06.2010 08:13 Uhr von rpk74ger
 
+31 | -0
 
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kreditkarte für alle: stelle mir gerade vor, wie der 10-jährige stöpfel seine panini-sticker mit karte kauft ;-)
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04.06.2010 08:42 Uhr von das kleine krokodil
 
+20 | -0
 
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ein brötchen bitte: hier ist meine EC / Kredit karte. Also gerade bei kleinstbeträgen wird das doch bestimmt lustig wenn man da nur noch karten hat. (gibt zwar auch projekte wie in deutschland die geldkarte, aber dass könnte speziell bei touristen spannend werden wenn es da keine einheitliche lösung gibt)
Was packt man denn dann in die Kollekte in der Kirche.
Und taschengeld wird dann in zukunft an die kinder überwiesen?
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04.06.2010 08:47 Uhr von maniistern
 
+21 | -3
 
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DUMM UND DÜMMER: wie soll ich dann mein Gras kaufen???
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04.06.2010 08:56 Uhr von Metal_Invader
 
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Sollte das auch der in Deutschland mal so kommuniziert werden, dann wäre das der Tag ab dem ich Gewalt befürworte.
Man muss für seine Freiheit gerade stehen. Es ist keine kulturelle Verliebtheit, wenn ich etwas Bar zahle. Es ist mein verdammtes Recht etwas zu kaufen, ohne das der Kauf später für dritte nachzuverfolgen ist.
Wen ich nem Kumpel zehn Euro gebe, weil er mich vom Flughafen abholt dann ist das mein gutes Recht.

Ich zahl schon lange kaum mehr etwas mit Karte und hol mir jede Woche meine 200€ zum Leben von der Bank. Gerade tanken zahle ich in Bar. Keiner muss wissen wo und wieviel ich getankt habe.
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04.06.2010 09:15 Uhr von tommynator2
 
+1 | -1
 
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@ekliop25: Kann es sein, dass du den Inhalt des Videos nicht richtig verstanden hast? Marc Faber ging es doch nur um Bargeld bezogen auf das Thema Geldanlage, da im Falle einer Inflation der Wert des Bargelds abnimmt!
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04.06.2010 09:20 Uhr von sl33py
 
+4 | -8
 
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Wenn ich sowas schon wieder lese.

Wacht endlich auf, dass Banken und Geldsystem hat uns bisher nichts gebracht und wird es auch weiterhin nicht.

WIR SIND 80 Millionen Deutsche ( vielleicht paar mehr ;P ), wenn wir unseren Arsch endlich hoch kriegen würden und uns wehren würden, könnten wir dieses Faschistische System auflösen und wieder in Freiheit und Recht leben. ( Das geht auch an andere Nationen ).
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04.06.2010 09:20 Uhr von quade34
 
+12 | -1
 
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ohne Geld: geht es dann allen gut. Wir tauschen dann mit Knöpfen und Muscheln. Das wird lustig. Man könnte dann auch gleich Gutscheine für alle Waren usw. ausgeben, wenn schon alles kontrolliert werden soll. Und in der DDR kursierte mal ein Witz: =Anfrage an Sender Jerewan " Gibt es im Kommunismus noch Geld?" Antwort " Nein, auch das nicht mehr"=
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04.06.2010 09:35 Uhr von Cheater95
 
+0 | -13
 
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04.06.2010 10:12 Uhr von iamrefused
 
+1 | -7
 
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mir doch: egal was die schweden machen^^
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04.06.2010 11:11 Uhr von ROBKAYE
 
+5 | -2
 
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Das alte Schmierentheater und ein neuer Schritt in Richtung "New World Order" - die Abschaffung des Bargelds steht eindeutig auf der Agenda derer, die aus uns den gläsernen Bürger machen wollen um Kontrolle über uns zu bekommen. Es mehren sich immer mehr Anzeichen, dass diejenigen Verschwörungstheoretiker, die ständig vor dieser Entwicklung warnen, Recht haben.

Es wäre dann nur noch eine Frage der Zeit, bis wir alle einen Chip implantiert bekämen, mit dem uns gestattet würde (oder auch nicht) einzukaufen und Handel zu treiben.

Und ich empfinde es als eine Farce, dass Diejenigen, die den Bargeldverkehr nicht aufgeben wollen, in das Licht von Rotlicht-Sympathisanten gerückt werden. Aber so läuft das, ob nun bei der Legitimierung von Kriegen, oder dem Durchsetzen von undemokratischen Interessen im Volk. Der Gegner wird verteufelt um undemokratische Verhaltensweisen der Eliten einen legitimen Anstrich zu verleihen.

[ nachträglich editiert von ROBKAYE ]
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04.06.2010 11:35 Uhr von cartmansan
 
+11 | -0
 
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"Die Benutzung von Bargeld sei die Ursache für die stark zugenommene Anzahl von Raubüberfällen in Schweden."

lol... Bargeld gibts ja auch erst seit kurzem.
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04.06.2010 11:49 Uhr von SoRgen
 
+3 | -0
 
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ja klar... das Bargeld.. ist "schuld" und nicht der Abschaum den sie sich eingeflogen haben um die Renten zu sicher ;)
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04.06.2010 13:11 Uhr von KnutElch
 
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In Schweden wie auch in Dänemark ist die Kartenzahlung schon Jahrelang sehr dominant..da wird ganz selbstverständlich an der Pommesbude mit KK bezahlt. Für Leute die ständig zw. den Skandinavischen Ländern hin und her reisen, ists einfach nur praktisch da Scheden/DK/Norwegen alle noch ihre eigene Währung haben.

Ich persönlich halte nix von Kartenzahlung, zu viel Konsumentenverhaltensinfoverwertung...
Aber "Generation Facebook" hat da sicher nix gegen..
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04.06.2010 13:32 Uhr von no_trespassing
 
+2 | -0
 
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Lobbyisten für die totale Kontrolle: Abschaffung des Bargeldes heißt Abschaffung der Anonymität.
Denn Kartenzahlung ist ja nicht anonym.

Man kann Quittungen nicht mehr weitergeben, kleine Lottogewinne nicht anonym erhalten, usw.
Man sieht ja anhand des Ü-Eier-Falls, was passiert, wenn man das Amt Wind von Gewinnen oder auch nur kleinen Vermögenswerten erhält.

Abgesehen davon, dass man auf diese Weise verschleiern will, dass überhaupt nicht genügend Bargeld zur Verfügung steht, wenn auch nur 20% der Bevölkerung bei negativen Meldungen auf die Idee käme, ihr Konto zu leeren.
So eine konzertierte Aktion ist der Alptraum von Staat und Banken, weil es die Lücken des Systems offenbart.

Wer mit Bargeld bezahlen kann, sollte mit Bargeld bezahlen. Immer. So lernt man den Umgang mit Geld und verfällt nicht in sinnlosen Konsumrausch.
Einen Kind gibt man ja auch Taschengeld und keine Kreditkarte, damit es den Umgang mit Geld lernt. Warum sollte das im Alter anders sein?
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04.06.2010 14:05 Uhr von wally611
 
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ich bin dafür, dass Geld generell abgeschaft wird - ich hab schon keins mehr! :-))
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04.06.2010 14:18 Uhr von Schwertträger
 
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Und? Ist es nicht das gute Recht eines jeden, etwas zu verbergen zu haben?

Wir haben alle etwas zu verbergen.
Und richtig verdächtig sind die, die nichts zu verbergen haben.


Wenn ich nichts verbergen will und nackt durch die Straßen laufe, werde ich verhaftet, weil ich die öffentliche Ordnung störe. Da ist es dann in Ordnung, dass ich wenigstens meinen Piephahn oder meine Mumu verbergen möchte. Da soll ich es sogar.
Aber wenn ich auch noch verbergen möchte, wem ich wann wo Geld gebe, dann geht das auf einmal zu weit. Alleine schon die Assymmetrie dieser "Sie haben dann ja wohl was zu verbergen"-Argumentation sollte einen stutzig machen.
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04.06.2010 14:23 Uhr von Alice_undergrounD
 
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die schweden: sind dümmer als ich dachte ö.Ö
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04.06.2010 15:05 Uhr von Schwertträger
 
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@Alice-Underground: Wieso DIE Schweden: Dieses Ansinnen kommt genausowenig von ALLEN Schweden, wir die Deutschen damals ALLE schuldig waren, oder DIE Moslems alle böse sind.

Es sind die Lobbyisten, die das vorantreiben. Und die sehen nur ihren Vorteil.
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04.06.2010 16:13 Uhr von Floppy77
 
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Jeder: Zeitungsverkäufer, Toilettenmanager, Imbiss.........alle brauchen dann Kartenlesegeräte. Dann bilden sich morgens beim Zeitungskauf lange Schlangen bis jeder abkassiert ist.
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04.06.2010 16:21 Uhr von Johnny Cache
 
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Eine Frage der Technik: Wäre es beispielsweise möglich tatsächlich per Geldkarte anonym zu bezahlen hätte vermutlich kaum jemand etwas dagegen, da sie sich für so geringe Beträge ganz gut eignet und seit den Kippenautomaten sowieso für viele pflicht ist... aber gerade daran erkennt man ja daß sie eben für anonyme Zahlungen nicht geeignet ist.
Außerdem wäre es ein absolutes Killerargument daß auf der Karte via ePaper der verfügbare Betrag der Karte zu jeder Zeit ablesbar ist. Technisch ist das sicher keine Herausforderung, da ja das Beschreiben immer nur an einem Terminal stattfinden muß und daher keine Stromversorgung in der Karte notwenig ist.

Machbar wäre das alles ganz sicher, die Frage ist ob es von der Politik auch zugelassen wird. Die haben ja schon seit langem vergessen für wen sie da eigentlich arbeiten...
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04.06.2010 17:18 Uhr von Falkone
 
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So was ist teilweise auch in D schon in Arbeit: siehst Du hier:

EZB-Gesetzentwurf zu Bargeldverbot

"1. Absicht des Gesetzesentwurfs

Unter Anderem soll der Gesetzesentwurf den schrittweisen Aufbau von elektronischer Abrechnung einführen.
Artikel 20 des Gesetzesentwurfs führt spezifische Beschränkungen auf Barzahlungen zugunsten anderer Arten von Bezahlung ein, um die Echtheit der Transaktionen und der unterliegenden Dokumente und sicherzustellen und eine Mehrfachprüfung solcher Transaktionen möglich zu mach en.
Artikel 20(2) des Gesetzesentwurfs gibt an, dass für Transaktionen zwischen Geschäften, Abrechnungen und entsprechenden Dokumenten mit einem Wert der € 3000 übersteigt, durch Geschäftsbankkonten gezahlt werden soll oder durch Schecks, die auf solche Konten gezahlt werden. Diese Konten werden mit einer sicheren elektronischen Datenbasis verbunden, die vom Generalsekretariat des Finanzministeriums für Informationssysteme gehalten wird. Das Bankengeheimnis wird für diesen Zweck und aufgehoben und Banken dürfen für die Operation solcher Geschäftskonten keine Gebühren erheben.

In Artikel 20(3) des Gesetzentwurfs wird festgelegt, das Rechnungen für Waren oder Dienstleistungen mit einem Wert über 1500 Euro durch eine Bank bezahlt werden müssen mit Debit-Karten, Kreditkarten oder Schecks , und die Verwendung
von Bargeld wird nicht erlaubt sein.
1 OJ L 189, 3.7.1998, p. 42."

Quelle: http://www.ecb.europa.eu/
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04.06.2010 19:12 Uhr von leCauchemar
 
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@PapiEinerTochter: Nja, fragt sich, wie sicher das ist, seine Kinder mit Kreditkarten rumlaufen zu lassen, statt ihnen mal ´nen Euro für eine Kugel Eis zu geben.
Und es gab schon genügend Vorfälle, bei denen Bankautomaten manipuliert worden sind. Jetzt stelle dir mal vor, das ganze wäre 100 mal unauffälliger und jeder, der dir "Geld" gibt, hat bald ein leeres Konto.
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04.06.2010 19:37 Uhr von Johnny Cache
 
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@leCauchemar: Kein Bargeld bedeutet aber nicht zwangsläufig Kreditkarte. Eine saubere technische Umsetzung wäre garantiert kein Problem wenn sich nicht alles Seiten mit Händen und Füßen dagegen wehren würden.
Wenn das so weiter geht hat bald jedes dritte Welt Land mehr Technik als das angebliche Hightech Land Deutschland. Es gibt oft gute Gründe gegen bestimmte technische Umsetzungen, aber komischerweise schreit bei denen nie einer.

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