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Neue Bio-Schrauben könnten zusätzliche Operationen verhindern

Forscher des Fraunhofer Institut entwickelten eine neue Bio-Schraube aus dem Kunststoff Polymilchsäure. Diese sollen als Ersatz für die derzeit verwendeten Schrauben aus Titan dienen. Da sich der Kunststoff im Körper selbst abbaut, müssen sie nicht wieder entfernt werden.

Die Schrauben werden bei Bänderrissen und Knochenbrüchen eingesetzt. Derzeit müssen bei einem Bänderriss zwei Operationen durchgeführt werden, da die Schrauben wieder entfernt werden müssen.

Die zweite Operation ist nun nicht mehr notwendig. Auch die Probleme, dass die Schraube Löcher in den Knochen hinterlässt, konnte gelöst werden. Dem Kunststoff wird ein knochenähnliches Additiv dazugegeben, dass etwa gleich stabil wie der Knochen ist.


WebReporter: andi15am20
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Medizin, Operation, Durchbruch, Bänderriss
Quelle: www.pm-magazin.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.06.2010 00:37 Uhr von NoGo
 
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Die Bio-Schrauben gibt es schon länger. Die Neuerung ist das von den Wissenschaftlern hinzugefügte Additiv, welches verhindert, dass nach dem Abbau der Schraube ein Loch im Knochen verbleibt und der Schraube eine höhere Stabilität verleiht.

Wenn man die SN ließt entsteht dagegen der Eindruck, dass die Lösung des Problems, dass die Löcher im Knochen zurückbleiben, nur schmückendes Beiwerk der neu entwickelten Schrauben ist.
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04.06.2010 13:35 Uhr von ted1405
 
+4 | -0
 
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"Google Adds" sind immer wieder der Knaller zu so einem Thema Werbung von "Loctite - Schrauben, dichten, sichern" ... *lach*

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