Spionage-Experte: Die Stasi organisierte sich in Westberlin besonders gern
Besonders in Westberlin organisierte sich die Staatssicherheit der DDR im Zeitraum von 1949-1989, weiß Dr. Helmut Müller-Enbergs, Experte für Spionage der Birthler-Behörde, zu berichten.
Müller-Enbergs ist seit 20 Jahren dabei zu erforschen, wie einflussreich die Stasi außerhalb der DDR arbeitete. In einem Vortrag gab er Auskunft über die Anzahl der inoffiziellen Stasi-Mitarbeiter. So hatte die DDR 12.000 Spione im Westen, wobei zirka 3.000 Mitarbeiter in Westberlin spionierten.
Registriert waren bei der Stasi beim Mauerfall 1989 nur 750 inoffizielle Stasi-Mitarbeiter. Insgesamt waren es 189.000 Mitarbeiter. Der jüngste IM war elf Jahre alt, er sollte eine Pädagogin bespitzeln.