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Osaka: Peinliche Panne bei der Deutschen Bank - 151 Milliarden Euro beinahe verloren

Durch einen Eingabefehler im Computer der Deutschen Bank wurde eine Riesenpanne im Derivatehandel an der Börse in Osaka ausgelöst. Zum Glück konnte aber im letzten Moment ein Absturz des Nikkei-Leitindex noch verhindert werden.

Am Ende musste die Deutsche Bank einen Fehler im internen Handelssystem eingestehen. Die falsch eingegebenen Verkaufsaufträge für Derivate hatten schließlich nach der schnellen Erkennung nur ein Prozent der 151-Milliarden-Aufträge verbindliche Buchungen ausgelöst.

Geschädigt wurde dadurch der Eigenhandel der Deutschen Bank, hieß es. Ein Sprecher des großen deutschen Bankhauses versicherte indessen, dass sie künftig solche Fehler mit allen Mitteln vermeiden würden.


WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Bank, Börse, Panne, Nikkei
Quelle: www.oe24.at

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.06.2010 20:20 Uhr von Bi-Ba-Butzemann
 
+30 | -5
 
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Für die, die nicht wissen, in welcher Größenordnung wir uns befinden, hier meine kleine Umrechnungshilfe:

50 Mrd. Euro - Ein Standardhilfpaket für jede Bank
151 Mrd. Euro - Ein etwas größeres Hilfspaket
250 Mrd Euro - Ein Hilfspaket, das wohl ohne Rückporto ´
abgeschickt wird

Also ist die Panne durchaus noch i.O. xD
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02.06.2010 20:34 Uhr von Spafi
 
+15 | -8
 
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nur 1%? dann sind trotzdem 1,5 Milliarden weg
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02.06.2010 20:42 Uhr von dragoneye
 
+14 | -2
 
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Wertpapiere im Wert von 151 Mrd € beinahe verkauft: und nicht 151 Mrd € beinahe verloren.
Natürlich wären diese Wertpapiere nur ein bisschen weniger wert gewesen, wie z.B. vorletzte Woche, als der Dow 10% verloren hatte, wären es hier nur sagen wir maximal 15 Mrd € gewesen, ja wenn es niemand gemärkt hätte. Aber es wurde ja fast sofort bemerkt, also was soll das?

Eine Bürgschaft ist kein Kredit, Der Eigentümer ist nicht immer der Besitzer und Frauen sind manchmal nicht nur ein bisschen schwanger.

Und zwischen VERKAUFEN und VERLIEREN ist auch ein Unterschied.
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02.06.2010 20:44 Uhr von no_trespassing
 
+7 | -8
 
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Zeigt eindrucksvoll, dass die gar nichts gelernt haben.

Summen von 1-100 Mio. EUR scheinen im Tagesgeschäft heutzutage vernachlässigbar zu sein. Da kann offenbar jeder Hansbambel drüber verfügen.

Eine Summe von 151 Mrd. EUR auslösen zu können, müsste durch mindestens 5 Revisionsschritte laufen. Und hier können Einzelpersonen wohl Leben oder Tod mit dem Kapitalmarkt spielen.
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02.06.2010 20:48 Uhr von Perisecor
 
+15 | -9
 
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@ no_trespassing: "Eine Summe von 151 Mrd. EUR auslösen zu können, müsste durch mindestens 5 Revisionsschritte laufen."

Na überleg doch mal, warum es bemerkt wurde.

Hey, richtig, weil die Sicherheitsmechanismen gegriffen haben.

Aber Leute wie du lernen auch nie etwas, oder? Z.B. dieses typische lesen - nachdenken - verstehen Dings.
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02.06.2010 20:55 Uhr von DeeRow
 
+19 | -4
 
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WATT? Alten, ich hab die Autos bestellt, die Nutten, das Haus klargemacht, den Jet gekauft, getankt, die Drogen besorgt... und jetzt buchen die die Kohle wieder zurück?

Scheisse, was mach ich nun?


Hat einer Schäubles Nummer? Ich brauch n Hilfspaket...
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02.06.2010 21:07 Uhr von Klassenfeind
 
+9 | -3
 
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Also: ich glaube mal gehört zu haben,daß sowas doch nur Peanuts sind +++g+++
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02.06.2010 22:51 Uhr von ROBKAYE
 
+0 | -6
 
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Das ist mal wieder nur alles Zufall... hehe... na klar... das kann mir keiner erzählen... ich würde es mal eher einen gescheiterten Versuch nennen, den Nikkei in die Knie zu zwingen...
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02.06.2010 23:05 Uhr von Hucken
 
+2 | -1
 
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@Perisecor: die sicherheitsmechanismen haben gegriffen NACHDEM die papiere am markt waren
die frage ist schon berechtigt ... wieviel vollmacht hat das IT system bei diesen ganzen wetten, wenn es einfach so mal eben 150mrd an den markt setzt, ohne dass das noch wer absichernd bestätigt

ähnlich dem ereignis an der wallstreet letztens ... angeblich weil sich wer vertippt hat ...
da merkt man wieder die gier dahinter ... order absetzen im sekundentakt, für gründliche prüfungen sind da keine zeit

das hat mit wirtschaft nix mehr zu tun, das ist einfach nur noch ein großes spiel um das wetten mit geld
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02.06.2010 23:37 Uhr von Shaebby
 
+0 | -1
 
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Überweisung: bitte an Shaebbys Bank denn die werde ich demnächst eröffnen.
Brauche keine Milliarden 3millis tuns doch auch ; )
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02.06.2010 23:52 Uhr von GeraldAl
 
+0 | -1
 
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entsetzlich! ich habe gerade eingekauft!

um 11 Euro 95!

ICH HABE GERADE 11 EURO 95 VERLOREN!

PS.: für wie blöd halten uns eigentlich so manche "journalisten"?

der gewinn oder verlust eines geschäftes hängt vom verhältnis leistung-gegenleistung ab;

aber den verzicht auf ein "geschäft" von vornherein als verlust in der höhe des auftragsvolumens zu bezeichnen ist wohl absurd:

"ich habe gerade das angebot ausgeschlagen, eine insel in der südsee um läppische 5oo millionen (oder billionen) zu kaufen: also hat der verkäufer "5oo millionen (oder billionen)" verloren..."

frei nach asterix: "ils sont fous, ces..."
(übersetzung des kommentators: "delirant, isti...")
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03.06.2010 00:16 Uhr von Köpy
 
+1 | -0
 
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und wenn sie die Kohle verloren hätten. Merkel hätte deren Konto schon wieder aufgefüllt ^^
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03.06.2010 00:25 Uhr von Perisecor
 
+0 | -1
 
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@ Hucken: Oh man, haltet euch doch einfach aus Themen fern, von denen ihr nichts versteht.

Das an der Wall Street lag daran, dass Computersysteme die Kurse überwachen und bei einem bestimmten Kurssturz automatisch verkaufen, um Verluste zu minimieren. Domino-Effekt eben.
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03.06.2010 00:42 Uhr von Hucken
 
+1 | -0
 
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was nix an der sache ändert
voll automatisch werden die sachen verkauft, ohne dass es wer vorher auf die richtigkeit abcheckt
irgendwer hat vorher "versehentlich" den preis gedrückt, worauf die automatischen system ansprangen und die sachen vertickten

im nachhinhein ist dann das geschrei groß, weil die systeme genau das tun was sie sollen
schnell agieren ... ob da fehler drin stecken oder nicht, hauptsache schnell für maximalen gewinn bzw. geringsten verlust
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03.06.2010 01:46 Uhr von SN_Spitfire
 
+0 | -0
 
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Auf das: Kommentar von Hucken zu schliessen, finde ich es pervers und es ist ein kapitalistischer Hammer, dass Computersysteme darauf programmiert sind auf Gewinne und Verluste zu reagieren. Der Banker hockt sich in seinen Stuhl und beobachtet.
Rein theoretisch, wenn durch eine große Bank mehrere Milliarden irgendwo Kursrutsche verursachen und auf einen Schlag die Computersysteme Alarm schlagen und loslegen zu verkaufen und zu kaufen, wie auch immer... Irgendwann wird uns so ein System noch hart bestrafen...
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03.06.2010 01:56 Uhr von claeuschen
 
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Etwas sachlicher: steht es hier:
http://www.nzz.ch/...

Die Sache bleibt jedoch kritisch. In einer Welt der Finanzspekulatoren, wo mal eben Milliarden-Aufträge via automatischer Verkaufsprogramme vergeben werden, wird dies nicht der letzte Fehler seiner Art sein.

Es wird Zeit, dass die Banker, Finanzspekulanten und Aktienanalysten ordentlich geerdet werden. Vorzeige-Chef Wolfgang Grupp (der mit der Schimpansen-Werbung) hat in der letzten Talkshow von Markus Lanz (ZDF-Spätprogramm) mehr Haftung gefordert. Im Grund kann ich ihm nur Recht geben. Wer sich verspekuliert, muss zahlen und wenn es ihn arm macht. Hat er nicht genug Geld, muss die Bank haften.

Aber nein, die sind ja systemrelevant. Ein Teufelskreis mit teuflischen Konsequenzen. Eine Lösung scheint weit entfernt, einfache Lösungen sind eh nicht umsetzbar.

Man denke nur an die Konsequenzen, wenn die Aktienmärkte ins 2. UG absacken. Da werden in den nächsten zehn Jahren etliche Privatleute von heute auf morgen in der Armut landen. Schließlich wollen die Politiker doch die private Absicherung im Alter. Was aber, wenn die fondsgebundene Lebensversicherung zum Zeitpunkt der Auszahlung weniger wert ist als die Summe der Enzahlungen?

Mir wird übel.....
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03.06.2010 02:21 Uhr von Zephram
 
+1 | -0
 
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omg: des olle luftgeld können die sich sonstwohin schieben, wenn das zum verkauf angeboten worden wäre, hätte es sicher bei irgentwelchen posten nen ziemlichen preisrutsch gegeben, und das verkaufen die uns dann als verluste die durch rettungspaktet gestopft, bzw. seifenblasengeld in reales geld verwandelt werden muss ;) so läuft des heute, ist halt schwer in mode solange wir medien konsumieren, uns aufregen und passierent tut - nichts. :D alles in bester ordnung in der internationalen finanzwelt :)

jm2p Zeph
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03.06.2010 09:08 Uhr von dagi
 
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die: paar milliarden!!! wozu gibt es steuerzahler die gemolken werden können!!!!
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03.06.2010 13:34 Uhr von iamrefused
 
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ach kommt: da will nur jemand wieder in die medien... 151 mrd.. tsss... mückenschiss... mittlerweile.... :P

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