02.06.10 18:44 Uhr
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Einblicke in die Entwicklung eines Sternhaufens

In dem riesigen Gasnebel "NGC 3603" verbirgt sich einer der wohl kompaktesten bekannten Sternhaufen unserer Milchstraße. Er ist nur etwa eine Million Jahre alt und besitzt die Masse von ungefähr 10.000 Sonnenmassen. Dabei nimmt er lediglich ein Raumsegment von drei Lichtjahren Durchmesser ein.

Im Gegensatz zu offenen Sternhaufen driften die Sterne in Kugelsternhaufen aber nicht mit der Zeit auseinander. Nun wollte man herausfinden, zu welchem Typ sich der beobachtete Sternhaufen entwickelt. Dazu wertete man Aufnahmen des Hubble-Teleskops aus, welche im Abstand von zehn Jahren entstanden.

Von 234 Sternen konnten zwar präzise Geschwindigkeitsmessungen gemacht werden, jedoch bleibt die weitere Entwicklung des Sternhaufens weiterhin unklar. Erst Beobachtungen mit Teleskopen der neuesten Generation - etwa dem James Webb Space Telescope - könnten diese Frage zufriedenstellend beantworten.


WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Wissenschaft, Entwicklung, Astronomie, Sternensystem
Quelle: idw-online.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.06.2010 18:44 Uhr von alphanova
 
+4 | -1
 
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Die Quelle ist lesenswert, allein schon wegen der Vergleiche, die die Leistungsfähigkeit der benutzten Hubble-Kamera verdeutlichen sollen. Die Messungen waren zwar gut genug, um herauszufinden, dass die Sterne entgegen den Erwartungen alle ungefähr dieselbe Geschwindigkeit haben, aber um eine Vorhersage machen zu können, müssen massearme, leuchtschwächere Sterne studiert werden. Dafür sind aber nur die neuen Teleskope leistungsfähig genug.
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03.06.2010 14:45 Uhr von Shedao Shai
 
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sternhaufen: mein astrophysikprof hat zu sternhaufen mal eine komische einheit fabriziert. so sei die sternendichte ungefähr bei einem stern pro kubiklichtwoche. das ist schon ziemlich krass^^

ich bin da nicht ganz up-to-date. was treibt eigentlich herschel grade so? ist das nicht schon ein teleskop der neuen generation?

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