02.06.10 13:30 Uhr
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Sänger Heino unterliegt auch in der Berufung - Versicherung muss nicht zahlen

Nach einer Erkrankung musste der bekannte Schlagersänger Heino im Jahr 2007 seine Tournee absagen. Doch die Gothaer Versicherung, bei der der Hamburger Konzertveranstalter Kult Musik eine Ausfallversicherung abschloss, weigerte sich zu zahlen.

Nachdem bereits das Kölner Landgericht Ende vergangenen Jahres die Ansprüche des Sängers und der ihm mitgehörenden Veranstaltungsagentur ablehnte, kam nun auch das Oberlandesgericht Köln zum gleichen Ergebnis. Es ging um die Zahlung von insgesamt fast 3,5 Millionen Euro.

Als Begründung bestätigten die Richter des neunten Zivilsenats, dass der Sänger beim Ausfüllen des Gesundheitsbogens falsche und unvollständige Angaben gemacht habe. Damit sei der Vertrag nichtig, so die Urteilsbegründung.


WebReporter: claeuschen
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Sänger, Konzert, Tour, Versicherung, Berufung, Heino
Quelle: www.koeln-nachrichten.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.06.2010 13:30 Uhr von claeuschen
 
+3 | -0
 
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Das erste Urteil will ich auf gar keinen Fall vorenthalten. Die Berichterstattung findet Ihr unter:
http://www.shortnews.de/...

Die Versicherungsprämie hat der Konzern selbstverständlich dankend angenommen. Auf der anderen Seite muss man halt die Hosen runterlassen, wenn man von seiner Versicherung etwas haben will. Vielleicht habt Ihr ja weitere Beispiele.
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02.06.2010 13:37 Uhr von Extron
 
+4 | -1
 
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Jo pech gehabt. *beim Ausfüllen des Gesundheitsbogens falsche und unvollständige Angaben gemacht habe*

Was will man da noch sagen, die Versicherung hat erstmal recht.
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02.06.2010 13:42 Uhr von eXeCo
 
+2 | -0
 
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Man unterschreibt aber auch anderfalls das der ausgefüllte Gesundheitsbogen korrekt ausgefüllt wird/wurde und wenn dann herausgefunden wird das der Bogen extra falsch ausgefüllt wurde dann gibt es natürlich ein Problem...

Aussage gegen Aussage..
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02.06.2010 14:44 Uhr von br666
 
+1 | -0
 
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Tja, eigentlich nix mit Aussage gegen Aussage. Heino hat den Gesundheitsbogen ausgefüllt und er hat ihn unwahr ausgefüllt. Und er hat diese Lüge unterschrieben. Da ist die Sache schon klar, denk ich. Er hat ne Falschaussage gemacht und unterschrieben, das grenzt fast schon an Meineid. Klar, das er nix bekommt.
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02.06.2010 21:21 Uhr von mustermann07
 
+2 | -1
 
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Ist ja eigentlich kein Problem: sie sollen ihm die Kohle, die er eingezahlt hat, wieder zurückgeben und jeder ist glücklich.....

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