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In Nordrhein-Westfalen brummt die Exportwirtschaft

Nach aktuellen Zahlen des Statistischen Landesamtes IT.NRW befindet sich die Industrie des bevölkerungsreichsten Bundeslands auf Erholungskurs. Im April diesen Jahres zog die Nachfrage, gemessen an den Auftragseingängen der Betriebe, um 41 Prozent an.

Vor allem die Hersteller von Investitionsgütern konnten sich im April über eine starke Nachfrage freuen. Im Exportgeschäft verzeichneten die Betriebe dieser Branche einen Anstieg der Auftragseingänge um gleich 62 Prozent. Insgesamt stieg die Nachfrage aus dem Ausland um 43 Prozent.

Die Erholung schreitet demnach mit Riesenschritten voran. Bereits in der jüngsten Vergangenheit hatten auch Wirtschaftsforscher ihre Konjunkturprognosen nach oben korrigiert.


WebReporter: claeuschen
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Nordrhein-Westfalen, Export, Nachfrage, Statistisches Landesamt
Quelle: www.koeln-nachrichten.de
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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.06.2010 11:04 Uhr von claeuschen
 
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Gute Nachrichten. Allen Unkenrufen zum Trotz, brummt die Auslandsnachfrage. Das passt irgendwie zu den Meldungen, wonach auch der Arbeitsmarkt erste Impulse erhält. Wasser auf die Mühlen der Globalisierungsbefürworter und Wind in die Gesichter derjenigen, die nach nationalen Lösungen schreien.

Wir Deutschen gehören als Exportnation zu den Gewinnern, wenn die weltweite Stimmung besser wird und leiden, wenn dies nicht der Fall ist. Man könnte es die Goldene Zwangsjacke nennen.
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02.06.2010 11:59 Uhr von claeuschen
 
+1 | -4
 
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Ich wage mal: eine These, um die Debatte in Gang zu bringen:

Hätten wir den Euro nicht, wäre der Anstieg der Exporte so nicht möglich. Grund dafür: Die DM-Mark wäre wegen der Innovationskraft der deutschen Wirtschaft wesentlich stärker. Gerade die Exporte würden dadurch aber massiv beeinträchtigt, weil eine starke D-Mark automatisch Waren, die in Deutschland produziert werden, im Ausland verteuert. Das ist dann wohl die Kehrseite dessen, was sich hier so viele herbeisehnen.
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02.06.2010 12:31 Uhr von ROBKAYE
 
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Und deshalb brauchen wir unsere D-Mark wieder, sonst sind wir dazu verdammt wieder einen Großteil unseres Überschusses in die marode und zum Scheitern verurteilte EU zu pumpen...
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02.06.2010 12:44 Uhr von BuFu
 
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ich empfinde, das der export viel zu hoch bewertet wird. der export dient doch nur dazu, um die überschüssige ware ins ausland zu verkaufen. das wahrscheinlich noch unter subvention. verdienen tun meist nur die firmen und nicht die mitarbeiter. was sich die deutschen leisten können, sieht man eher an binnenmarkt und der sieht seit jahren schlecht aus. ist aber auch kein wunder, wenn man für 1000 € netto oder weniger arbeiten gehen muss

[ nachträglich editiert von BuFu ]
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02.06.2010 14:55 Uhr von Rambo123
 
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Wisst: ihr wie ich mir einen Bürger aus NRW vorstelle,

entweder Hartz 4, oder er arbeitet auf der Zeche
und hat in der Freizeit entweder ein Dortmund oder ein Schalke Trikot an...

xD, kleiner Spass am Rande...

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