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Verkleinerung der Bundeswehr um 100.000 Soldaten geplant

Wie die "Stuttgarter Zeitung" aus Koalitionskreisen erfahren haben will, plant Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg angeblich die Verkleinerung der Bundeswehr um rund 100.000 Mann auf dann 150.000.

Aufgrund der Haushaltslage soll ebenfalls die mögliche Aussetzung der sechsmonatigen Wehrpflicht erneut geprüft werden. Auch die Zahl der Bundeswehr-Standorte steht auf dem Prüfstand. Allerdings sollen die Sparmaßnahmen nicht die Sicherheit der Soldaten im Einsatz gefährden.

Bereits in der letzten Woche hatte zu Guttenberg eine Verkleinerung der Bundeswehr nicht ausgeschlossen.


WebReporter: W.Marvel
Rubrik:   Politik
Schlagworte: 100, Soldat, Bundeswehr, Karl-Theodor zu Guttenberg, Sparmaßnahme, Verkleinerung
Quelle: www.rp-online.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.06.2010 08:38 Uhr von Urrn
 
+2 | -2
 
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Joa das wäre vllt ausnahmsweise mal an der richtigen Stelle gespart. Wobei ich bei der Aussetzung des Wehrdienstes Bedenken hätte. Aber da findet sich sicher eine Lösung.
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02.06.2010 08:58 Uhr von Kirifee
 
+1 | -4
 
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Naja es ist Geld gespart aber es sind dann auch 100.000 Menschen Arbeitslos und das ist nicht schön und Kostet ja nun auch nicht wenig.
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02.06.2010 09:08 Uhr von chip303
 
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Wird Zeit das wie in anderen Ländern eine "Berufsarmee" aufgebaut wird. Dann stellt sich auch nicht die Frage, wer WILL ins Krisengebiet...

Andere machen es vor: unsere Truppen wären schon allein durch das Material gar nicht mehr schlagkräftig. Truppentransport und Tiefflieger gibts auch nur alle paar Monate, wenns mal neuen Sprit gab. Danach siehste die Jungs nur noch laufen...

Dann lieber eine gut ausgestattete Armee mit 100.000 Leuten als 250.000, die 3 Monate Grundausbildung und danach Kurs in Skat und Biervernichtung machen...
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02.06.2010 09:15 Uhr von Urrn
 
+4 | -3
 
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@Kirifee: Dabei ist zu beachten, dass Soldaten zwar Lohn erhalten, im Gegensatz dazu aber nichts zum BIP beitragen.

100.000 Ex-Soldaten hätten dann die Chance, auf dem Arbeitsmarkt eine Stelle zu finden, wertschöpfung zu betreiben und Steuern zu zahlen.
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02.06.2010 09:43 Uhr von anderschd
 
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Und ausserdem geht man: da auch über die Altersteilzeit und Rente, um den Bestand zu verringern. Und eben über weniger "Frische". Das da denn 100000 Arbeitslose mehr auf dem Plan stehen ist also völliger Quatsch.
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02.06.2010 10:14 Uhr von Urrn
 
+3 | -3
 
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gugge01: Solang man noch Zeit und Kraft hat, dämliche Kommentare auf SN zu posten, scheint es mit dem Untergang noch nicht so eng zu sein... ;)
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02.06.2010 10:59 Uhr von maki
 
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Wieso arbeitslos, einfach nach Afghanistan u.ä. verlegen und abwarten...

:-DDDDDDD
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02.06.2010 11:08 Uhr von DIDI1980
 
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Seltsam: Also zunächst einmal wäre eine weitere Reduzierung der Truppenstärke eine faktische Einführung der Berufsarmee und das heißt faktisch Abschaffung des Zivildienstes. Wer es glaubt....
Ich denke nicht das eine Reduzierung der Truppe zu der NATO- Doktrin der "Schützen was wir gerne hätte" - Zielen passt. Wenn ernsthaft im VM darüber nachgedacht wird, dann wird auch ganz schnell Frau "Bilderberger-Merkel" feststellen, dass die Sätze des Bundespräsidenten nur die Wahrheit waren und er nicht geht weil er will, sondern weil sein Redenschreiber das so vorgesetzt bekommen hat. Ich denke das wird noch klar werden.
Die Truppe wird nicht reduziert und auch der Wehretat wird nicht bedeutend berührt. Denn auch Die Führungsspitze weis genau, was sie an der BW hat wenn in Deutschland die "normalos" begreifen, was hier passiert und die Strasse bevölkern werden.
Die BW wird modernisiert und zu einer schlagkräftigen Einsatz- und Interventionsarmee von vielleicht Berufssoldaten umgebaut. Vielleicht streicht man die 60 000 Grundwehrdienstleistenden aber dann muss ein neues Rekrutierungssystem schnell viele Freiwillige finden um eine gewisse Truppenstärke zu halten, was auch schwieriger werden sollte, wenn die Verluste steigen.
Ich denke die 250000 Mann bleiben..... fürs Erste.
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02.06.2010 11:45 Uhr von Oderic
 
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Nicht nur: unsere Soldaten dürften Arbeitslos werden, sondern auch einige Bäckereien , Wäschereien ect. welche direkt von den Standorten leben. Dies könnte zum aussterben ganzer Regionen führen die wirtschaftlich von der Bundeswehr abhängen.
Im Prinzip tragen Soldaten somit auch zum BIP bei, und stärken durch ihren Sold die mittelständigen Unternehmen in der Standortregion.

[ nachträglich editiert von Oderic ]
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02.06.2010 19:39 Uhr von marmai
 
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Lächerlich: Dieser Versuchsballon von Gutenberg ist zwar nicht schlecht, aber ich bezweifle das da etwas bei herum kommt.

Damit das ganze wirklich Sinn ergibt, ist Geld notwendig, dass nicht vorhanden ist.
Wie bekommt man Nachwuchs für die Bundeswehr als "Einsatzarmee"? Im Moment verspricht man Wehrpflichtigen Dinge die nie eintreten. Man bekommt im Moment nur Leute die zu Doof sind in der freien Wirtschaft einen Job zu bekommen. Spanien hat das gleiche Problem. Wenn man also mit der Wirtschaft um die besten "kämpfen" will, muss man gute Konditionen schaffen, das kostet richtig Geld. Dazu ist man vermutlich nicht bereit, also bekommt man Kroppzeug. Es wird sich eine Armee bilden aus der Unterschicht, die keiner wirklich will.

Lassen wir mal die Wehrpflicht außen vor, was kann ich mit dieser Stärke in einem der Bevölkerungsreisten Länder Europas noch erreichen (die Frage ist was kann ich Außenpolitisch damit noch darstellen)? Nichts! Ich könnte einen politischen Einsatz wie in Afganisthan bewerkstelligen, wo es nicht um Terror geht, sondern um die Stabilität in Pakistan.
Die Bundeswehr schafft es in der derzeitigen Stärke kaum noch die Stellen zu besetzen für die Kontingente in Afganisthan. Es gibt in dieser Armee nur noch Häuptlinge, aber keine Soldaten mehr. Das wird sich auch bei einer Reduzierung nicht ändern. Da hilft keine Reform, dieses Land ist korrupter als jede Bananenrepublik, die wir verteufeln.
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03.06.2010 13:47 Uhr von TrangleC
 
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Vor einigen Monaten mal gab es eine Nachricht darüber dass die Britische Armee zusätzliche "Übungsdörfer" auf deutschem Boden errichten will.

Ich hab damals einen Kommentar geschrieben in dem ich gefragt habe was diese Besatzer eigentlich überhaupt noch bei uns wollen und warum die ihre Truppenübungsplätze nicht in Kanada oder Australien (schliessliche Commonwealth Mitglieder) errichten wenn sie den Platz zuhause nicht haben und den Lärm nicht brauchen können.

Dafür hab ich Minuspunkte bekommen und andere haben als Antwort auf meinen Kommentar geschrieben dass ausländische Soldaten in Deutschland Arbeitsplätze schaffen.

Jetzt schreiben einige Leute hier dass deutsche Soldaten und BW Standorte auch Arbeitsplötze schaffen und bekommen Minuspunkte dafür.

Wo wart ihr "der Einzelhändler bei der Kaserne ist mir egal"-Typen damals? hehehe
Oder ist das wieder nur so eine "hauptsache nicht deutsch"-Sache?

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