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"Generation Ich": Nach US-Studie fehlt Studenten immer mehr Einfühlungsvermögen

Eine Studie der Universität Michigan untersuchte das Einfühlungsvermögen heutiger Studenten und kam zu der Erkenntnis, dass eine "Generation Ich" heranwächst. Egoismus, Karrieresucht und Eitelkeit seien die Charaktereigenschaften vieler junger Menschen.

In Zahlen ausgedrückt heißt dies, dass etwa 40 Prozent der Studenten weniger empathiefähig sind, als ihre Vorgänger in den 1970er Jahren. Also können die heutigen Studenten sich weit weniger in andere Menschen hineinversetzen oder Mitleid verspüren.

Als möglichen Grund für den Verlust von Mitgefühl nannten die Forscher die zunehmende Überforderung durch Medien und Information, was zu einer Art gefühlsmäßigen Betäubung führe. An der Studie nahmen 14.000 Studenten teil.


WebReporter: mozzer
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Studie, Student, Karriere, Generation, Egoismus, Eitelkeit, Empathie
Quelle: www.sueddeutsche.de
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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.06.2010 16:35 Uhr von mozzer
 
+20 | -1
 
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Ich fürchte, der Verlust von Empathie ist ein allgemeines Problem und betrifft nicht nur Studenten...
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01.06.2010 17:10 Uhr von weg_isser
 
+6 | -8
 
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<---- Egoist
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01.06.2010 17:21 Uhr von Klassenfeind
 
+10 | -6
 
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Tja,da wächst eine Generation heran welche eigentlich nur d a s "Lebt" was CDU / FDP und andere Parteien sowie konserative Presse jahrelang Propagiert haben !
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01.06.2010 17:33 Uhr von Ctrl
 
+7 | -6
 
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besser als die Generation Porno ... wo am Ende eine 17 Jährige ohne Abschluss mit 3 Kindern zu Hause sitzt.
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01.06.2010 17:54 Uhr von syndikatM
 
+12 | -4
 
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Klassenscheiße: Nur komisch, @Klassenfeind, dass es in den vergangenen Jahrzehnten und den vielen Jahrhunderten davor weitaus konservativer zuging, erzogen und gedacht wurde.
Warum kommt diese Entwicklung also jetzt und wieso hatten wir damals eine Gemeinschaft, statt einer Gesellschaft?

Linksliberlismus hat die Gemeinschaft zerstört!
Nicht Konservativer Liberalismus!

Und in konservativen Mini-Dörfern in Deutschland <5.000 Einwohner, findest du keine Egoisten, sondern Zusammenhalt.
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01.06.2010 18:19 Uhr von fallobst
 
+3 | -5
 
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lol: also jetzt haben wir die union/fdp bzw. den kapitalismus als sünden böcke nach nur 4 kommentaren. ich sage voraus, dass nach 20 kommentaren, hitler, der papst, der weihnachtsmann und die usa da noch sitzen werden...
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01.06.2010 18:21 Uhr von fallobst
 
+2 | -9
 
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@ klassenfeind: genau und die linken und grünen sind so nett und einfühlsam, dass sie unser aller geld in aller herren länder verschenken und noch mehr arme, arme, arme leute aus allen winkeln ins sozialamt deutschland einladen. wunderbar oder...
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01.06.2010 18:30 Uhr von Leeson
 
+1 | -1
 
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Ach!? Das ist hier auch so...
Hab gestern erst ne Freundschaft gekündigt weil nicht zurück kommt ;)

So ist das in der heutigen Gesellschaft ^^
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01.06.2010 19:47 Uhr von fallobst
 
+1 | -5
 
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@ terror: rotgrün hatten wir 7 jahre lang und was die linken wollen kannst du dir ja problemlos durchlesen. Die fühlen sich komischerweise für alle missstände auf der welt verantwortlich und verpflichtet diese mit deutschem geld zu beheben.

versprechen von politikern aller parteien für die habenseite der wähler kann man sofort vergessen.
aber versprechen von politikern den steuerzahlern geld wegzunehmen und dergleichen kann man nicht ernst genug nehmen. siehe mehrwertsteuererhöung: 2% geplant und am ende auf 3% gehauen.

solltest du noch immer nicht verstehen wollen, dann schau dir doch die bundesländer an, in einigen sitzen auch die sehr "sozialen" linken... funktioniert herrlich.
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01.06.2010 21:17 Uhr von DieJenny
 
+1 | -3
 
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Generation "Ich": Wenn jeder an sich selbst denkt, hat man keine Chance, wenn man sich nur mit anderen beschäftigt. Egoisten sichern ihr eigenes Überleben, wer da nicht mitzieht, hat keine Chance. So ist das heute nunmal, ob es gefällt oder nicht.
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01.06.2010 21:56 Uhr von sophia_kathi
 
+2 | -0
 
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Wir alle sind doch schon mit kapitalistsch geprägten Normen aufgewachsen und geben das, oft unrefelektiert, auch an unsere Kinder weiter...die Vermittlung kapitalistisch geprägter Normen beginnt doch schon z.B. im Kindergarten, wenn etwa Vorschulkinder beim Spielen angeleitet werden und das Prinzip der Konkurrenz erfahren...Kinder lernen schon früh, sich anderen durchsetzen...wir selbst loben doch auch oft, wenn jemand Leistungswille und Engagement zeigt...und wie sooft lehnen wir Menschen ab, die Leistungsschwäche zeigen oder mangelndes Engagement (ganz aktuell: über den Sieg von Lena freuen wir uns alle tierisch...und die damalige Gracia wurde von uns zerrissen, weil sie sich ja zuwenig vorbereitet hatte, so hiess es...)...Prinzip Menschlichkeit fehlt leider...
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01.06.2010 22:59 Uhr von McK4y
 
+0 | -0
 
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Also ICH finde IHR seid ja alle so egoistisch! ^^
(kleiner Spaß am Rande)
Aber das Ergebnis der Studie wundert mich nicht - ich denke die meisten hier wundert das Ergebnis nicht! Man braucht nicht erst eine Studie um festzustellen, dass die Menschen egoistisch geworden sind - das erlebt man doch fast jeden Tag! Eines von vielen Beispielen: Wenn Leute in die Bahn einsteigen wollen, bevor die anderen Fahrgäste aussteigen können. *nerv*
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01.06.2010 23:07 Uhr von claeuschen
 
+4 | -0
 
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Sehr guter Beitrag: Folgender Widerspruch:

Momentan versuchen angeblich alle Pädagogen, die Kinder stark zu machen. Aber wie macht man das? -> Mit Kopfnoten, die den unruhigen, zappeligen und möglicherweise hochbegabten Kindern mit der schlechten Benotung des "Sozialverhaltens" schon nach der Grundschule das Bein stellt? Auf ein Gymnasium kommen solche Kinder nur, wenn der Papa oder die Mama Rechtsanwalt, Arzt oder selbst Lehrer ist. Hier beginnt die soziale Segregation, nur so am Rande.....

Mich wundert diese Erkenntnis nicht. Kinder, die von ihrem Umfeld, der Schule und damit der Gesellschaft auf Erfolg, gute Noten und sozial angepasstes Gefälligkeitsverhalten getrimmt werden, haben wenig Sinn für das gemeinsame Erleben. Zum Glück sind solche Studien nur Momentaufnahmen. Aber der Trend ist meiner Meinung nach fatal.

Menschen, die von uns heute bewundert werden, wie Helmut Schmidt oder Konrad Adenauer hätten heute keine Chancen, sie würden Roland Koch heißen, weil sie als entscheidungsfreudig gelten. Stattdessen wird hinter der Maske sozial erwünschter Verhaltens-Routinen Konformität erwartet, wo non-konformes Denken notwendig ist. Irgendwie passt das alles nicht zusammen. Da kann man sich zwangsläufig als Heranwachsender nur auf sich verlassen, oder nicht?

Eine Studie und eine Erkenntnis, die Angst macht.....

[ nachträglich editiert von claeuschen ]
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02.06.2010 09:29 Uhr von DerMaus
 
+0 | -3
 
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ZOMG: Nee, wir schlucken nur einfach weniger LSD als unsere Eltern :-D
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02.06.2010 09:45 Uhr von Jorka
 
+1 | -1
 
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Die Gesellschaft: ist einfach durch die Bank weg krank geworden.
Jeder macht nur das was er will, eine sehr erschreckende Entwicklung.
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10.06.2010 05:11 Uhr von KamalaKurt
 
+0 | -0
 
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@Jorka du machst es dir mit deinem Kommentar sehr einfach. Aber s ist es ganz bestimmt nicht. Ohne eine gewisse Ordnung funktioniert nämlich die Welt überhaupt nicht.

Dass die heutige Jugend und Heranwachsenden zwar gerne den Weg bestreitet - mit geringem Aufwand größtmöglichen Gewinn, ich möchte es aber so sagen bestmöglichstes Ergebnis - liegt in der Natur der Sache, da wir es ihnen ja gezeigt haben. Bei uns war dieses Handeln noch nicht so ausgeprägt, das ist alles langsam gewachsen. Ein kleines Beispiel - Sieht man hinter die Kulissen der Sommerfeste, sieht man doch eigentlich ausschließlich Leute ab 35 bis ins hohe Alter, die den Laden schmeissen, damit sich vornehmlich die Jugend amüsieren kann. Die Schicht der freiwillig arbeitenden wird aber immer dünner und so maches Fest findet wegen akuter Personalnot nicht mehr statt. Irgendwann wacht dann die Jugend aber auch auf und wird sich in die Gemeinschaft einbringen und am Gelingen eines Festes mitwirken. Um aber erfolgreich im Berufsleben zu sein, gehört einfach mal ein gesunder Egoismus dazu.

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