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Verbraucher finden "Smart Meter" zu teuer

Die Idee des "intelligenten" Stromzählers kommt gut an: Die Mehrheit der Deutschen würde sich das digitale Gerät Umfragen zufolge einbauen - tut es aber nicht.

Der Grund: Die "Smart Meter" kosten nicht nur bei der Bereitstellung, sondern anschließend monatlich eine Gebühr. Zusätzlich erschweren Regelungen der Bundesnetzagentur das Einführen flexibler Stromtarife.

Vom Verbraucherzentrale Bundesverband wird diese deshalb heftig kritisiert. Aufgrund der Angaben der Bundesnetzagentur sei es nicht möglich, das Potential des Smart Meters auszuschöpfen.


WebReporter: jukado
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Strom, Verbraucher, Smart Meter
Quelle: news.immobilo.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.06.2010 11:39 Uhr von jukado
 
+14 | -2
 
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Kein Wunder, in punkto Datenschutz ist der neue Stromzähler ja auch nicht gerade der sicherste - ich sage nur gläserner Stromverbraucher...
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01.06.2010 12:23 Uhr von elknipso
 
+9 | -2
 
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Ist doch völlig logisch: Er bringt ja auch _nur_ den Konzernen Vorteile, und dem Kunden deutliche Nachteile wie eine mögliche totale Überwachung.

Wer sich so was freiwillig einbaut dem ist wirklich nicht mehr zu helfen.
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01.06.2010 12:28 Uhr von Pils28
 
+9 | -0
 
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Auch bei dem intelligenten Stromzähler: werde ich dann nicht plötzlich meinen TV um 4 Uhr nachts statt um 8 Uhr abends anstellen und Kaffee kochen werde ich auch morgens früh.
Also ist das irgendwie ... sinnlos!
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01.06.2010 12:31 Uhr von peter55
 
+8 | -0
 
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Unverschämt: Es ist schon heute unverschämt wie teuer sich die Konzerne die Zähler bezahlen lassen.

Nach etwa 5-8 Jahren ist der Zähler bezahlt und ab dann gibt es nur noch Gewinn.
Die möglichkeit den Zähler zu kaufen und damit zu sparen wird den Kunden ja nicht eingeräumt.
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01.06.2010 13:25 Uhr von Dracultepes
 
+1 | -0
 
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@halma: Die Dinger haben Potenzial, wären sie nur nicht zu teuer. Schon allein die Möglichkeit der Waschmaschine zu sagen das sie in 10 Stunden durch sein soll und angeht wenn der günstigste Tarif ist, spätestens aber 2 Stunden vor ende.

Man kann gucken was ein Gerät verbraucht ohne dumm durch die Wohnung zu rennen.
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01.06.2010 13:26 Uhr von Pese
 
+0 | -0
 
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@peter55: klar hat man die möglichkeit sich selber nen Zähler zu kaufen und einbauen zu lasse (auf eigene Kosten) dazu kommt aber auch noch eine Eichung, bzw musst du deinen Energieversorger eine Eichurkunde dazu vorlegen.
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01.06.2010 15:22 Uhr von LocNar
 
+1 | -1
 
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@Halma: Warum schreibt dir dies dein Stromversorger vor ?
Ok, ich bin bei *piep* und habe einen Sparzähler, mit üblicherweise 2 Tarifen, also Billigtarif zwischen 22 Uhr abends und 6 Uhr morgens.

Klar, das Teil kostet etwas mehr an Grundgebühr aber sonst nix. Der Grundtarif blieb gleich, nur wurde die "Sparzone" (so nenne ich es jetzt mal) eingerichtet.

Ok, in den 19 Jahren, in denen ich mit meiner Frau zusammen bin, habe ich ihr zwar viel beibringen können, was Energiesparen betrifft (ich arbeite u.a. in diesem Bereich),

So hatte sie damals für 2 kleine Teile den Wäschetrockner angeworfen..... und wenn ich ihr gesagt hatte ".... das Teil braucht 4.500 Watt (4.5 kw/h) hatte sie zwar mit dem Kopf genickt ... und das war es. Ich hatte es dann mit solch einem Leistungsmessgerät versucht (so ein Teil, welches zwischen Verbraucher und Versorgung geschaltet wird).... dort sah sie jedoch ebenfalls nur die Zahl "4548".... Also wieder nix. Damit konnte sie nichts anfangen.

Seit dem Sparzähler, der mittels D-Lan die Daten in mein Netzwerk einspeist, und mittels Software schöne Verbrauchsdiagramme in Echtzeit dargestellt werden konnten, war sie doch relativ geschockt, als ich ihr auf dem Laptop, der auf dem Trockner stand, die Verbrauchslinie präsentiert hatte.

Seitdem hängt unser Balkon des öfteren voller Wäsche ^^
(irgendwie wieder zum Ärger meinerseits.... wir haben volle O-S-W Sonnenbestrahlung und ich lag... wohlgemerkt lag ;) oft in der Sonne.... kann sie aber vor lauter Sonnne nimmer sehen :)

Schönen Tag noch....

LG LcoNar
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01.06.2010 15:28 Uhr von iamrefused
 
+1 | -0
 
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lol: Aufgrund der Angaben der Bundesnetzagentur sei es nicht möglich, das Potential des Smart Meters auszuschöpfen.


wozu wurde es dann erfunden? wenn man schon von vornherein wusste... aber sinnloses ist ja derzeit an der tagesordnung

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