31.05.10 21:19 Uhr
 4.875
 

Orthorexia nervosa: Eine relativ neue Essstörung führt zu sozialer Ausgrenzung

Die Orthorexia nervosa ist eine Essstörung, die auf dem Zwang des gesunden Essens basiert. Neben der Bulimie und Anorexie ist die erst seit 1997 erkannte Krankheit durchaus ernst zu nehmen und führt in schlimmen Fällen bis zur sozialen Ausgrenzung.

Bei der Orthorexia nervosa beschäftigt sich der Patient übermäßig mit dem Essen. Was am Anfang vielleicht nicht schlecht ist, führt schnell zu einem selbst auferlegten Verbot in Restaurants zu gehen oder mit Kollegen zu essen, da das Essen dort vielleicht nicht gesund genug ist.

Außerdem kann die Orthorexia nervosa Magersucht oder Bulimie ähnliche Ausprägungen haben und dann schnell zu Mangelerscheinungen führen. Diese Krankheit ist übrigens keine typische Frauenkrankheit, sondern es sind auch junge Männer betroffen. Patienten müssen psychotherapeutisch behandelt werden.


WebReporter: Susi222
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Nahrung, Essstörung, Bulimie, Orthorexia nervosa
Quelle: diepresse.com

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Niederlande: Sobald man volljährig wird, ist man Organspender
Hohes Krebsrisiko durch verarbeitete Nahrung
Gesundheitsausgaben: Eine Milliarde Euro pro Tag

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
31.05.2010 21:24 Uhr von Borgir
 
+11 | -30
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
01.06.2010 01:10 Uhr von DeeRow
 
+21 | -7
 
ANZEIGEN
oh man: halt´s maul borgir zum quadrat


"borgir ist übrigens ein typ, der sich mensch nennt, und der Kommentare zu themen schreibt, von denen er gar nichts versteht. dafür benutzt er eine konnotation, dessen funktion er nicht nachvollziehen kann, geschweige denn wissen, warum man sie benutzt."

Wenn du auch nur ein ganz bissel wissenschaftliches Gespür hättest, wüsstest du, dass 13 Jahre wirklich "neu" für eine Krankheit ist. Für Forschungsergebnisse erst recht. Was sollte es denn den Psychologen und Psychiatern bringen, wenn es in der Presse kursiert? Wegen Forschungsgeldern, oder? LOL. Oder damit sie NOCH MEHR Patienten kriegen, wobei die heute schon total überlaufen sind? Wo ist da der Sinn?

Ich lade dich gerne zu uns an die Uni ein, nächstes Wintersemester "Essstörungen". Und danach hälst du den Mund wenn es um Themen geht, deren Sinn du gar nicht erfassen kannst. Prolet.
Hauptsache noch vorm zu-Bett-gehen richtig zum Idioten gemacht.

Zur News: Passt. +

mfg, dr

[ nachträglich editiert von DeeRow ]
Kommentar ansehen
01.06.2010 07:01 Uhr von TrangleC
 
+12 | -1
 
ANZEIGEN
@ Borgir: Zitat Borgir: "neue essstörung? laut news gibt es die seit 13 (!!) jahren"

Den Menschen gibt es seit ca. 4 Millionen Jahren, den Beruf des Mediziners seit ca. 500 000 Jahren und die moderne Medizin (die mehr auf Instrumente und Medizin setzt als auf Geisterbeschwörungen und ähnliches) seit ca. 2000-5000 Jahren. Da kann man eine Krankheit die vor 14 Jahren noch niemand kannte und die es wahrscheinlich noch kaum 20-30 Jahre (als der Hype um gesunde Ernährung los ging) überhaupt gibt schon als "neu" bezeichnen.
Kommentar ansehen
01.06.2010 12:54 Uhr von Nebelfrost
 
+11 | -4
 
ANZEIGEN
es gibt noch eine ähnliche essstörung, die ebenfalls als solche eingestuft werden muss: der veganismus

ich rede übrigens nicht vom vegetarismus, sondern vom veganismus und dieser IST eine essstörung bzw. psychische störung und sollte endlich offiziell als solche eingestuft werden!
Kommentar ansehen
01.06.2010 13:01 Uhr von aries2747
 
+0 | -4
 
ANZEIGEN
@Susi222: [OT] Versuchst du hier ein Aufklärungsprogramm über lange bekannte Therapien und Erkrankungen zu machen ? Gibt es schon auf Wikipedia.de[/OT]

Sonst ganz nett aber nicht neu.

aries
Kommentar ansehen
01.06.2010 16:04 Uhr von DeeRow
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
@ Nebel: Hm...

schwierig. Aber erläutere mir das bitte, gern auch per pm.

- wie du es feststellst
- wo die Begründung für eine Krankheit nach ICD-10 bzw. DSM-4 liegen könnte
- wo die Abgrenzung wäre zum Vegetarismus, den ich ja dann auch als psychische Krankheit anhand des Leitfadens definieren kann.

Es ist echt ein Unterschied, da in erstenm Masse eine Einschränkung vorhanden sein muss, die auch den Patienten selbst schädigt und leiden lässt. Bei Lebenseinstellungen ist das ganz schwierig. Veganer sterben ja net am laufenden Band, Anorektiker sehr wohl.

Mfg,

dr

[ nachträglich editiert von DeeRow ]
Kommentar ansehen
01.06.2010 17:02 Uhr von Alice_undergrounD
 
+1 | -3
 
ANZEIGEN
@ Borgir: so siehts aus^^ und die kommentare unter deinem zeigen dass es funktioniert
Kommentar ansehen
01.06.2010 23:37 Uhr von claeuschen
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
ich empfehle: an dieser Stelle das Buch eines bekannten Spiegel-Autors. Tenor seiner Analyse des deutschen Gesundheitssystems.

Die Pharmabranche hat die Wirkstoffe, bevor es die Krankheit gibt.
Hier gibt es also eine Krankheit seit 13 Jahren. Lasst mich mal raten: Der Wirkstoff steht schon fest und wie durch Zufall kam da eine Krankheit daher, für die bereits vorhandenen Wirkstoffe prächtig passten, zur Behandlung und Therapie selbstverständlich und nur unter quasi-ärztlicher Aufsicht.

Eine weitere Marketing-Maßnahme der achso gebeutelten Pharmabranche. Vielleicht gibt´s ja noch ne Impfung gegen diese Krankheit. Die forschen Pharmaunternehmen haben da bestimmt noch was im Keller.....
Kommentar ansehen
01.06.2010 23:38 Uhr von claeuschen
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
Apropos: Veganer:

Die essen meinem Essen das Essen weg.
(O-Ton: Atze Schröder)
Kommentar ansehen
03.06.2010 15:47 Uhr von Nansy
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Eine der genannten Auswirkungen dieser Krankheit kommt mir etwas seltsam vor = "führt zu sozialer Ausgrenzung" !
Gegen soziale Ausgrenzung hat man in bestimmten Situationen doch nichts einzuwenden, oder?
Ich denke da an angeblich zu dicke Menschen (zum Beispiel Artikel in der Zeitschrift "die Welt" unter der Überschrift "Dicke Menschen haben ein kleineres Gehirn"), oder an Menschen die gerne mal ein Bierchen schlabbern, oder an Raucher.
Es gibt also nicht erwünschte soziale Ausgrenzung und erwünschte?
Kommentar ansehen
13.09.2012 10:53 Uhr von tobiberlin
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Ess-Störung Orthorexia nervosa: Also manche Kommentare sind hier ja wirklich etwas daneben. Aber gut, Internetforen halt...

Wir haben uns auch jetzt mit diesem Thema auf der Plattform "Diät-Clique" beschäftigt. In unserer Community treffen sich Abnehmwillige, die nicht durch brachiale Crash-Diäten abnehmen wollen, sondern wo gesunde Ernährung und Bewegung im Vordergrund stehen. Allerdings ist gerade dann auch wichtig darauf zu achten, dass man nicht ein neues Extrem verfällt. Entwickelt man beim Abnehmen ein Bewusstsein für gesunde Ernährung, ist das gut. Beginnt man aber, panisch und hysterisch auf gesunde Ernährung zu achten, sollte man sich Hilfe suchen.

In unserem Magazin-Artikel haben wir uns dem Thema auch noch mal etwas auführlicher angenommen: http://www.diaet-clique.de/...

Refresh |<-- <-   1-11/11   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2018 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Paramount beendet "Transformers"-Reihe für Neustart
USA: Donald Trump will jetzt Lehrer bewaffnen
Gegen die zehn Gebote verstossen: Margot Käßmann geht in Rente!


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?