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Kieler Meeresbiologen testen "Gleiterschwarm"-Experiment erfolgreich

Forscher des Kieler Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften schlossen kürzlich eines ihrer Experimente mit großem Erfolg ab: Basis des Langzeitversuchs war ein Schwarm aus sechs Gleitern, welche mit wissenschaftlichen Instrumenten bestückt waren und selbstständig diverse Daten sammeln sollten.

Im Rahmen des Anfang März gestarteten Testeinsatzes untersuchten die Gleiter ein etwa 1.600 Quadratkilometer großes Gebiet nahe den Kapverdischen Inseln. In einer Tiefe von maximal einem Kilometer wurden Daten über Temperatur, Salzgehalt, Sauerstoffanteil und einige weitere Parameter gesammelt.

Trotz der Fehlfunktion eines Gleiters konnten 18 Millionen Messdaten per Satellit an das Kontrollzentrum in Kiel übermittelt werden. Diese neuartige Technologie besitzt gegenüber konventionellen Messungen per Schiff einige Vorteile, beispielsweise ihre große Unabhängigkeit und Flächenabdeckung.


WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Kiel, Experiment, Meeresbiologie
Quelle: idw-online.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.05.2010 13:16 Uhr von alphanova
 
+7 | -1
 
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Diese Gleiter arbeiten fast völlig autark und decken mit ihren Messungen ein großes Gebiet ab, wofür ein einziges Schiff wesentlich mehr Zeit brauchen würde - und mehrere Schiffe zu hohe Kosten verursachen. Allein schon aus dieser Perspektive scheint das ein sehr zweckmäßiges Projekt zu sein.
Das Bild zeigt einen der sechs Gleiter.
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31.05.2010 21:27 Uhr von jsbach
 
+2 | -0
 
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Das ist für mich: als ehemaliger Angehöriger der Bundesmarine schön zu lesen.
Ich war zuständig für die Sonarabteilung (U-Bootortung) und die damalige Geräte von Heute...
Das erlaubt ja ungeheuere Einblicke in die Tiefe des Meers.
Was "oben " ist, da wissen wir ja schon viel, aber "unten" sehr wenig.

[ nachträglich editiert von jsbach ]

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