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Grüne fordern Steuererhöhungen von Union und FDP

Cem Özdemir, der, neben Claudia Roth, Parteivorsitzende der Grünen ist, hat sich nun in einem Interview gegen die Forderung der FDP gestellt, die kommende Haushaltskonsolidierung nur über Einsparungen ermöglichen zu wollen. Die Krise dürfe nicht nur von den Schwächeren finanziert werden.

Deshalb fordert er die zeitlich begrenzte Einführung einer einmaligen Vermögensabgabe für hohe Privatvermögen sowie eine Erbschaftssteuerreform. Auch müsse der Spitzensteuersatz um drei Prozentpunkte auf 45 angehoben werden.

Eine Mehrwertsteuererhöhung wäre für Özdemir "ökonomischer Unsinn", allerdings müssten unsinnige Ausnahmen abgeschafft werden. Außerdem fordert er nicht einseitig einzusparen, wie es zur Zeit von einigen Regierungsmitgliedern gefordert wird.


WebReporter: W.Marvel
Rubrik:   Politik
Schlagworte: FDP, Die Grünen, Union, Einsparung, Cem Özdemir, Steuererhöhung
Quelle: www.rp-online.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.05.2010 10:04 Uhr von claeuschen
 
+8 | -1
 
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hochgradig sinnvoll: Eine Steuerpolitik, die die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer macht, ist keine gute Politik im Sinne des Gemeinwesens.
Man braucht sich nur anzuschauen, um wieviele Milliarden die Reichsten des Landes in den vergangenen Jahren reicher geworden sind.

Eine Erhöhung der Mehrwertsteuer, wie jetzt angedacht, ist das schlechteste, was man machen kann. Da aber die Mehrwertsteuer in den großen Steuertopf fließen, aus dem sowohl Bund, die Länder als auch die Kommunen gespeist werden, wird dies wohl der kleinste gemeinsame Nenner sein.

Verlieren werden die Geringverdiener, die Langzeitarbeitslosen, die Rentner und die Normalverdiener, als geschätzte zwei Drittel der Bevölkerung.

Tatsächlich könnte ein Herr Albrecht oder eine Frau Quandt sicher nicht klagen, wenn Sie auf Ihre Einkommensmillionen ein paar Hunderttausend Euros draufzahlen. Das tut nicht wirklich weh oder sind diese Feingeister derart vom Geiz zerfressen?

Mein Plus für diesen Vorschlag, auch wenn er nicht ganz neu ist. Und ein Plus für den Artikel, der trotzdem neutral formuliert ist.
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31.05.2010 10:18 Uhr von Klassenfeind
 
+4 | -0
 
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Schön wäre es dann: wenn die Gelder sinnvoll eingesetzt werden würden und nicht für Diätenerhöhungen...
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31.05.2010 10:36 Uhr von borgworld2
 
+2 | -4
 
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Was ein Quatsch! Klar immer den Bürger weiter schröpfen, aber die Bauern fallen ja drauf rein und freuen sich noch, dass die "reichen" bezahlen sollen.
Bis dann Otto-Normalo das Familienhaus und noch bissl was Erspartes geerbt hat und zahlen darf dann ist der Aufschrei bestimmt wieder gross...
Die sollen endlich mal richtig sparen!
Eine Firma die kein Plan hat was sie wo für was ausgibt geht in den Konkurs, Deutschland erhöht die Steuern.

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