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Mottenspeichel könnte Erträge bei der Kartoffelernte erhöhen

Zu einem verblüffenden Ergebnis gelangte ein internationales Forschungsteam mit Beteiligung der Universität Göttingen: Die Wissenschaftler untersuchten das Wachstum von Kartoffelpflanzen, die von der Motte "Tecia solanivora" befallen waren und stellten eine erhöhte Wachstumsrate in den Knollen fest.

Der Auslöser für das unerwartete Wachstum ist offenbar eine Substanz in dem Speichel der Larven, welcher die Photosyntheserate der Pflanze ankurbelt. Die vermehrte Produktion von Stärke in der Pflanze lässt die Knollen ebenfalls wachsen, wodurch den Larven wiederum mehr Nahrung zur Verfügung steht.

Jedoch darf die Quote der befallenen Knollen dabei nicht höher als 50 Prozent sein, da das gesteigerte Wachstum sonst nicht auftritt. Die maximale Vergrößerung des Knollengewichts auf das 2,5-fache ergab sich bei einer Quote von etwa zehn Prozent. Weitere Versuche sollen diesen Prozess ergründen.


WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forschung, Wachstum, Kartoffel, Speichel, Motte, Knolle
Quelle: www.wissenschaft.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.05.2010 17:13 Uhr von alphanova
 
+5 | -1
 
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Ein bisschen grinsen musste ich schon, als ich den Artikel las. Bevor aus diesen Ergebnissen tatsächlich ertragsteigernde Substanzen entwickelt werden können, wird noch eine ganze Zeit vergehen - wenn dafür überhaupt grünes Licht gegeben wird.
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31.05.2010 12:21 Uhr von DeusExChao
 
+0 | -1
 
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ich krieg die motten^^: spaß beiseite
wie soll das im großen stil praktiziert werden?
soll bauer mottenlarven statt mist düngen?

oder soll der isolierte stoff direkt verkauft werden?
bauer:"moin chef. brauch mal auf die schnelle 500liter mottenlarvenspeichel."
händler:"oh oh oh, das wird teuer. warum so viel?"
bauer:"weißt du wie groß meine felder sind? ich hab 50 km² zu bestellen..."
händler:"warum machst du nich einfach deinen schrank auf und schnappst dir paar mottenlarven?"
bauer:"die sind schon alle weg."
händler:"Sowas nennt man pech."
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01.06.2010 17:09 Uhr von rabbi5000
 
+0 | -0
 
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neue Möglichkeiten: Man könnte die stimulierende Substanz isolieren und somit einen neuen Superdünger erschaffen.

wieder mal ne Top-News von aphanova

[ nachträglich editiert von rabbi5000 ]

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