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Gerichtsverhandlung: Topmanager Utz Claassen kämpft um seine Antrittsprämie

Der frühere Chef von EnBW und Topmanager Utz Claassen kämpft jetzt vor Gericht um seine circa zehn Millionen Euro Antrittsprämie, die er für seine Tätigkeit als Vorstandschef des Solarkraftwerk-Herstellers Solar Millennium bekommen hat.

Claassen hatte bei dem Unternehmen am 1. Januar 2010 für ein monatliches Gehalt von 100.000 Euro und 40 Tage Jahres-Urlaub angefangen. Allerdings warf er nach zweieinhalb Monaten den Job wegen "fundamentalen Auffassungsunterschieden" in der Firmenführung wieder hin.

Obwohl es keinen Anspruch auf Rückzahlung der Prämie gibt, wollte Claassen 2,5 Millionen Euro brutto zurückzahlen. Dies war der Firma aber zu wenig. Eine außergerichtliche Einigung wäre, nach Angaben von Claassens Anwalt, gescheitert.


WebReporter: leerpe
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Manager, Prämie, Gerichtsverhandlung, Utz Claassen
Quelle: www.news.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.05.2010 17:22 Uhr von ZzaiH
 
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wow: man bekommt 10mio antrittsprämie und geht nach 2 1/2 monat - ist ja auch klar bei nur 100.000 monatlich und zwei monate im jahr urlaub
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30.05.2010 17:23 Uhr von shadow#
 
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Wie kann sowas eigentlich passieren? In welcher Welt kann es passieren dass die Konzernleitung Claassen weit über 10% eines Jahresumsatzes für keinerlei garantierte Gegenleistungen in den Rachen wirft und anschließend nicht von den Aktionären im Wald verscharrt wird?
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30.05.2010 19:07 Uhr von artefaktum
 
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Chronisch überschätzt der Mann.
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30.05.2010 20:11 Uhr von derSchmu2.0
 
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2 Monate an Urlaubstagen
Eine Antrittspraemie (und dazu in dieser Hoehe)
und das Monatsgehalt sind ein Schlag ins gesicht eines jeden, die neben ihrer Arbeit noch Unterstuetzung vom Staat brauchen oder sogar mehrere Jobs haben, um ueber die Runden zu kommen...

...aber halt, stimmt ja, diese Leute muessen ja auch jede Menge Verantwortung (ueber)tragen...
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30.05.2010 23:19 Uhr von Inai-chan
 
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naja klar wenn ich 10 mille antrittprämie vor jedem job bekomme was will ich da für läppische 100.000€ im monat weiterarbeiten? das sidn kaum 1,2mille im jahr die ich sonst dazuverdiene da schmeiß ich den job auhc lieber hin
besser wäre es aber, der hätte seine 40 tage jahresurlaub gleich zu beginn weggepfiffen ^^

nunja nun sucht er sich die nächte dumme firma die auch 10mille zuviel hat
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31.05.2010 06:48 Uhr von Krawallbruder
 
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Soviel zum Thema Nieten in Nadelstreifen!

Bei den Konditionen überlegt man sich doch glatt ob man sich nicht mal als Topmanager bewirbt. Man kan ja, wenn man unterschidlicher Auffassung ist, nach 2-3 Monaten das Handtuch mit ner fadenscheinigen Begründung wieder werfen.

Zumindest braucht man nicht mehr auf den großen Lottogewinn zu warten.

Anmerkung: Dem sollte man ALLES unterm Arsch wegpfänden und Ihn mindestens 2 Jahre auf Hartz 4 setzen.

[ nachträglich editiert von Krawallbruder ]

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