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Marine von Südkorea prahlte bei Seemanöver mit scharfen Wasserbomben

Wie die Agentur "Yonhap" meldete, wurde von zehn Schiffen der südkoreanischen Marine ein eintägiges Manöver mit scharfen Waffen in der Nähe der Küstenstadt Taenan abgehalten. Damit sollten eine Art Muskelspiel und militärische Kampfbereitschaft gegenüber Nordkorea gezeigt werden.

Ziel der Übung war es, Schiffsgeschütze und Wasserbomben zu testen. Zwischen Nord- und Südkorea haben sich die Spannungen deutlich erhöht, seit die Korvette "Cheonan" laut Ermittlerangaben von Nordkoreas Marine versenkt wurde. Dabei kamen 46 Marinesoldaten ums Leben (ShortNews berichtete).

Nach dem jetzt durchgeführten Manöver will Nordkorea den bestehenden militärischen Sicherheitspakt auflösen. Nordkoreas Agentur "KCNA" teilte mit, dass der Generalstabschef des Landes mit einem umgehenden Angriff auf Südkorea drohte, falls es die Staatsgrenze im Gelben Meer missachtet.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Schiff, Südkorea, Marine, Manöver, Wasserbombe, Norkorea
Quelle: www.tagesanzeiger.ch

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.05.2010 14:02 Uhr von jsbach
 
+6 | -3
 
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In anderen Quellen wird berichtet, dass China keinen Krieg in Korea will. Ich bin sehr gespannt wie sich da die Lage weiterentwickelt. In der Quelle werden noch drei Bilder von dem Manöver gezeigt. (Bild zeigt eine Korvette beim Abwurf von Wasserbomben mit Explosion)
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30.05.2010 14:48 Uhr von DeeRow
 
+8 | -6
 
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Find ich super: -not-

Die prahlen sich dort alle gegenseitig einen vor. Womit hat das etwas zu tun?....

Phalluskomplexe? Ich weiss es nicht.
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30.05.2010 15:02 Uhr von shadow#
 
+7 | -3
 
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Manöver Während sie nicht wissen wo nordkoreanische Uboote grade sind werfen sie wie wild Wasserbomben in die Gegend...
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30.05.2010 15:08 Uhr von U.R.Wankers
 
+12 | -6
 
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wenn Nordkoreas U-Boote weg sind: PANIK! wenn Südkoreas Armee mit Bomben Jongliert: APPLAUS!

ist die Berichterstattung nicht etwas sehr einseitig?
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30.05.2010 15:27 Uhr von mort76
 
+8 | -3
 
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das war sie doch schon immer.

Ich frage mich...welchen Sinn hat es, ein feindliches Schiff zu versenken und das dann abzustreiten?

Mich erinnert das an den Tonking-Zwichenfall, der den Vietnamkrieg einleitete- das war quasi die "Seit 5:45 Uhr wird jetzt zurückgeschossen"-Neuinszenierung der USA:

http://de.wikipedia.org/...

Das nordkoreaniche Regime hat keinen Vorteil von der Versenkung- man darf also wieder mal die cui-bono-Frage stellen...

Soll die Wirtschaft mal wieder mit einem Krieg angekurbelt werden?
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30.05.2010 15:33 Uhr von Seltara
 
+1 | -11
 
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30.05.2010 16:14 Uhr von Fowl
 
+6 | -6
 
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vll liegt das daran, dass in nordkorea ein größenwahnsinniger diktator sitzt, der sein volk verhungern lässt und einen atomaren krieg nicht verneinen würde, während der süden friedlicher und demokratischer ist ;-)?
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30.05.2010 16:26 Uhr von tenge
 
+3 | -1
 
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@ H311dr1v0r: nein, "wasserbomben" ist schon richtig. die werden von zerstörern gegen tauchende uboote eingesetzt.
noch nie nen uboot-film geschaut?
abgesehen davon verfügt südkorea nichtmal über die atombombe.
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30.05.2010 16:42 Uhr von mort76
 
+10 | -1
 
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fowl, das klang im Falle des Iraks ganz genauso.

Nordkorea hat ca. 1,2 Millionen Soldaten unter Waffen, zusätzlich 4,8 Millionen Reservisten und gibt ein Viertel seines BIPs für das Militär aus. Nordkorea hat die zweitgrößte Armee in Asien, und die fünftgrößte auf der Welt.
Erste Atombomben wurden erfolgreich gezündet, Interkontinentalraketen hat Nordkorea ebenfalls.
Hände hoch- wer von euch möchte gerne dort einmarschieren?

Wenn eine Demokratisierung und Stabilisierung des Iraks und Afghanistans schon nicht gelingt, dann wird das dort auch nicht besser funktionieren.

Südkorea hat auch kein Interesse an einer Wiedervereinigung, denn dann müßten sie das Land wieder aufpäppeln, und wie gut sowas funktioniert, sieht man ja am Beispiel der DDR, die lange nicht so marode war wie Nordkorea. Und Nordkorea ist bedeutend größer und ärmer als die DDR es war, eine Infrastruktur ist dort quasi nicht vorhanden.

Also- wer sieht hier eine positive Entwicklung voraus, falls es zum Krieg kommt? Wer glaubt, der Bevölkerung würde es danach besser gehen? Wer würde von dem Krieg wohl profitieren? Die Koreaner jedenfalls nicht.

Der Krieg würde Asien destabilisieren- na, wem würde das wohl nützen? Den Asiaten?

[ nachträglich editiert von mort76 ]
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30.05.2010 16:48 Uhr von glen_quagmire
 
+3 | -9
 
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Titel: @fowl

scheiss auf Demokratie und den ganzen Demokratenschweinen.
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30.05.2010 17:47 Uhr von DeeRow
 
+6 | -7
 
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Leute: könnt ihr mal aufhören, mit eurem Halbwissen zu prahlen, ohne jemals auch nur N-Korea betreten zu haben?

Von wegen keine Infrastruktur... Leute Hungern... klar haben die gehungert nach einer Naturkatastrophe... aber wie war das doch gleich mit dem Hurrikane und dem Stadion voller Schwarzer?

Klar ist NK net so reich wie ihr. Wenngleich auch die ach so dollen Reportagen komplett verzerrte Darstellungen liefern.

Aber was rede ich hier. Als ob den Großteil der sn-nutzer das interessiert. Hauptsache Mist verbreiten...
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30.05.2010 18:39 Uhr von mort76
 
+8 | -2
 
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DeeRow, vielleicht könntest du uns ja an deinem überlegenen Faktenwissen teilhaben lassen, wenn du es denn besser wissen solltest.
Verstehe ich das richtig- du warst selber mal dort? Oder lebst dort? Oder was sind DEINE Quellen?

Soweit ich weiß, sind dort in den 90ern zehn Prozent der Bevölkerung verhungert, aber das lag eher weniger an "einer Naturkatastrophe".
Und was hat das mit Katrina zu tun?
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30.05.2010 19:33 Uhr von Wutanfall
 
+4 | -4
 
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Nordkorea ist der wahre Schurkenstaat: Leute die diesen Staat verteidigen und seine Verbrechen relativieren haben keinerlei Ahnung von der Geschichte dieses Konfliktes. Es ist nicht das erste Mal das NK aggressiv wird und ein Geplänkel beginnt. NK hat mal eine südkoreanische Passagiermaschine abgeschossen, Menschen entführt, auf Grenzsoldaten geschossen usw.

Wenn es böse Staaten gibt, wenn man diesen Terminus überhaupt verwenden kann, das ist es NK. Wenn ich schon diesen Schwachsinn hier lesen muss das SK oder die Amerikaner dieses Kriegsschiff versenkt haben um einen Konflikt heraufzubeschwören kann ich nur den Kopf schütteln.
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30.05.2010 21:16 Uhr von amtrak
 
+4 | -0
 
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So leid es mir tut: die Quelle ist sogar schlechter als Bild.
Lest die Überschriften und bildet Euer eigenes Urteil.

Grüße
amtrak
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30.05.2010 21:16 Uhr von mort76
 
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wutanfall, die Südkoreaner sind nicht an einer Änderung der Situation interessiert (aus erwähnten Gründen- uns hat die DDR finanziell fast das Genick gebrochen, SK würde es kaum besser arrangieren können und so den eigenen Wohlstand aufs Spiel setzen), und werden das Schiff deswegen auch nicht versenkt haben, und Nordkorea hat auch keinen Vorteil dadurch. Das wäre zu offensichtlich, und ein zu guter Grund für einen Krieg. Diese Blöße werden die sich nicht geben, genausowenig wie Iran wirklich Israel angreifen würde, aus den selben Gründen.

Die Passagiermaschine wurde nicht abgeschossen- das war ein Bombenattentat.

Und ein Krieg, auch gegen einen Schurkenstaat, würde nichts verbessern- das hat mit Relativierung nichts zu tun, sondern mit den Erfahrungen aus Afghanistan und Irak.
Erst recht, wenn der Krieg gegen eine riesige Armee geführt werden muß, und nicht nur gegen ein paar alte, russische Panzer.

Deswegen bleibe ich dabei- das ganze stinkt.
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31.05.2010 00:15 Uhr von DeeRow
 
+1 | -6
 
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mort: Warst du dort?
Ja? Nein?

Falls du Persicor bist, du hast eine erklärende Antwortmail erhalten. Falls nicht, stell mir diese Fragen doch per PM...

Katrina war eine Naturkatastrophe, die Grossmacht hatte Probleme, rechtzeitig Hilfe zu schicken. Soweit klar?

Nun stell dir ein ärmeres Land vor, das von einer Naturkatastrophe heimgesucht wurde... wie lange die Versorgung braucht, dass vieles "etwas anders" abläuft, ist, denke ich, jedem klar.... dazu noch Hilfs- und Handelsembargo.... was denkst du, was dann abgeht?
Genau, der Westen schlachtet es aus... in Afrika verhungern täglich Menschen, wann müssen wir dort "helfen"?

Nur mal zum Nachdenken. Aber vorher abreagieren, das schärft die Sinne.

NK ist ein armes Land. Von unserem Standpunkt aus, die alles in Geldwerten messen. Und jeder Mensch kann getäuscht werden, gar keine Frage. Aber ja, ich erlaube mir den Besserwisser zu spielen. Tut mir leid.
Dafür bist du sicher besser in Physik :-)

Dr

P.S. Die Katastrophe, die ich meinte, wirst du locker er-metageren können. Ich nehme dir nicht alles ab. Du schaffst das schon. Und dass sowas Auswirkungen auf den Makrokosmos eines Landes hat, nicht nur die Region, ist ja auch klar.

P.S.2: die Plusse sind nicht von mir, ich bewerte nicht. Gibt also noch den ein oder anderen, der es ähnlich sieht und evtl Ähnliches erlebt hat.



[ nachträglich editiert von DeeRow ]
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31.05.2010 13:00 Uhr von zeroFX
 
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Alles viel zu unklar, Ich verstehe ja, dass man als Südkorea auf einen Angriff reagieren möchte und muss. Da aber wirklich keinem der beteiligten Staaten ein mil. Konflikt auch nur irgendwie ins Konzept passt, verstehe ich nicht, warum man gerade auf Seiten Südkoreas so auf die Pauke haut. Das erscheint ein wenig wie das Gebrüll der "Feinde im Norden". Genauso wenig auch, dass anscheinend weder russ. noch chin. "Experten" den Torpedo bisher begutachtet haben.

Im Zweifel muss auch beachtet werden, dass Kim Jong-Il zwar das Aushängeschild, aber sicher kein Machthaber im eigentlichen Sinne ist. Der hat genauso viel -wenn nicht weniger- Macht wie Bush, Jr. hatte, als er Präsident der USA war. Es gibt in NK sicher, genauso wie auch in China!, diverse Kreise, die -evtl. auch von den jahrzehntelangen Propagandatiraden angestachelt- es gerne auf einen Konflikt ankommen ließen. Nur haben sie in NK kaum entspr. Konsequenzen für solche Handlungen zu befürchten. Ein Freibrief quasi.

Da bleibt dem pol. Kopf des Landes nur die massive Drohung nach außen, um einen entflammen des "kalten Krieges" zu verhindern. Selbst wenn man wüsste, dass es die eigenen Leute waren, bleibt NK gar nichts anderes übrig, als es abzustreiten. Zumindest solange, bis man den Sachverhalt selbst wirklich geklärt hat und Köpfe rollen lassen kann. Dann aber müsste man auch nach außen Zugestehen, dass man den Krieg als Drohkolisse braucht, aber nicht wirklich wünscht. Oder jedenfalls nicht aus solchen Anlässen heraus, also doch nicht so bissig ist, wie man immer tut.

Ist also alles nicht so einfach, wenn man nur etwas genauer hinsieht ...

[ nachträglich editiert von zeroFX ]
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31.05.2010 15:31 Uhr von Jummi
 
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Eins ist sicher, die Nordkoreaner haben das Boot der Südkoreaner nicht versenkt!
Wäre das der Fall gewesen, dann hätten die Südkoreaner längst militärisch geantwortet.
An der ganzen Geschichte ist was oberfaul, da ist was von langer Hand geplant, oder die spinnen einach nur!?

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