Dank Erfolgskultur: Berlin hat die meisten Uni-Absolventen
In Berlin brechen die wenigsten deutschen Studenten ihr Studium ab. Grund dafür scheint wohl die neue Form der Erfolgskultur zu sein, für die die Hauptstadt richtungsweisend ist. Noch vor wenigen Jahren hatte Berlin, was das Studium angeht, einen sehr schlechten Ruf.
Doch inzwischen haben die Unis dort ihren Unterricht zielorientiert umstrukturiert. Generell gibt es in Deutschland immer weniger Studienabbrecher. Nur noch jeder Vierte kann sein Studium nicht abschließen. Noch vor fünf Jahren waren es in Berlin fast die Hälfte.
An den Berliner Unis wollen mittlerweile viele Studenten studieren, weshalb die Unis sorgfältig auswählen können und die Eintrittshürden erhöht wurden. Die Professoren und Studenten arbeiten sehr viel leistungsorientierter als früher. Auch die Frauenquote der Professorinnen hat sich erhöht.