30.05.10 10:07 Uhr
 7.280
 

Das Öl sprudelt weiter: BP erklärt "Top Kill" für gescheitert

Die Öl-Pest im Golf von Mexiko ist nicht zu stoppen. Der britische Öl-Multi BP hat jetzt seine Methode mit dem Namen "Top Kill" für gescheitert erklärt.

BP-Chefingenieur Doug Suttles teilte am Samstag mit, dass diese Methode, mit der seit Mittwoch versucht wurde das Leck zu schließen, nicht funktioniert habe. Dem "Top Kill", bei dem Schlamm und Zement in das Bohrloch gepumpt wurde, hatten Experten eine Erfolgschance von 60 bis 70 Prozent gegeben.

Nach Schätzungen sind jetzt schon 68 bis 151 Millionen Liter Öl ins Meer geflossen. Dies ist die bisher größte Öl-Katastrophe in den USA.


WebReporter: leerpe
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: BP, Ölpest, Golf von Mexiko, Scheitern, Top Kill
Quelle: de.news.yahoo.com
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

50 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
30.05.2010 10:26 Uhr von Smashpottklaus
 
+51 | -4
 
ANZEIGEN
Die ersten Vorboten: Aber iwann wird der Mensch die Welt zerstören und eine längst fällige Selbstreinigung startet, in der alles wieder von Vorne beginnt...
Kommentar ansehen
30.05.2010 10:56 Uhr von Seth Simpson
 
+56 | -2
 
ANZEIGEN
es heißt immer "größte Öl-Katastrophe in den USA"

Wo und wann gab´s denn ne schlimmere Katastrophe?
Kommentar ansehen
30.05.2010 11:00 Uhr von aawalex01
 
+32 | -12
 
ANZEIGEN
Ich würde BP bluten lassen für so ne scheiße die sie da verzapfft haben.Ich bin dafür das in bestimmen Gebieten nicht nach Öl gebohrt werden darf.Dazu sollten die Bohrinseln stärker kontrolliert werden.

Wir Menschen zerstören immer mehr unseren Planeten und ehrlich gesagt hoffe ich,das sich unser Planet an der Menschheit rächen tut und ich hoffe auch bald.Wir Menschen hätten es auch nicht anders verdient.
Kommentar ansehen
30.05.2010 11:01 Uhr von Cybertronic
 
+24 | -2
 
ANZEIGEN
Leider: habe ich das vorher gewusst, bevor dies gestartet wurde. Man kann nicht bei einem Druck von 1500t pro qm und ein Austreten von 7000 Liter Öl pro Minuten dies mit nur 8000 Litern Schlamm pro Minute stoppen.

BP hin oder her...was passiert, wenn auf natürliche Weise das Öl durch Erdbeben / Plattenverschiebungen Flächendeckend in den Ozean käme ... garnicht auszudenken !!!! Warum kann man nicht durch einen großen
1500 m langen Provisorium das Öl durch einen langen beweglichen Schlauch leiten ? Dazu man den Schlauch mit Tonnenschweren Gewichten am Boden halten.....und dass nennen sich die besten Ingenieure

[ nachträglich editiert von Cybertronic ]
Kommentar ansehen
30.05.2010 11:07 Uhr von Bildungsminister
 
+16 | -2
 
ANZEIGEN
Es gab unter anderem das Unglück mit der Exxon Valdez, wobei sich hier die Experten streiten was denn nun schlimmer sei. Ich persönlich halte das gar nicht für so wichtig, Katastrophe ist Katastrophe.

Ich bin gespannt wie lange uns das Ganze noch verfolgen wird, wobei ich nicht minder überrascht bin das so etwas nicht schon viel früher mal passiert ist.

Die Tage sagte jemand im TV, dass er es für erschreckend erachte das es trotz der offensichtlichen Risiken und Gefahren keinen Notfallplan gegeben hat. Es hat sich offenbar nie jemand Gedanken darüber gemacht wie man vorgeht wenn das Worst-Case-Szenario eintritt.

Auf der anderen Seite muss man aber auch mal ehrlich sein. Ein Stück weit sind wir alle Teil dieser Katastrophe, denn wir alle sind Nutznießer vom Öl, das wir in immer größeren Mengen verbrauchen. Da die weltweiten Reserven nach Meinung einiger Experten längst den Gipfel überschritten haben, müssen zur Gewinnung immer größere Risiken eingegangen werden. Uns ist das alles egal, Hauptsache es sprudelt, betroffen sind wir dann nur wenn mal etwas passiert.

Das soll nicht bedeuten das die Hauptschuld nicht bei BP läge und diese nicht auch massig Gewinne errungen hätten, aber trotzdem tragen wir alle eine gewisse Mitschuld. Ich will aber persönlich gar nicht wissen wo das alles hinführt wenn das Öl dann wirklich knapp wird, dagegen ist das hier in gewissem Sinne wohl noch harmlos.

Hier hat der Mensch die Rechnung für seinen Raubbau an der Natur bekommen, und das ist längst nicht die einzige die wir mittlerweile zahlen. Die anderen, wie die Abholzung des Regenwaldes sind uns nur nicht bewusst und so offensichtlich. Dennoch sind sie da und es wird wohl kaum besser werden, eher schlimmer.

Am Ende darf uns das alles eigentlich nicht wundern. Ich befürchte auch das es noch längere Zeit dauert bis das Leck gestopft ist. Die Langzeitfolgen mag ich mir gar nicht ausmalen.
Kommentar ansehen
30.05.2010 11:08 Uhr von Zuuleiman
 
+25 | -0
 
ANZEIGEN
Alles läuft nach Plan aber der Plan war Scheiße!
Kommentar ansehen
30.05.2010 11:12 Uhr von usambara
 
+15 | -0
 
ANZEIGEN
zuletzt wird dann doch die Bombe gezündet...
Kommentar ansehen
30.05.2010 11:13 Uhr von marmai
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
@Seth Simpson: Du hast schon recht, dass könnte die schwerste Katastrophe Welt weit sein. Aber das werden vermutlich erst die langfristigen Schäden zeigen.

Bisher sehe ich das Unglück der Exxon Valdez im Prinz-William-Sund als größtes Ölunglück. 40.000 Tonnen Rohöl liefen aus und verseuchten einen etwa 2000 Kilometer langen Küstenstreifen Alaskas. Hunderttausende Fische und Seevögel verendeten wegen Ölverschmutzung. Die Natur ist bis heute noch nicht "geheilt" von den Folgen.

Auch die Havarie des Öltankers Prestige 2002 vor Spaniens Küsten war eine vergleichbare Katastrophe. 64.000 Tonnen Schweröl liefen ins Meer und verschmutzten die Küste auf Hunderten Kilometern Länge. Hunderttausende Tiere wurden Opfer der Ölpest.
Kommentar ansehen
30.05.2010 11:21 Uhr von Superwayne
 
+4 | -4
 
ANZEIGEN
sehr krass... ich bin frisch aus den Theoriestunden vom Führerschein raus, wo man in den Bögen gelernt hat, dass 1 Tropfen Öl 600 Liter Wasser ungenießbar machen.

Falls jemand ne Rechnung parat hat, nur her damit =D
Wieviel wiegt son Tropfen Öl?
Kommentar ansehen
30.05.2010 11:25 Uhr von Podeda
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Liste: Hier ne Liste über die schwersten ÖL-Katastrophen

http://www.focus.de/...
Kommentar ansehen
30.05.2010 11:26 Uhr von -canibal-
 
+5 | -2
 
ANZEIGEN
schlimm schlimm vor allem für die Umwelt, denn die leidet am meisten, da sie sich nicht wirklich dagegen zur Wehr setzen kann...

....aber es ist halt immer so, zuerst muss immer was passieren, damit dann endlich was passiert. Wenn diese Plattform noch stehen würde, käme niemand auf die Idee, die Gefährlichkeit dieser Offshore-Ölförderung in Frage zu stellen...

Obama hat, im Moment zumindest, das einzig Richtige gemacht. Nämlich sämtliche Bohrungen zu stoppen, damit man Zeit hat sich Gedanken darüber zu machen, wie riskannt solche Vorhaben wirklich sind. Na immerhin.

...rumorende Vulkane...das Abschmelzen der Gletscher und des arktischen Eises...vermehrtes Auftreten von Erdbeben und Überschwemmungen...eine Zunahme von Hurricanes punkto Anzahl und Stärke...zunehmede Versteppung und Verwüstung von ganzen Landstrichen...vom Rückgang und vom Aussterben unzähliger Tierarten ganz zu schweigen...

...und nur wir Menschen vermehren uns frisch drauf los...und machen immer noch so weiter, so als würde nur uns alles gehören...

ich habe so das unterschwellige und unbestimmte Gefühl, dessen was wir derzeit erleben nur die Generalprobe ist...die Premiere kommt...

[ nachträglich editiert von -canibal- ]
Kommentar ansehen
30.05.2010 11:27 Uhr von Hebalo10
 
+8 | -8
 
ANZEIGEN
@ Cybertronic, "Leider habe ich das vorher gewusst, bevor dies gestartet wurde. Man kann nicht bei einem Druck von 1500t pro qm und ein Austreten von 7000 Liter Öl pro Minuten dies mit nur 8000 Litern Schlamm pro Minute stoppen."


Warum gibst Du Dein Wissen nicht an BP weiter, Du Experte und rettest die Welt?
Kommentar ansehen
30.05.2010 11:32 Uhr von Cybertronic
 
+6 | -0
 
ANZEIGEN
@Super: Naja...bei 10 Mio Liter pro Tag x 30 Tage x 1000 Liter x 1000 g (1g=1 Tropfen) x 600 Liter käme raus 180000000 Milliarden Liter , das ist ein Kubus bis jetzt von 56km Kantenlänge... oder eben leider 420 km Kantenlänge mit 1km Tiefe..Das würde eigentlich den Kompletten Golf von Mexiko betreffen..Also der Golf ist jetzt schon versaut !

[ nachträglich editiert von Cybertronic ]
Kommentar ansehen
30.05.2010 11:34 Uhr von Cybertronic
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
@Hebalo: Das versuchte ich..nur leider ist diese deep horizon seite auf konfusen Englisch ... stattdessen bekomme ich fast 20 Mails (Spam finde ich) in mein Postfach , weil ich mich dort gemeldet habe
Kommentar ansehen
30.05.2010 11:37 Uhr von Cybertronic
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
Korrektur: Vergesst die Rechnung....es kann sein, das bisher 10% verseucht sind. Also 5,6km Kantenlänge bei einem Würfel
oder 13km Länge mit 1km Tiefe
Kommentar ansehen
30.05.2010 11:49 Uhr von JustRegistered
 
+9 | -0
 
ANZEIGEN
gut: dass es bei den amis passiert. nur die haben die macht, nachhaltig was zu ändern. aber bisher hat sich der duchschnitts us-bürger nicht so sehr dafür interessiert, wenn am arsch der welt irgendwo öl ins meer lief.

da es sie nun selbst betrifft, ist die chance höher, dass man umdenkt.
Kommentar ansehen
30.05.2010 11:59 Uhr von steview
 
+4 | -7
 
ANZEIGEN
@Cybertronic: zu deiner Idee brauch man kein Ingineur zu sein.
Legst du einen Schlauch 1500m in die Tiefe und willst das das Öl dadurch nach oben quellen tut ?

Bei 1500m tiefe wird es den Schlauch zusammendrücken wie einen Kaffeebecher.
Kommentar ansehen
30.05.2010 12:04 Uhr von farm666
 
+4 | -9
 
ANZEIGEN
Der Mensch: ist unverbesserlich.
Alles was man nicht unmittelbar erlebt, gilt als uninteressant oder höchstens für 2 Skunden verarbeitungswert im gehirn.

Außerdem die immer gleichen Eigenschaften wie Egoismus und Habgier, die sich nie abstellen lassen und immer den antrieb sein werden für die zerstörung der erde.

Menschen haben kein anrecht zu existieren, da sie nichts schaffen sonder nur zerstören.

Jedes lebewesen würde versuchen eine zecke zu entfernen die nur stört. Die Zeit wird kommen, wo genau das mit dem menschen passieren wird. Ich freue mich bereits!!
Kommentar ansehen
30.05.2010 12:29 Uhr von maki
 
+8 | -0
 
ANZEIGEN
Steview: "Bei 1500m tiefe wird es den Schlauch zusammendrücken wie einen Kaffeebecher."

Quark, da nimmt man dann schliesslich einen gepanzerten Schlauch... ;-)

Das Öl hätte sowieso durch ein "langes, rundes, hohles Ding" an die Oberfläche gesollt.
Also ist das entsprechend stabile Material vorhanden.
Kommentar ansehen
30.05.2010 13:48 Uhr von Alice_undergrounD
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
@ steview: nein, den schlauch drückts nich zusammen, weil der druck des öls (das dann im inneren des schlauches is) anscheinend viel grösser is^^
Kommentar ansehen
30.05.2010 14:04 Uhr von glen_quagmire
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Doppelpost: Doppelpost löschen !

[ nachträglich editiert von glen_quagmire ]
Kommentar ansehen
30.05.2010 14:04 Uhr von glen_quagmire
 
+0 | -2
 
ANZEIGEN
Kommentar: Zündet doch einfach eine Atombombe, dann wäre das Leck schon längst geschlossen ...

oder braucht Amerika diese noch für den 3 Weltkrieg


und ihr wollt es mit einem Schlauch versuchen...
Kommentar ansehen
30.05.2010 14:30 Uhr von DeeRow
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
Gute Idee mit der Atombombe: Wir sollten eigentlich für alles Atombomben benutzen ^^

Erinnert mich n bissel an die Simpsons-Folge, in der Homer ne Knarre bekommt...
Kommentar ansehen
30.05.2010 14:36 Uhr von kidneybohne
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Und: die Menschen gehen in ihrem unnatürlich ausgelesenen Suff unter..
Kommentar ansehen
30.05.2010 15:03 Uhr von carsten-from-germany
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
kampf der ölpest---amerika: ich wuerde zwei neben einader mit eisen-haken befestigte betonklötzer (jeweils gewicht 10 tonnen) mit einer aussparung (gummi aussenrum) des genauen rohres versehen in die tiefe lassen und über das rohr stülpen,am betonklotz sollte noch ein ventil angebracht werden,um das öl abzupumpen.gruss Carsten B.

Refresh |<-- <-   1-25/50   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2018 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?