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NRW: Raucher verqualmen pro Tag 12,5 Millionen Euro

Die Techniker Krankenkasse hat jetzt ermittelt, dass die rund fünf Millionen Raucher in Nordrhein-Westfalen täglich 50 Millionen Zigaretten verbrauchen.

Diese Zigaretten stellen einen Wert von 12,5 Millionen Euro dar, was in etwa 50 Einfamilienhäusern entspricht.

Darüber hinaus sorgen die Raucher für einen volkswirtschaftliche Schaden in Höhe von 40 Milliarden Euro jährlich, so die Deutsche Krebshilfe.


WebReporter: rheih
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Euro, Gesundheit, Nordrhein-Westfalen, Raucher
Quelle: www.wdr.de

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29.05.2010 16:57 Uhr von Alice_undergrounD
 
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"volkswirtschaftliche Schaden in Höhe von 40 Milliarden Euro jährlich"

wie DAS? durch die raucher bleibt das geld in bewegung und es werden steuern abgeführt^^
und das geld, das vorher die krankenkasse "aufm sparbuch" hatte bekommt halt jetzt der behandelnde onkologe, der sich davon u.A. seinen neuen bmw x5 finanziert. der krankgeschriebene arbeiter entlastet das unternehmen, das von dem geld neu investierne kann xD
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29.05.2010 17:51 Uhr von Hawkeye1976
 
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*lol*: 50 Mio. Zigaretten täglich entsprechen einem Steuervolumen von mehr als 3 Mio. Euro.
Das macht im Jahr also rund 1.095.000.000 Euro. Und das alleine in NRW.

Wo entsteht bitteschön der Volkswirtschaftliche Schaden? Naja, die deutsche Krebshilfe wird schon wissen. warum sie das dem WSR nicht mitgeteilt hat. Am Ende käme heraus, dass es nur eine utopische Milchmädchenrechnung ist .....
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29.05.2010 19:45 Uhr von hofn4rr
 
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12,5 millionen euro: das dürften die oberen zehn tausend pro stunde verkoksen.

>> volkswirtschaftliche Schaden in Höhe von 40 Milliarden Euro jährlich <<

naja, für die pharmas hält sich der schaden wohl in grenzen.

und solange das volk bezahlt, wird auch sicherlich nichts gravierendes dagegen unternommen, das die tabakkonzerne bis zu 25% zusatzstoffe in den tabak mischen dürfen, die geraucht wesentlich ungesünder sind als tabak in reinform.
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29.05.2010 20:01 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Wer rechnen kann ist im Vorteil sofern die Zahlen oben stimmen, ist der angebliche Schaden doppelt so hoch wie das für Tabak ausgegebene Geld. Das heisst die Steuereinnahmen sind mehr als dreimal oder viermal niedriger als die Kosten, die offensichtlich jeder über die Krankenkasse aufbringen muss.
Rein rechnerisch zahle ich jedes Jahr 1.000 Euro nur für die Folgekosten der Raucher:
40 Mio steuerzahlene Bürger --> 40.000 Mio. Schaden.
Ich nehme einfach mal an, dass die Hälfte der 82 Mio deutschen Bürger Krankenkassenbeiträge zahlt.
Wobei ich jetzt auch nicht weiss, ob die volkswirtschaftlichen Schäden bei der Krankenkasse oder sonstwo liegen.

[ nachträglich editiert von ThomasHambrecht ]
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29.05.2010 20:10 Uhr von Hawkeye1976
 
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@ThomasHambrecht: Die Frage ist doch, wie die Krebshilfe den volkswirtschaftlichen Schaden berechnet hat/definiert und es ist auch nicht klar, ob sich die 40 Mrd. nur auf die NRW-Raucher beziehen oder ob diese herangezogen wurden, weil es das bevölkerungsreichste Bundesland ist.

Wenn man lauthals einen volkswirtschaftlichen Schaden artikuliert, dann muss man neben der Summe natürlich auch angeben, wo dieser entsteht. Es ist ja fraglich, ob er überhaupt entsteht.
Wie der erste Kommentator schon anmerkte ist es ja noch lange kein volkswirtschaftlicher Schaden, wenn sich das Geld lediglich anderswo im Wirtschaftkreislauf befindet.
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29.05.2010 20:12 Uhr von Cybertronic
 
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Was ist: das für ein Quatsch mit den Einfamilienhäusern ? Da kann ich genausogut sagen , pro Minute steigen die Staatsschulden (rechnerich) um ein Einfamilienhaus ( 3000€ * 60s =180000 )

Ja Gesundheitswesen ist die eine Seite aber bei den Steuereinnahmen von 5 Mrd pro Jahr an Ziggis meckert keiner von den Regierungsarschkriechern

Über mir: mit den 40 Mrd ... warscheinlich haben die 8 Klassen Schüler bei der Krebshilfe mal wieder um 1 Null vertan. Jetzt sinds die Raucher , anstatt die Super teuren Scanmaschienen für 50 Mio Euro das Stück, die pro Scan 5000€ abdrücken dürfen... BTW ich bin Nichtraucher

[ nachträglich editiert von Cybertronic ]
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30.05.2010 00:19 Uhr von saber_
 
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40 000 000? also laut der european-lung-foundation verursachen lungenerkrankungen in EUROPA jaehrlich einen schaden von 102 milliarden euro....

hier ein auszug:" Lungenerkrankungen verursachen in Europa Gesamtkosten von jährlich etwa 102 Mrd. € oder €118 pro Kopf.
Die höchsten Kosten werden mit 48,3 Mrd. € oder 47,4% durch verlorene Arbeitstage verursacht, gefolgt von Ausgaben für stationäre Behandlung (17,8 Mrd. €; 17,5%), für ambulante Behandlung (9,1 Mrd. €; 8,9%) und für verschreibungspflichtige Arzneimittel (6,7 Mrd. € incl. MwSt.; 6,6%). Hinzu kommen Kosten in Höhe von schätzungsweise 20 Mrd. € (19,6%) durch mortalitätsbedingte Produktivitätsverluste und Ausgaben für Rehabilitationsmaßnahmen."

natuerlich gehts hier nur um lungenerkrankungen... rauchen kann ja auch andere sachen hervorrufen... jedoch denke ich das diese als peanuts gezaehlt werden koennen...


und wenn man wien milchmaedchen rechnen will dann sollte man es so betrachten:
bei angenommenen behandlungskosten pro person von 500 000 euro koennte man 80 000 menschen eine behandlung spendieren.... dabei sind die 500 000 euro bei weitem zu hoch angesetzt...

laut statistiken erkranken in deutschland aber nur 40 000 menschen jaehrlich an lungenkrebs....
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30.05.2010 01:41 Uhr von DeeRow
 
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und ich: finde deine kommentare und news immer blöd.
Dennoch gibts weiterhin Qualm, deine news und deine kommis.

Hör auf zu schreiben, dann hören die Raucher mit dem Qualm auch. Welch grandioser Deal.
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30.05.2010 03:06 Uhr von Falap6
 
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@saber: 1. beziehen sich die 40 milliarden auf ganz Deutschland 2 gibt es eine ganze Menge anderere Krankheiten die durch Rauchen verursacht/begünstigt werden. Da sind alles andere als "peanuts" Herzkrankenheiten allein werden sich in ähnlicher Dimension aufhalten wie Lungenkrankheiten wenn nicht höher, alle Krankheiteiten die das Gefäßsystem betreffen pAVK (Raucherbein), Schlaganfall, Herzinfarkt nur um mal ein paar wichtige zu nennen.
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30.05.2010 03:33 Uhr von mysteryM
 
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FRAGE : wie hoch: ist wohl der volkswirtschaftliche Schaden den unsere Politiker verursachen, in Milliarden Euro jährlich gerechnet ?
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30.05.2010 05:49 Uhr von Vodka40
 
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Und? Und??? Was erwartet man denn von einer Gesellschaft, die nur noch die Fresse halten soll und MAXIMAL FUNKTIONAL sein soll? Da sind Alk, Drogen und natürlich auch Kippen an der Tagesordnung. Ganz im Sinne des Systems. Also, so what?
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30.05.2010 07:34 Uhr von Cybertronic
 
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Normalerweis: finanziert der Raucher sein Krankenkassenbeitrag. Das Problem
bzgl Gesundheit ist bekannt...dan sollten die Steuereinnahmen eben in die KK fliessen.....das ist utopie in dtl
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30.05.2010 09:01 Uhr von tester4321
 
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lasst sie doch rauchen ;): ist doch deren Geld und deren Gesundheit. Das ist mir sowas von egal. Ich kenn genug die es im späteren Alter bereuen .. aber auch das ist mir dann wurscht.

Jeder ist seines Glückes Schmied und kennt die Folgen. Sowohl finanziell als auch gesundheitlich :D
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30.05.2010 10:36 Uhr von syndikatM
 
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unnütz wie ein kropf: von wegen befindet sich das geld im wirtschaftskreislauf!
ein kranker raucher bringt dem sozialstaat genauso nur kosten, wie z.b. polizei oder feuerwehr.
nur dass die polizei und feuerwehr ihren nutzen für die gesellschaft hat, während der raucher sein dassein wie eine made im kühlschrank führt.

das gilt für kranke allgemein, nur dass kranke in der regel unverschuldet krank oder verletzt werden. hier greift der sozialstaat. (von wegen wirtschaftskreislauf - hahahaha sonderschule offenbach?)
raucher zerstören sich aber selbst (vorstufe zu suizid), alles völlig freiwillig - und von ihnen geht eine tödliche gefahr für anwesende personen aus. die krankenkasse sollte keinen cent für die bezahlen, die sich selbst und andere gewissenlos umbringen.

macht kaputt was euch kaputt macht!
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30.05.2010 11:47 Uhr von saber_
 
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@Falap6: wie gesagt beziehen sich die zahlen die ich genannt hab auf ganz EUROPA! und dort sinds "nur" 102 milliarden...

und die restlichen krankheiten sind echt nur peanuts verglichen mit einer krebsbehandlung...

die behandlung eines herzinfarkts dauert nicht lange.... danach nimmt man medikamente zur gefaesserweiterung... auch relativ billig...

ein raucherbein ist in null komma nichts ab...das kostet auch nicht viel...


in meinem rechenbeispiel habe ich mit 500 000 pro person gerechnet... sei mal realer und rechne mit 100 000 pro person... oder sogar weniger, da nicht alle folgen so teuer zu behandeln sind... dann kommt man schon direkt auf 400 000 menschen... das ist ein halbes prozent der bevoelkerung...

des weiteren sollte man bedenken das rauchen nicht gleich suizid bedeutet.... ich kenne viel mehr menschen die an ernsten krankheiten gestorben oder erkrankt sind trotz gesundem lebensstil als raucher...
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30.05.2010 15:08 Uhr von Falap6
 
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@saber: also zunächst einmal stimmt das nicht, das die anderen sachen peanuts sind. Raucherbeine sind nicht in nullkomma nichts ab. Eine Gefäßerkrankung dauert Jahrzente, und alleine die Kosten für die Medikamente einzurechen macht nicht viel Sinn. Diese Menschen werden arbeitsunfähig, pflegebedürftig. Das gleiche bei Herzkranken. Diese Menschen können häufig nicht mal Treppensteigen. Oder denk mal an die ganzen Schlaganfallpatienten die überhaupt nichts mehr alleine hinkriegen.


Dann ist das mit den Lungenerkrankungen. Krebs ist da eher das geringere Übel (wirtschaftlich betrachtet) Die 5Jahresüberlebensrate beim Bronchialkarzinom ist unter 10%. Die Therapiekosten und die Folgekosten sind nicht besonders hoch. Häufig versterben die Menschen ein halbes Jahr nach der Diagnose und fallen somit aus der Renten- und Pflegekasse raus.
Teuer sind da eher Krankheiten wie COPD, die ewig andauern, im Prinzip untherapierbar sind und Patienten arbeitsunfähig und pflegebedürftig machen. Im fortgeschrittenen Stadium befinden sich solche Patienten genauso häufig im Krankenhaus wie zu Hause. Was glaubst du was das kostet???
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30.05.2010 22:58 Uhr von no_trespassing
 
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Rauchen ist eine einzige Pest: Wer diesen widerlichen Blausäure-Qualm inhalieren kann, der ist lebensmüde oder grenzdebil. Anders kann man das nicht erklären.

Wie kann man sich von diesen Teufelskonzernen so abhängig machen und denen das Geld damit hinterherwerfen?
Wer einigermaßen klar im Kopf ist, schwört diesem Dreck ein für allemal ab.

Rauchen ist zu nichts, aber auch zu GAR NICHTS gut.
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31.05.2010 08:39 Uhr von Nansy
 
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Politisch motivierte Kampagne ! Der angeblich von den Rauchern angerichtete "volkswirtschaftlicher Schaden" gehört mit zu der Lügenkampagne, die darauf ausgerichtet ist, die Leute gegen die Raucher aufzubringen. Das ist durchsichtig und hinterfotzig.
In den Niederlanden wurden die Kosten, die dem Gesundheitssystem für einen einzelnen Menschen während seiner gesamten Lebensspanne entstehen, bereits einmal berechnet. Man kam zu dem Ergebnis, dass Nichtraucher für das Gesundheitssystem sogar ein gutes Stück teurer als Raucher sind: Ungefähr 31.000 Euro Differenz kamen bei dieser Berechnung heraus. Für Deutschland würden analog dazu die die Krankenkassen etwa 32.860 Euro für einen Nichtraucher mehr ausgeben als für einen Raucher.
Die Mediziner behaupten ja, dass Raucher im Durchschnitt acht Jahre früher sterben als Nichtraucher, dann sparen sie dem Gesundheitssystem alleine dadurch schon eine ganze Stange Geld.
Diese Rechnung mit dem "volkswirtschaftlicher Schaden" läßt sich mühelos auch auf andere Gebiete übertragen. Welche Kosten verursachen Alkoholiker (oder gar nur mäßige Alkoholtrinker), zu dicke Menschen, Extremsportler u.s.w. der Volkswirtschaft und den Krankenkassen?
Und wer die Presse aufmerksam verfolgt, der wird feststellen, dass ähnlich hinterfotzige "Rechnungen" jetzt schon beim Kampf gegen Alkohol und gegen Dicke aufgemacht werden.
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31.05.2010 08:40 Uhr von Morf
 
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Ich mache mal die zynische Regenrechnung auf.

Der Durchschnittsraucher lebt 10 Jahre kürzer. Gehen wir weiterhin von nicht anfallenden Aufwendungen für Gesundheit und Lebensunterhalt in den letzten 10 Jahren aus (ich tippe mal auf 20000€/Jahr).
Dann gehen wir mal von 35 Jahren Rauchen bei 20 Zig. pro Tag aus (3,80 Steuern pro Tag * 35 * 365) kommen nochmal 50000 durch die Steuern dazu. Ich weiß dass die Steuer noch nicht lange sooo hoch ist, sie aber noch weiter steigen wird, also glaube ich, dass die Rechnung, für jemanden der jetzt 15 Jahre raucht und nicht aufhört, nicht so falsch ist.

Insgesamt macht das 250000 €, womit die Sache mit dem Rauchen doch als beinahe kostendeckend anzusehen ist.

Nicht zu vergessen, dass der Raucher indirekt viele kuturelle Veranstaltungen unterstützt (z.B. viele Musikfestivals können akzeptable Ticketpreise nur mit Alkohol und Tabakindustrie als Sponsor ermöglichen). Oder wäre jemand bereit 10 € mehr Eintritt zu zahlen damit das Festivalgelände tabakwerbe-/verkaufsfrei ist, das Rauchen aber trotzdem noch nicht verboten ist?

Was ich eigentlich sagen will: Das ganze Gejammer wegen der Kosten beruht auf Milchmädchenrechnungen, die zumeist sehr einseitig sind. Würden jetzt spontan alle Aufhören zu rauchen (z.B. durch ein Komplettverbot) würden der Bundesregierung ca. 20 Mrd./Jahr wegfallen, aber es würden weiter Leute an Spätfolgen sterben, zumal ja die Tabaksteuer garnicht die Kosten im Gesundheitssystem deckt sondern Anti-Terror usw.
Es ist also nichtmal ansatzweise im Interesse der Politik das Rauchen mit einem harten Bruch abzuschaffen... man traut sich nur nicht den Rauchern noch Restlaufzeiten zu geben ;)

[ nachträglich editiert von Morf ]
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31.05.2010 20:19 Uhr von Schnawltass
 
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heul heul heul: das bundesgesundheitsministerium sagt :
rauchen schadet der gesundheit !!!!

die zigarettenindustrie meint :
autofahren is auch ganz schön gefährlich !!!!!
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01.06.2010 15:22 Uhr von Falap6
 
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@nansy @morf: @nansy du sagst, es werde hiere eine "Lügenkampagne" gegen Raucher durchgeführt.
Wenn das alles nicht stimmt, dann gibt es ja nur Gewinner durch Raucher: der Staat kassiert Steuern, die Gesundsheitskassen und Rentenkassen sparen auch Geld, weil die Leute früher sterben. Das bedeutete ja, es gäbe nur Gewinner. Dann verrate mir doch mal, wer diese Hetztkampagne durchführt und mit welcher Begründung? Was ist denn daran hinterfotzig, dass man Raucher vom Rauchen abbringen will.

@morf
Du wirfst den Leuten eine einsetige Rechnug vor, machst das aber selber. Du zählst nur die gewinnbringen Sachen auf.
du solltest mal andere Sachen bedenken:
Raucher sterben vllt früher werden aber auch früher arbeitsunfähig. Rauchern fehlen mehr tage im Jahr bei dr Krankheit. Viele Krankheiten, die durch Rauchen verursacht werden, töten die raucher nicht gleich, ich nehme immer COPD als Beispiel. Die Krankheit hat ein Verlauf von mehren Jahren bis Jahrzenten. Pat mit einer exazerbation verbringen bis zu mehrere Wochen im Krankenhaus, wirklich helfen kann man ihnen nicht, sie werden entlassen und kommen einige Wochen später wieder. Ab Stadium 2-3 fällt man auch bei der Arbeit aus.
Von solchen Krankheiten gibt es viele Beispiele.

Außerdem, woher willst du wissen, dass Raucher, wenn sie nicht rauchten, ihr Geld für andere Sachen ausgeben würden. Das ist in der Studie noch gar nicht mit eingerechnet worden.

Und wieder kommt die Frage auf: Was hat die Krankenkasse davon, hier falsche Angaben zu machen, wenn ds Rauchen doch so ein gute Geschäft ist für die öffentlichen Kassen?
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01.06.2010 20:10 Uhr von Morf
 
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Wieder die Ironie-Tags vergessen Ich hab nicht gesagt das meine Rechnung allumfassend ist... das Gegenteil ist der Fall.. Zynismus eben.

Der volkswirtschaftliche Schaden beinhaltet doch Berufsunfähigkeit und Co. und wird trotzdem nur mit 40 Mrd. beziffert. Fakt ist die 40 Mrd. würden auch mit Rauchstopp nur langsam zurückgehen.

Weswegen ich mir nicht vorstellen kann das die Politik das will... zumal nichts mehr von der Tabaksteuer direkt an die K-Kassen geht, sondern andere Ausgaben deckt. Dass die KKs über die teueren Raucher schimpfen kann ich verstehen, aber auch Nichtraucher erkranken im Laufe ihres Lebens mit großer Wahrscheinlichkeit an Krebs oder haben Herz-Kreislauf-Erkrankungen und kosten dann auch nicht weniger als ein Raucher. Ergo, alles Milchmädchenrechnungen... Wenn ich sage dass ein Raucher die KKs 250000 kostet muss ich auch sagen, dass die durchschnittliche Nichtraucher 240000 kostet...

Und ja Raucher würden ihr Geld für anderes ausgeben, da wäre der Rückfluss in die Staatskasse aber wesentlich kleiner.

Das ist über einen langen Zeitraum kein Problem aber eine rapide Veränderung wäre schon ein ordentlicher Schlag für die Staatsfinanzen. (siehe Teufelskreis)
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05.07.2010 23:30 Uhr von Lieberal
 
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@ Hawkeye1976: a)
thx für diesen Beitrag

b)
das ist genau der Teil der Wahrheit, der gerne

verschwiegen wird:

angebl. verursachen Raucher Schaden

was wir an Tabaksteuer zahlen...

der grösste Teil wird genutzt, um die

Rentenkasse zu stützten

was z.B. Alkohol angeht oder Übergewicht

(angefressen, nicht durch genetische

Krankheiten verursacht)

da wird nicht über die Kosten diskutiert:

gerade Übergewicht verursacht Kosten und

Folgeerkrankungen

(Diabetes, Gelenkerkrankungen, schlechte Zähne, Arbeitsunfähigkeit etc.)

meistens ist es angefressen

ergo:

wenn man einem Raucher vorwirft, er könne

mit dem Rauchen aufhören, kann man


einem Verfresesenen auch sagen:

ernähr Dich mal einigermassen vernünftig

c)
erstaunlicherweise werden von den Kassen

Abspeckkuren bis hin zu Magenbändern bezahlt

aber Raucher müssten die Kosten selbst tragen,

wenn sie mit dem Rauchen aufhören (was ich

nicht vorhab)

d)
obendrein zahlen die Verfressenen nicht soviel

Steuern

e)
das ist ungerecht:

und da eingentlich alle gleich behandelt werden

müssen, heisst das:

entweder, die Kassen zahlen demnächst alle

Sachen (Kuren etc.)

um mit dem Rauchen aufzuhören

oder

jeder zahlt die Kosten für sein Verhalten und

die Folgen selbst

alles andere ist ungerecht

e)

die Deutschen sind eh schon eins der fettesten

Völker Europas

da sollte man da mal ein Auge drauf haben

ein Hammer:

um so ungerechter, dass ein "verfettetes" Volk und nicht sehr schlanke Politker über Raucher urteilen bzw. darüber, ob Vollgefressene mehr Kassenbeiträge zahlen sollen

wo ist denn hier die Objektivität

[ nachträglich editiert von Lieberal ]
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08.07.2010 08:18 Uhr von supermeier
 
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langwierieg und kostspielige Lungenerkrankungen: sind doch wohl eher schlechten Arbeitsbedingungen und mangelnder Sicherheit, sowie dem Umgang mit (heute bekannten) gefährlichen Stoffen geschuldet (z.B.Asbest).
In der Regel krankgeschrieben bis zur Rente.

Raucher sind dagegen entweder nach einer gewissen Zeit wieder arbeitsfähig, oder tot.
Also kostensparend.

In D erkranken jährlich ca. 400 000 Menschen an Krebs (http://www.krebs-check-nrw.de) davon sind im Schnitt 1/4 Raucher.
Wenn diese 100 000 Raucher schon 40Milliarden kosten, dann sind das alle Krebserkrankten zusammen ja schon 120Milliarden, dazu noch Herz- und Kreislaufkrankheiten macht noch einmal 100 Milliarden, dazu noch Fußpilz und Konsorten mit ca.300 Milliarden,

Wie hoch ist das Bruttosozialprodukt in D?

[ nachträglich editiert von supermeier ]

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