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Krankenkassen fordern Kürzungen beim Ärztegehalt um 2,5 Prozent

Die Krankenkassen wollen im nächsten Jahr durch eine Kürzung der Honorare der niedergelassenen Ärzte und durch Stopp bei den Ausgaben für Krankenhäuser vier Milliarden Euro einsparen. Das teilte die Vorstandschefin des Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenversicherer, Doris Pfeiffer, mit.

Laut Pfeiffer stieg das Gehalt der niedergelassenen Ärzte in den letzten drei Jahren insgesamt um 4,7 Milliarden Euro. Deshalb sei es 2011 ihrer Ansicht nach vollkommen legal, einen Sparbetrag von 2,5 Prozent von den Ärzten zu fordern.

Zusätzlich sollen die Ärzte nach Pfeiffers Ansicht dann auch noch gleich auf das erwartete 1,2-Milliarden-Euro-Honorarplus verzichten. Die Kliniken sollen im kommenden Jahr keine weiteren finanziellen Forderungen stellen dürfen, um die Finanzlage der Krankenkassen nicht weiter zu verschlechtern.


WebReporter: Susi222
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Prozent, Arzt, Krankenkasse
Quelle: www.google.com

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.05.2010 19:26 Uhr von Borgir
 
+8 | -1
 
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Dann sollten: Ärzte es sich ganz einfach machen: Nach 6-8 Wochen ist das Budget der Hausärzte oftmals schon erschöpft. Konsequenz: Praxis zu, fertig. Hausbesuche? Das sind draufleggeschäfte für die Mediziner, werden dann auch nicht mehr gemacht.

Nun zu den Ärzten im Krankenhaus: Das Märchen, es gäbe keine 24 oder 36 Stunden Schichten für Ärzte stimmt so nicht. Gerade in Uni-Kliniken arbeiten Ärzte of den ganzen Tag, müssen nachts noch 8 Stunden operieren, schlafen eine Stunde (vielleicht auch 1,5) und dann geht es am nächsten Morgen weiter. Bei Oberärzten in kleinen Häusern ist das noch schlimmer, weil die am nächsten Tag nach einem 24-Stunden-Dienst überhaupt nicht nach Hause gehen können, weil ansonsten keiner mehr da ist der operiert. (Dem OP-Personal geht es übrigens meist nicht anders, kenn das aus Erfahrung).

Die Krankenkassen sind eiskalte Kaufleute die nur auf den eigenen Gewinn und damit die eigenen Gehälter und Erfolsprämien aus sind. DAS ist die Geißel des GEsundheitswesens, nicht das Personal (ob Ärzte oder Pflege ist egal), das endlich vernünftig bezahlt werden will für extreme Belastungen.
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29.05.2010 19:32 Uhr von Pils28
 
+6 | -1
 
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Haben echt den Schuss nicht gehört diese Pfeifen! Das Ärztehonorar haben die faktisch die letzten Jahre pro Jahr um etwa 10 Prozent gekürzt. Nun gab es einen leichten Lichtblick und den wollen die sofort wieder verdunkeln!
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29.05.2010 23:38 Uhr von Remosch
 
+4 | -0
 
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interessant und verwirrend zugleich ist ja, dass man in den Medien etliche mal auf der einen Seite hört, was die Krankenkassen denn für Gewinne erziehlt haben und auf der anderen Seite Jammern Sie herum wie die bekl.....
Da frage ich mich nur, welche Seite Stimmt den nun und brauchen wir wirklich alleine über 150 gesetzliche Krankenkassen ?

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