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Ratingagentur senkt Bonitätsnote für Spanien

Mit Fitch hat nun nach Standard and Poor´s die nächste Ratingagentur die Bonität Spaniens herabgesetzt. Kurz vor dem Wochenende senkte Fitch das Rating von AAA zu AA+, wobei sie diesen Schritt mit der schwierigen Anpassung Spaniens an die wirtschaftliche Lage begründen.

Grundsätzlich sieht Fitch die Lage Spaniens auch zukünftig als "stabil" an und führt weiter aus das selbst mit einem AA+ die Kreditwürdigkeit Spaniens gegeben wäre, wenn diese ihre Defizitziele verfehlen würden. Fitch war auch maßgeblich am Rating von Griechenland und Portugal beteiligt.

Nun sei entscheidend wie andere Agenturen, wie Moody´s und S&P Spanien auf dieses Rating reagieren würden, und ob sie ebenfalls eine Herabstufung Spaniens vornehmen würden. Für diesen Fall erwartet John Praveen von Prudential International Investments Advisers negative Reaktionen am Markt.


WebReporter: Bildungsminister
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Spanien, Ratingagentur, Bonität, Fitch
Quelle: www.n-tv.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.05.2010 09:53 Uhr von Bildungsminister
 
+6 | -1
 
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Und täglich grüßt das Murmeltier. Wer gedacht hat das die Sache mit Griechenland und 750 Milliarden beendet wäre, der lebt mindestens auf dem Mars. In Spanien zeichnet sich das gleiche Muster wie in Griechenland ab, schon jetzt brodelt es in der Bevölkerung, und die Regierung verkündet weitere Einschnitte (siehe Quelle). Ich würde mich nicht wundern wenn wir bald erstmals von den 750 Milliarden Gebrauch machen. Aber hey, sowas wie bei den Griechen ist in Spanien nicht möglich... Wer´s glaubt!
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29.05.2010 10:01 Uhr von korem72
 
+1 | -1
 
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ist: das irgendwie eine Krankheit, die sich unbemerkt in Südeuropa breit gemacht hat? Ich meine die scheinbar absolute Unfähigkeit die Staatskosten im Griff zu behalten... Ach ne, nicht nur im Süden - es greift wohl ganz bestimmte Politiker an - schließlich scheint unsere "Führungselite" auch nicht wirklich logisch mit den Geldern Deutschlands umgehen zu können.
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29.05.2010 10:48 Uhr von andi15am20
 
+4 | -0
 
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Das größte Problem, sind ja diese Ratingagenturen, da diese die Krise mit bzw. verschuldet haben.

Die Banken vertrauen auf die Ratings dieser Agenturen, bestimmte Unternehmen/Banken/Länder beeinflussten aber durch Bestechung diese Agenturen um ein besseres Ranking zu bekommen/ eine bessere Ausgangsposition zu erhalten.

Die Aktien dieser Firmen wurden dann von anderen Firmen/Banken gekauft um mehr Geld als sie eigentlich wert sind => Finanzblase
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29.05.2010 11:21 Uhr von marmai
 
+2 | -1
 
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Das war bestimmt die gleiche Ratingagentur: die vor einigen Wochen die Bonität Spaniens herab gestuft hat wegen zu hoher Staatsschulden. Jetzt hat sie die herabstufung vorgenommen weil die Sparmaßnahmen den Aufschwung abwürgen könnten. Diese Analysten in den Ratingfirmen sind doch wirklich der Abschaum der menschlichen Evolution.

Wann fängt die Politk endlich an diesem Treiben der Finanzmärkte ein Ende zu setzen? Warum lässt man sich in Europa von 2-3 Agenturen aus dem angelsächsischen Raum die gesamte Finanzwirtschaft diktieren?
Die gesamte Finanzwirtschaft hat sich verseblständigt, sie unterstützt nicht mehr die Realwirtschaft in den Ländern sonder sie diktiert die Möglichkeiten der Realwirtschaft. Das darf es nicht sein.
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29.05.2010 11:27 Uhr von Bildungsminister
 
+3 | -0
 
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@ Marmai: Nein, laut Quelle war das vor wenigen Wochen Standard and Poor´s, die Spanien von AAA zu AA+ gesenkt haben, von denen nun aber eine weitere Absenkung droht.

Alles in allem kommt mir das wie ein Déjà-vu vor. Genau so hat es bei den Griechen angefangen. Mal sehen wann unsere Kanzlerin das erste mal einräumt das man Spanien ja eventuell helfen müsse, auch wenn das vor wenigen Tagen noch vollkommen ausgeschlossen schien.

[ nachträglich editiert von Bildungsminister ]
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29.05.2010 11:37 Uhr von artefaktum
 
+1 | -1
 
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Muss man die Aussagen einer dahergelaufenen privatwirtschaftlichen Ratingagentur eigentlich so ernst nehmen? Viele tun es, man sollte es aber nicht tun sondern die Sache kritisch hinterfragen.
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29.05.2010 11:43 Uhr von rubberduck09
 
+2 | -0
 
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Wie können solche Staaten überhaupt noch ein A kriegen?

Ein normaler Mensch mit solch verbogenen Finanzen kriegt gar nix mehr, der fällt einfach hinten runter - aber Staaten können sich fast alles erlauben. Die ach-so-schlimme Krise von Griechenland reicht ja noch immer für ein A...

Ich versteh dieses Rating nicht.
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29.05.2010 11:52 Uhr von readerlol
 
+2 | -0
 
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wem: wunderts?? könnt ihr doch nachlesen wer als nächstes dran is, dass CIA fact book hats 2009 schon veröffentlich, will gar nich wissen wie die zahlen heute aussehen.

guckta rein https://www.cia.gov/... liste runter scrollen!

[ nachträglich editiert von readerlol ]
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29.05.2010 11:55 Uhr von -darkwing-
 
+2 | -0
 
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Spanien ist mit einem AA+ noch extrem überbewertet. Da sieht man sogar den guten Willen von Fitch.

Spanzien musste vor ein paar Tagen ihre Sparkasse CajaSur verstaatlichen. Und das wird erst der Anfang gewesen sein.


Die Ratingagenturen sind auch nicht die Unschuldsengel, aber die wissen inzwischen auch, dass sie extrem vorstichtig sein müssen.
Eine falsche Aussage und es könnte die gesamte Weltwirtschaft darunter leiden.
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29.05.2010 12:19 Uhr von Natoalarm
 
+2 | -0
 
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Merkel wird Deutsche Steuergelder für ein: Spanien Rettungspaket schon schnüren!
Der Deutsche Depp hats ja!
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29.05.2010 14:06 Uhr von Jones111
 
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Das ist halt das Ziel vom Kapitalismus: Andere bis zum Bankrott ausbeuten. Sicherlich haben sowohl die Regierungen, als auch die Ratingagenturen Mitschuld. Aber sie sind alle nur Mitspieler in einem gnadenlosen und falschen System. Was Deutschland und Europa versuchen, ist nichts weiter, als die soziale Gerechtigkeit zurück zu bringen, weil große und kleine Geldgeber sich nach besseren Investitionsmöglichkeiten umsehen. Das ist Kapitalismus - zumindest in seiner stärksten Form.
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29.05.2010 14:17 Uhr von El_kritiko
 
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Die Bauboom-Blase ist geplatzt in Spanien: Dies war der Motor der letzten Jahre. Überall entstanden neue Häuser, Villen, Hotelburgen und jetzt merken die Spanier endlich das die ständige Wertsteigerung für diese Immobilien nicht mehr (besser: nie!) gegeben ist. Die Preise sinken, die Häuser welche als Investitionen gedacht waren bringen nur noch Verluste ein wenn sie verkauft werden. Schluss mit der Fiesta!

Spanien, Portugal und Griechenland haben alle ein gemeinsames Problem - sie haben keine nennenswerte Industrie welche Produkte herstellt die Weltweit gefragt sind. Das bischen Obst und Gemüse in der Region Almeria (Spanien) kann keine Mrd € einbringen und mit Oliven und Ziegenkäse kann man auch kein Land sanieren. Tja wo soll nun die viele Kohle herkommen welche benötigt wird um den Lebensstandart halten zu können? Ich sags euch - von uns den braven Steuerzahlern. Aber ewig geht das auch nicht. Diese Länder werden sich daran gewöhnen müssen das ihr Lebensstandart langsam aber sich sinken wird.
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29.05.2010 15:30 Uhr von Aggronaut
 
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der totale: zusammenbruch des euros wäre doch das beste was deutschland bzw. der eu passieren könnte, genau das wird grade forciert, die reichen saugen sich noch einmal richtig voll während der eurokurs systematisch zerstört wird. folge wäre die totale entschuldung. armut haben wir eh schon von daher wird die welle der entrüstung nicht all zu hoch sein

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