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Fußball/Bielefeld: Stadtrat billigt Soforthilfe für Arminia Bielefeld

Der Fußball-Zweitligist Arminia Bielefeld steht kurz vor der Insolvenz. Nun soll der Verein von der Stadt Bielefeld eine Soforthilfe von insgesamt 500.000 Euro erhalten. Der Stadtrat hatte nach mehrstündigen Verhandlungen für die Hilfe für den Verein gestimmt.

Es waren fast alle Parteien im Bielefelder Stadtrat für die Hilfe. Dagegen waren nur die Linken und die SPD, wobei sich letztere nur enthielt, die Linke stimmte gegen die Hilfe. Trotz der Hilfe beklagt der Verein nach wie vor noch ein Finanzloch von 2,35 Millionen Euro.

Bis zum kommenden Mittwoch 15:30 Uhr muss der Verein das Loch gestopft haben und der Deutschen Fußball Liga finanzielle Garantien vorlegen, um die Lizenz für die kommende Zweitliga-Saison zu erhalten. Insgesamt lasten auf dem Verein Verbindlichkeiten in Höhe von etwa zehn Millionen Euro.


WebReporter: Borgir
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Arminia Bielefeld, Stadtrat, Finanzhilfe
Quelle: www.sport1.de
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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.05.2010 19:31 Uhr von Borgir
 
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Auch wenn mit der Arminia ein Traditionsreicher Verein in die Insolvenz gehen müsste halte ich es für falsch, dass ein Verein Hilfe aus öffentlichen Geldern erhält. Sowas könnte man auch als Wettbewerbsverzerrung werten, denn anderen Vereinen wird in solchen Fällen nicht geholfen, man denke auch mal an Carl-Zeiss Jena, denen ebenso die Insolvenz droht.
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28.05.2010 21:12 Uhr von Scare4t2
 
+4 | -3
 
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...wer den Karren in den Dreck schiebt, soll ihn gefälligst auch selber wieder rausholen!

Das ist ganz klar Wettbewerbsverzerrung!!!
Andere kleine Vereine greifen nach jedem Strohhalm, und denen droht trotzdem der Zwangsabstieg bzw. Lizenzentzug...! Klar dass die Stadt Bielefeld ihr Gesicht wahren will...auch mit lukrativem Fussball...aber OWL ist tot was Fussball angeht! Ich habe 6 Jahre dort gelebt und mich gelangweilt!
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29.05.2010 08:34 Uhr von Philippba
 
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Ganz easy: Auch in der zweiten Liga verdienen die Spieler zuviel Geld.

Ein paar Monate das Gehalt kürzen, auf einen fairen Wert und dann sind die Geldprobleme gelöst.

Mir ist das scheiß egal, Fussballspieler sind eh immer helle im Kopf.

P.S. Vielleicht findet hier jemand Irnoie.
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29.05.2010 10:18 Uhr von biganstar
 
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Schlechte Quelle: Was da steht stimmt so nicht.
Arminia Bielefeld erhält zwar 500.000€ aber nur unter der Bedingung, dass der designierte Präsident Wolfgang Brinkmann nicht sein Amt antritt oder seinen Chefposten, bei den Bielefeldern Stadtwerken abtritt.

Wie du schreibst, dass alle Partein dafür waren stimmt nicht. Dass im Endeffekt geholfen wurde war nur ein Produkt, dessen dass unser OB Pit Clausen zu hoch gepokert hat und von der Stadt 1.85 Millionen haben wollte. Die 500.000 haben mehr symbolischen Wert und sind einfach lächerlich. Unter diesen Umständen, sollte man die Hilfe abweisen und lieber Insolvent gehen.

zum anderen scheinen hier wohl einige zuvergessen, dass der Fussball pures Geld in die Stadt pumpt. Es sind an die 16 Millionen Euro Verlust im Jahr im Gespräch. Wir wollen ja nichts geschenkt haben.

Arminia 4 ever
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29.05.2010 12:43 Uhr von Tuvok694
 
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Ich bin da sehr zwiegespalten: Bei allem Respekt und aller Sympathie für Arminia (ich wohne selber in der Nähe von Bielefeld): Es muss in Zeiten weit verbreiteter kommunaler Finanznot gestattet sein mal kritisch zu hinterfragen, ob eine solche Unterstützung für einen Fußballverein wirklich angemessen ist. An anderer Stelle wird dieses Geld nun mal unweigerlich fehlen.

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