28.05.10 16:35 Uhr
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Physiker entwickeln perfekten Spiegel für hochpräzise Messungen

Die Zusammenarbeit mehrerer deutscher Institute brachte nun einen großen Fortschritt im Bereich hochpräziser Messungen. Ein neues Verfahren erhöhte die Reflektivität eines Siliziumkristallspiegels dermaßen, dass damit weitaus bessere Messungen durchgeführt werden können, etwa von Gravitationswellen.

In den bisher genutzten Verfahren wird der Siliziumkristall mit einer Spezialbeschichtung - dem "Coating" - versehen, welche aufgrund ihrer Eigenschaften allerdings auch ein beträchtliches "Hintergrundrauschen" verursacht. Dadurch sinkt die erreichbare Messgenauigkeit der Instrumente erheblich.

Die neue Methode basiert auf einem eingeätzten Nanogitter, das durch Interferenz und Beugung eine nahezu störungsfreie, perfekte Reflektivität des Kristalls von 99,8 Prozent erreicht. Nachfolgende Experimente sollen die Ergebnisse nun bestätigen und den Versuchsaufbau noch weiter perfektionieren.


WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Spiegel, Physiker, Messung, Gravitation
Quelle: idw-online.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.05.2010 16:35 Uhr von alphanova
 
+12 | -1
 
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Besonders im quantenoptischen Bereich und bei dem Nachweis von Gravitationswellen könnte dieses neue Verfahren den entscheidenden Schritt bringen, denn hier müssen möglichst präzise Messmethoden angewandt werden.
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28.05.2010 17:17 Uhr von Daaan
 
+3 | -0
 
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gravitationswellen: heist das wir brauchen keinen versuch mehr bei dem die messstationen 100lichjahre weit entfernt sind um die wellen zu messen?
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28.05.2010 18:41 Uhr von souldrummer
 
+0 | -5
 
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aja: die messen also gravitationwellen .... schön wann ist dann die nächste sonneneruption ? "in etwa " ^^

/ironie off
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28.05.2010 18:52 Uhr von alphanova
 
+6 | -0
 
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Nicht ganz Die Wissenschaftler messen keine Gravitationswellen, sie haben "nur" ein neues Verfahren entwickelt, das eine präzisere Messung von Gravitationswellen erlauben würde.
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28.05.2010 19:40 Uhr von tobbiX
 
+1 | -1
 
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Frage: inwiefern ist die neue methode jetzt in zahlen ausgedrückt besser?
mich haut die nachricht nämlich gerade nicht vom hocker...

wäre die alte methode irgendwie um 25-30% schwächer, dann könnte man sagen "WOW!"

vllt bin ich auch einfach zu viel mensch der zahlenwelt ;)
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28.05.2010 19:55 Uhr von zeed
 
+2 | -0
 
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Antwort: "Glatt poliert würde ein Siliziumkristall die Infrarotstrahlung unter senkrechtem Einfall nur bis zu 30% reflektieren."

edit: wobei dann noch wie oben geschrieben eine Beschichtung kommt, um dies zu verbessern, was aber auch wieder zu dem Rauschen führt und es damit verschlechter... also doch nicht der Zahlenwert, den du wünschst, aber vielleicht ein Anhaltspunkt

[ nachträglich editiert von zeed ]

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