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Baden-Württemberg: Kondompflicht für Prostituierte

Nun soll gegen Flatratebordelle vorgegangen werden. Sozialministerin Monika Stolz (CDU) spricht sich für eine "Gummipflicht" für Freier aus. Anfang Juni soll der Vorschlag dem Bundesrat vorgestellt werden.

Anlass für die Empörung waren Flatratebordelle, in denen ungeschützter Sex günstig zu einem Pauschalpreis angeboten wurde. Unter anderem gab es solche Bordelle in Heidelberg und Fellbach bei Stuttgart.

Der Antrag soll für einen besseren Schutz von Prostituierten sorgen und für Bordellbetreiber verpflichtend sein. Hierzu heißt es: "Schließlich sollen die Betreiber verpflichtet werden, auf die Kondompflicht deutlich sichtbar hinzuweisen und ungeschützten Geschlechtsverkehr nicht zuzulassen."


WebReporter: ThorstenFischer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Prostituierte, Kondom, Freier, Monika Stolz
Quelle: www.bild.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.05.2010 15:30 Uhr von atrocity
 
+21 | -0
 
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laut anderen Quellen hat die Kondompflicht absolut nix mit den Flatrate Bordellen zu tuen. Die Bild wieder.
Und btw, ich hab keine Ahnung warum sich alle so über Flatrate-Bordelle aufregen. Das rechnet sich schon für die Frauen, weil viele Männer sich falsch einschätzen und denken sie könnten so oft das sich das lohnt. Können se aber nicht, sie nutzen die Flatrate nicht soweit aus das es sich rechnet, und der Betreiber & die Mädels machen mehr Gewinn als normal.
Ist wie bei Inet Flatrate, Telefon Flat usw. Die paar die das wirklich ausnutzen werden durch die Gewinne mit der Masse aufgefangen.
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28.05.2010 15:51 Uhr von Floppy77
 
+8 | -5
 
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Wer ohne: unbedingt will und muss, der sollte hinterher auch die Rechnungen für Behandlungen von Geschlechtskrankheiten alleine tragen.
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28.05.2010 16:17 Uhr von Falkone
 
+10 | -3
 
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Und wer´ne ohne wegsteckt, bekommt nen Knöllchen ? Ich glaub, ich krieg die Tür nicht zu *lach*

Da kann die Sozialministerin sich den ganzen Tag ins Bordell setzen und aufpassen... Da richtet Sie wenigstens keinen weiteren Schaden in der Politik an....

Obwohl .... so ein schöer Creampie.... ist auch geil.....
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28.05.2010 16:36 Uhr von Nansy
 
+3 | -0
 
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atrocity: Sehe ich auch so, in den anderen Meldungen gab es keinen Bezug zu Flatrate Bordellen.
Der Antrag sieht eine "stärkere Reglementierung des Betriebs von Prostitutionsstätten" vor. Und darum geht es wohl auch den Politikern: Reglementierung und Kontrolle!
Wer vor Jahren das nächtliche Ausgehverbot für Männer, das die Grünen in Erlangen gefordert haben, für den traurigen Höhepunkt der Auswüchse an staatlichem Kontrollzwang gehalten hat, hat nicht mit der Angst der Politiker vor der bürgerlichen Eigenverantwortung gerechnet. So werden wir demnächst mit immer neuen Reglementierungen und Verboten rechnen müssen (Alkohol, Fette, ungesunde Ernährung u.s.w., u.s.w).
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28.05.2010 18:17 Uhr von DieHunns
 
+4 | -0
 
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Der bei uns hier in Fellbach wurde dicht gemacht .. oder ist wieder offen .. keine Ahnung mehr. Nur traurig dass das Thema immer wieder gepushed wird, kleine Kinder reden schon davon .. erbärmlich und danke an die Medien.
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28.05.2010 18:20 Uhr von sv3nni
 
+3 | -0
 
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aha: und wie wird das kontrolliert ?
schaut da jetzt immer einer beim poppen zu?
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28.05.2010 19:46 Uhr von Veccolo
 
+5 | -0
 
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da werden: dann wohl Stichproben gemacht
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28.05.2010 23:09 Uhr von Floppy77
 
+0 | -0
 
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Da braucht danach: nur jemand im Papierkorb schauen ob ein benutztes drin liegt.

Ich verstehe nur nicht, warum den Leuten ihre Gesundheit so egal ist, oder ist es die Gefahr sich was einzufangen was dann noch alles viel geiler macht?

@Nansy
Im Gegensatz zu jemanden der Alkohol und Fett im Übermaß konsumiert, wird er damit ja nicht zur Infektionsschleuder die andere Unschuldige noch mit rein reisst, z. B. die Ehefrau oder die nächste Prostituierte, bei der er sich dann ohne Kondom seinen Spass holt.

Wer sich infiziert, weil er für ein Kondom zu fein war, ist selber schuld, wer danach andere infiziert sollte ordentlich verknackt werden.
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29.05.2010 06:54 Uhr von Nansy
 
+0 | -0
 
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Floppy77: Dass man beim Alkohol "andere Unschuldige" noch mit rein reisst, an dieser absurden Argumentation wird gerade von der WHO und Anti-Alkohliker-Oranisationen gearbeitet. Das ist kein Scherz!
Zitat: "Beim Alkohol kommt erschwerend dazu, dass man nicht nur sich selber, sondern auch die andern schädigt. Man spricht deshalb vom grössten sozial-medizinischen Problem. Wir sind deshalb alle Passivtrinker (egal wie viel wir konsumieren), wie die WHO jetzt postuliert. Wir leiden unter den Folgeschäden des Alkoholkonsums in Form einer verminderten Lebensqualität und weil wir ungefragt ein Leben lang die immensen alkoholbedingten Sozialkosten mitbezahlen."
Und im British Medical Journal konnte man schon lesen, daß Partikel im Alkohol”dampf” die Mitmenschen in hohem Mase gefährden sollen und daß auf dieser Basis Alkohol in Pubs verboten werden soll.
Was also beim Rauchen so prima geklappt hat, mit Hilfe des Passivrauchs den Menschen Angst ein zu jagen, soll jetzt den Durchbruch beim Kampf gegen den Alkohol bringen. Und beim neu auf der Agenda stehenden Kampf der WHO gegen ungesunde Ernährung und Junk Food wird man wahrscheinlich ähnliche "Argumente" benutzen!

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