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Studie: Rassisten empfinden weniger Mitleid mit andersfarbigen Menschen

Das Phänomen der Empathie, also der eigenen Anteilnahme am Schmerz anderer Menschen durch deren Beobachtung, ist seit längerem bekannt. Italienische Forscher haben jetzt in einer Studie gezeigt, dass Menschen mit rassistischem Hintergrund deutlich weniger Mitleid mit andersfarbigen Menschen haben.

Man ließ zwei Personengruppen - hellhäutige und dunkelhäutige - Videos ansehen, in denen eine Hand Schmerz erleidet oder gestreichelt wird. Während die Probanden die Filme anschauten, wurde ihre Gehirnaktivität gemessen. Es zeigte sich die erwartete Wirkung in den Emotionszentren des Gehirns.

Bei den rassistischen Personen war eine Mitleidsreaktion bei Händen der jeweils anderen Hautfarbe kaum vorhanden. Wurde die eigentliche Hautfarbe mit einer violetten Färbung getarnt, war auch bei den Rassisten das Mitgefühl gegenüber der leidenden Person wesentlich stärker ausgeprägt.


WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Studie, Rassismus, Mitleid, Empathie
Quelle: www.spiegel.de

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29 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.05.2010 12:56 Uhr von alphanova
 
+17 | -8
 
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Dass Rassismus und mangelndes Einfühlungsvermögen miteinander in Zusammenhang stehen, wurde bereits seit geraumer Zeit vermutet. Diese Studie bestätigt das nun (leider) sehr eindrucksvoll.
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28.05.2010 13:03 Uhr von Conner7
 
+41 | -2
 
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Das ist mal eine Studie: Wer hätte das gedacht^^
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28.05.2010 13:15 Uhr von Jesse75
 
+14 | -5
 
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Sensationell: Wieso gibt man für solche Studien Geld aus?
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28.05.2010 13:17 Uhr von alphanova
 
+32 | -7
 
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Weil Vermutungen ohne wissenschaftliche Belege wertlos sind.
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28.05.2010 13:23 Uhr von Rechthaberei
 
+8 | -5
 
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Bleibt die Frage offen ob das nur: jeweils zwischen Weiß und Schwarz, Schwarz und Weiß oder auch beispielsweise zwischen Gelb und Braun (d.h. Chinesen und Arabern) und Braun und Gelb so ist.
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28.05.2010 13:30 Uhr von Vomito
 
+9 | -3
 
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also: rein logisch gesehen - wenn diese Gruppe von Menschen Mitleid hätte, dann wären sie keine Rassisten.

Bei solchen Wissenschaftlern mit ihren komischen Studien könnte man auch ein Rassismus-Gefühl entwickeln!
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28.05.2010 13:35 Uhr von U.R.Wankers
 
+7 | -2
 
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Wahnsinn! echt jetzt?

auch im Spiegel steht teilweise ziemlicher Scheiss....
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28.05.2010 14:30 Uhr von LLCoolJay
 
+3 | -2
 
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hmm: ich verstehe den Inhalt dieser News nicht ganz.

Ein Rassist kann Menschen anderer Hautfarbe oder ethnischer Herkunft als seiner eigenen nicht ausstehen und grenzt sie aus.
Es widerspräche sich doch wenn ein Mensch mit dieser Einstellung Mitleid mit seinem "Feindbild" hätte.

Für mich könnte es auch heissen "Es wurde festgestellt, das Menschen aus dem afrikanischen Raum eine stärkere Hautpigmentierung aufweisen als Menschen aus Europa."

Alphanova, klär uns bitte auf. Deine News sind normalerweise sehr sinnig und interessant. Den Grund dieses Artikels verstehe ich nicht.

[ nachträglich editiert von LLCoolJay ]
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28.05.2010 14:31 Uhr von Alice_undergrounD
 
+1 | -0
 
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ach echt? warum heissen sie dnen wohl rassisten, warum?

was sind das eigentlich für komische menschen, die solche uuuuunglaublich sinnvollen studien finanzieren? xD
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28.05.2010 14:38 Uhr von iamrefused
 
+2 | -0
 
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das ist: doch die definition von rassist^^ ich lach mich schlapp - ... autos fahren auf rädern, ist ne neue studie, müsst ihr wissen.
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28.05.2010 14:45 Uhr von xenonatal
 
+2 | -0
 
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Mich interessiert eher: eine Studie zum Thema:
"Kann der Mensch es sich aussuchen ob er ein Rassist ist oder nicht?"
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28.05.2010 14:45 Uhr von EdwardTeach
 
+5 | -2
 
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Jungs: nun lasst doch mal den Autor und die News aus dem Spiel. Wenn ihr nur Kommentare schreibt wie sinnlos die Studie ist dann schreibt besser gar nichts.

Ich finde es nähmlich schon interessant zu erfahren, dass diese Gruppe weniger Mitleid auch wirklich nachweisbar empfindet. Es könnte sonst auch nur wegen dem "Pflichtgefühl" gespielt sein dass die so denken.
Es geht hier ja immerhin um den Zusammenhang von Meinung und Gehirnaktivität, welche eine emotionale Aktivität mindert.
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28.05.2010 14:50 Uhr von Azeruel
 
+2 | -0
 
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Da muss ich LLCoolJay irgendwie recht geben. Der Artikel macht wenig bis gar keinen Sinn, irgendwie. Aber noch viell sinnloser halte ich den eigenlichen Kommentar vom Author.

Diese Studie bestätigt nämlich in keinster Weise das Rassismus prinzipiel mit mangelndem Einfühlungsvermögen zu erklären sein könnte. Sie bestätigt lediglich dass Rassisten bei scheinbar andersartigen Menschen weniger Mitgefühl haben als bei anderen. Dies Angeregt durch klar sichtbare Reize wie die Hautfarbe.

Das an sich, ist vllt. eine News wert, da vorher noch nicht höchstwissenschaftlich bestätigt. Menschlich logisch sollte es allemal sein.
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28.05.2010 14:53 Uhr von LLCoolJay
 
+2 | -0
 
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Getschi: Der Vergleich mit dem was du gepostet hat scheint schon wieder logischer.

Das bei violetter Hautfarbe das Mitgefühl höher war lässt sich aber auch dadurch erklären, das Violett keine natürliche Hautfarbe ist (nehme ich zumindest an ;)) ) und das Testobjekt somit automatisch, unbewusst von einem Menschen seiner eigenen Hautfarbe ausgeht.

Das Einzige was die Studie der News nachweisen kann, ist ob jemand tatsächlich Rassist ist oder nicht. Zumindest wenn man einen einfachen Test möchte, keinen der weiter ins Detail geht.

Das Ergebnis an sich ist aber nicht aussergewöhnlich.

Ich liebe Schnitzel. Meine Spiegelneuronen werden auch aktiv wenn ich Schnitzel rieche oder sehe.
Ich hasse Spargel. Wenn jetzt ein Schnitzel mit Spargel daherkommt reagieren meine Gehirnzellen negativ darauf ;)
Dazu brauchts keine Studie.

[ nachträglich editiert von LLCoolJay ]
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28.05.2010 14:54 Uhr von alphanova
 
+5 | -2
 
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@LL Cool Jay: Man vermutet, dass das Einfühlungsvermögen auf Ur-Instinken basiert und dass Rassismus mit dem Fehlen solcher Instinkte einhergehen kann.
Die Tatsache dass Rassisten auch Mitleid mit dem "Feindbild" haben, wenn sie deren Hautfarbe nicht zuordnen können, spricht für ein antrainiertes Verhalten, dass schwerer wiegt, als die Instinkte.

"Für mich könnte es auch heissen: Es wurde festgestellt, das Menschen aus dem afrikanischen Raum eine stärkere Hautpigmentierung aufweisen als Menschen aus Europa."
Die Aussage verstehe ich nun nicht so ganz. Die Herkunft der Teilnehmer war bei der Studie nicht wichtig. Es ging hauptsächlich um die Hautfarbe. Konnten Rassisten die Hautfarbe der gezeigten Hand nicht einordnen, empfangen sie Mitleid, wie jeder "normale" Mensch auch.

@Alice_undergound
Die meisten solcher Studien sind tatsächlich sinnvoll - ganz ohne Ironie. Sie bestätigen (oder widerlegen) auf wissenschaftlicher Basis zuvor formulierte Vermutungen.

Vermutung != Fakt

Das Akzeptieren von Vermutungen als Fakten bzw als ultimative Wahrheit gehört in den Bereich der Religion, nicht der Wissenschaft.
Daher müssen Zusammenhänge durch Studien wissenschaftlich belegt werden, denn nicht jeder gibt sich mit dem eigenen (vermeintlichen) Wissen zufrieden, so wie du.
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28.05.2010 15:02 Uhr von alphanova
 
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@helldrivor: Immerhin muss ich nicht mit pseudowissenschaftlichem Alienkram um Aufmerksamkeit betteln ;)
(das sag ich übrigens, obwohl ich von der Existenz außerirdischen Lebens überzeugt bin und außerirdische Besucher hier auf der Erde nicht von vornherein als Blödsinn ansehe)
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28.05.2010 15:07 Uhr von Trisa
 
+2 | -1
 
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Interessant, ob sich sowas auch wieder verändert,
wenn ein Mensch nachträglich zum Rassisten wird oder umgekehrt.
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28.05.2010 15:11 Uhr von LLCoolJay
 
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@Alphanova: Mein Beispiel mit der Hautfarbe war ein eigenständiges Beispiel, losgelöst von deiner News. Es sollte nur deutlich machen, das für manche logischen Annahmen keine Wissenschaftlichen Beweise notwendig sind.

Ein Rassist definiert sich dadurch das er andere Ethnien nicht akzeptiert / leiden kann.
Es erscheint logisch, das wenn jemand tatsächlich rassistisch eingestellt ist er auch kein Mitleid mit dem Schmerz seines Feindbildes hat.
Hätte er Mitleid wäre er kein Rassist.
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28.05.2010 15:13 Uhr von BrotBaum
 
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Leider: die ersten News von alphanova (die ich gelesen habe), die mir unnütz erscheinen^^
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28.05.2010 15:42 Uhr von alphanova
 
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@LLCool Jay: Natürlich ist es logisch. Aber trotz der Logik bleibt es zunächst eine Annahme, die bestätigt werden muss. Zu diesem Zweck werden solche Studien durchgeführt, die genaueren Einblick in die Verhaltensweisen und Denkprozesse im Gehirn gewähren.

Man gibt sich da ja nicht damit zufrieden, DASS etwas so ist, wie es ist, sondern man will herausfinden, WARUM etwas so ist, wie es ist.
Beim ersten Teil des Satzes ist man schnell wieder bei religiösen Dogmen ("Klingt logisch und ist halt so.. Punkt!")
Der zweite Teil des Satzes entspricht dem Sinn der Wissenschaft.
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28.05.2010 16:05 Uhr von TommyWosch
 
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logisch: mit jemandem dem man hasst, aus welchem Grund auch immer, hat man natürlich weniger Mitleid.

Mich wundert nur das sie bei Rassisten überhaupt Gehirnaktivitäten feststellen konnten.
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28.05.2010 16:56 Uhr von LLCoolJay
 
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@alphanova: Bei der Studie ist interessant das man feststellt welche Gehirnregionen sich unter welchen Umständen aktivieren, bzw. wo sich die Aktivitäten verstärken.

Es ist auch interessant, welche Reaktion eine unnatürliche Hautfarbe bei jemandem auslöst, der auf andersfarbige mit wenig Mitleid reagiert.

Es ist auch interessant so festzustellen, wer tatsächlich Rassist ist und wer evtl nur Mitläufer.

Nur um festzustellen das ein Rassist weniger Mitleid mit andersfarbigen hat brauche ich diese Studie sicher nicht.
Allein für diesen Zweck wäre die Studie Geldverschwendung.
Denn so wie ich das verstanden habe, war es von Anfang an klar, das diese Personen rassistisch veranlagt sind. Daran schien kein Zweifel zu bestehen. Man hat wohl nach Probanten gesucht die rassistisch veranlagt sind.
Die Definition und Merkmale von "Rassismus" schienen also vorher schon klar zu sein.
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28.05.2010 17:57 Uhr von W4rh3ad
 
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@LLCoolJay: Das "unnatürlich" hättest du besser in Anführungszeichen setzen sollen, es gibt weit mehr Schwarze auf der Welt als Weiße.
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28.05.2010 18:18 Uhr von alphanova
 
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@LLCool Jay: Die Studie sollte die "logische" Annahme mit wissenschaftlichen Fakten untermauern.

Es ist schon wahr, dass man sich das Ergebnis denken kann. Denn es klingt logisch, dass Rassisten weniger Mitleid mit andersfarbigen haben.
Aber nur weil etwas logisch klingt, muss es nicht automatisch auch der Wahrheit entsprechen. Das Ziel solcher Studien ist meist nicht das Finden eines offensichtlich logischen Zusammenhangs, sondern die Sammlung von Daten, die belegen, WARUM dies so ist.

Das "Kopf-->Tisch"-Phänomen, bzw dieser "Achwas, hätte ich auch sagen können"-Gedanke liegt dann an der objektiven Formulierung der Ergebnisse: Man vergißt nämlich, dass es vorher nur eine Vermutung war, und kein Fakt.
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28.05.2010 19:14 Uhr von aawalex01
 
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Ja warum sollten sie das auch tun,wie der Name es schon sagt es sind Rassisten und den geht das Leben andersfarbigen Menschen nunmal ein scheiß Dreck an und dafür brauch ich keine Studie.Schön wie unsere Gelder für so ein Schwachsinn draufgehen.

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