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Warner Bros. wird wegen Kopieren von Antipiraterie-Technologie verklagt

Die aus Deutschland stammende Firma Medien Patent Verwaltung AG (MPV) hat jetzt die US-amerikanische Filmgesellschaft Warner Bros. verklagt. Der Grund ist das illegale Kopieren von Software und die daraus folgende Verletzung eines Patents.

Die Klage wurde in Deutschland und in den USA eingereicht. MPV stellte Warner Bros. auf deren Bitten im Jahr 2003 eine Technologie vor, die Filme mit einem eigenen Code versieht, um später illegale Kopien ausfindig zu machen.

Die Kopierschutztechnologie wurde Warner präsentiert, weil sich MPV den Erwerb einer Lizenz erhoffte. Stattdessen begann Warner Bros. im Jahr 2004 illegal seine Filmproduktionen mit diesem gestohlenen Kopierschutz auszustatten, um Kinobesucher daran zu hindern, die Filme zu "stehlen".


WebReporter: leerpe
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Technologie, Kopierschutz, Warner Bros.
Quelle: winfuture.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.05.2010 07:00 Uhr von leerpe
 
+76 | -1
 
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Das ist ja mal wieder die absolute Frechheit. Sich über Raubkopierer in Kinos aufregen, aber selbst genau dass gleiche machen. Die Filmindustrie verlangt von den Nutzern sich an diese Gesetze zu halten, die sie aus Profitgier selbst mit Füßen treten.
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28.05.2010 08:00 Uhr von Exituz23
 
+7 | -37
 
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28.05.2010 08:02 Uhr von wordbux
 
+50 | -3
 
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gestohlenen Kopierschutz: Auch hier gilt:
Wer im Glashaus sitzt sollte zum Onanieren in den Keller gehen.
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28.05.2010 08:34 Uhr von eXeCo
 
+20 | -0
 
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haha: ärgern sich über zuviele Downloads und Raupkopierer und selbst
ist Warner Bros. nicht besser...
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28.05.2010 08:45 Uhr von dreamlive
 
+0 | -7
 
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Haien unter Haien: Warner Bros wird die Strafe aus der Portokasse bezahlen und alle sind zufrieden. Die strafrechtliche Verfolgung gegen Raubkopierer wird viel zu einseitig durchgeführt.

Im Übrigen: Phillip hatte im Jahre 2000 zu ihrem Audiobrenner an der Kompaktanlage ein Kopierschutz eingebaut, der sich als Piepton durch den Song zieht, wenn eine CD nach der ersten mp3 Kopie nochmal kopiert wurde. Daran sollten die Techniker arbeiten, denn die Anzahl der Kopien wird in der Datei unsichtbar festgehalten.
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28.05.2010 08:51 Uhr von TeKILLA100101
 
+13 | -6
 
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@Exituz23: erm kannst du lesen? da steht, die firma hat diese software mit einem code versehen, damit sie erkennen kann, wenn sie geklaut wird.
und genau diesen code haben sie wiederentdeckt. also nix is mit selber gebaut und nur idee übernommen!
davon abgesehen auch wenn sie es nicht übernommen hätten, sondern "nachgebaut" hätten wären patentrechte verletzt worden, wozu sollte man sonst ein patent auf irgendwas bekommen?

drecks scheinheilige firmen!
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28.05.2010 09:01 Uhr von Giulioeb
 
+5 | -2
 
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@TeKILLA100101: Ehm - kannst du lesen? Da steht, dass die MPV AG eine Technologie vorgestellt hat, die Filme mit einem eigenen Code versieht, um später illegale Kopien ausfindig zu machen.

Da steht nix von einer Software mit Code.

Gut möglich also, dass Warner Bros. sich da was eigenes zusammengeschustert hat, basierend auf den Ideen der MPV AG.
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28.05.2010 10:01 Uhr von mort76
 
+6 | -0
 
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schlimm es gab mal eine Studie, wieviele Spieleentwickler gecrackte Software zum programmieren ihrer Spiele benutzen-
90% der Software der Entwickler war "raubkopiert".
Bigott.
Man ist ja selber NIE der böse...

Oder die BLÖD: munter aus dem Internet abschreiben (ohne Quellenangabe/ copy and paste), aber dann selber scheinheilig bei der Politik für den Schutz des geistigen Eigentums eintreten.

So ist das halt: dem doofen Pöbel kann mans ja erzählen.
Gott sei dank gibts das Netz...
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28.05.2010 10:16 Uhr von TeKILLA100101
 
+3 | -2
 
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@Giulioeb: "....im Jahr 2004 illegal seine Filmproduktionen mit diesem gestohlenen Kopierschutz auszustatten"

alles klar soweit?
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28.05.2010 11:22 Uhr von Klassenfeind
 
+0 | -1
 
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Das ist Lustig ! Die Jäger von "Dieben" werden selbst zu Dieben !!

*g*
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28.05.2010 11:22 Uhr von Summersunset
 
+1 | -1
 
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@TeKILLA: Na, wozu brauchen wir denn dann noch langwierige Sachvorträge vor Gericht, wenn dank winfuture.de schon klar ist, dass WB die Software illegal benutzt hat.

Es geht hier wohl vielmehr um eine äquivalente Patentverletzung; WB hat sich also die Software zeigen lassen und hat anschließend eine ähnliche Software nachgebastelt. So etwas darf im Rahmen des Patentrechts gemacht werden, wenn die Erfindung "eigen" genug ist, also nicht ein bloßes Äquivalent der ursprünglichen, geschützten Erfindung ist (nicht das gleiche nur in grün).

MPV hätte sich ja durch einen Vertrag mit WB absichern können, in dem sich WB verpflichtet, wenn sie die Software nicht lizensieren, auch keine eigene Software nachzubauen. So etwas wird nicht selten gemacht und erlaubt eine viel einfachere Absicherung für den Patentinhaber.

Exkurs: Im Patentrecht wird für Software nicht die Idee geschützt (also hier das Versehen von Filmen mit Codes), sondern die konkrete technische Umsetzung (also der Quellcode, sowie die grobe Programmarchitektur). Nur in diesem Rahmen besteht ein Schutz für den Patentinhaber.
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28.05.2010 12:21 Uhr von TeKILLA100101
 
+0 | -0
 
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@Summersunset: nun ich muss mich eben auf die quelle beziehen wie sonst soll ich denn argumentieren, wenn dort steht dass genau dieser kopierschutz gestohlen wurde, dann gilt das für mich so bis ich was anders lese/höre.

einfach mal annehmen, dass wb den nur nachgebaut hat und das erlaubt ist, kann man hier nicht. im text steht es so und so muss man es anerkennen, bis man was anderes liest!
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28.05.2010 12:37 Uhr von Summersunset
 
+0 | -0
 
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In der Quelle steht auch "angeblich": Insofern ist die News hier schon sehr tendenziös geschrieben, in dem er hier von einer Patentverletzung im letzten Absatz ausgegangen wird.
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28.05.2010 12:52 Uhr von Alice_undergrounD
 
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28.05.2010 13:18 Uhr von Mario1985
 
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LOL: ironie des Schicksals??? Um illegale Kopien zu vermeiden wird illegal der Kopierschutz benutzt???? Mensch sind denn nur noch Vollpfosten in dieser Welt unterwegs????

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