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Dresden: Künstler Georg Baselitz glaubt an die Malerei

Sein Berufskollege Gerhard Richter sieht die Malerei, bedingt durch die neuen Medien, im Untergang begriffen. Dieser Auffassung kann Maler Georg Baselitz jedoch nicht zustimmen. In einem Interview mit der Nachrichtenagentur "dpa" sagte Baselitz: "Es gibt so viele Künstler, die Bilder malen, und erfolgreich sogar".

Die Medien und die Politik versuchen zwar die Malerei als gesamtes totzureden, da es "einen irren Neid der manipulierten Gesellschaft" gibt. Für die Medien gilt es bereits als unmoralisch, viel Geld für ein Gemälde zu bezahlen.

"Es wird nur eine Bestätigung erreicht, indem ein Bild Geld kostet, je mehr, umso besser" meinte der Maler. Dies sei schon durch Rembrandt historisch belegt. Er war ein bekannter Manipulator und Kunsthändler, wenn es um seine eigenen Kunstwerke ging.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Kunst, Dresden, Künstler, Malerei, Georg Baselitz
Quelle: www.ln-online.de

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27.05.2010 20:45 Uhr von jsbach
 
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Also heißt dies in Umkehrschluss für mich, dass auch der lebende Künstler in gewisser Weise Einfluss auf den finanziellen Wert seiner Kunstwerke nimmt. (Bild zeigt Baselitz zwischen zwei seiner Gemälde)

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