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Urteil: Gebetsverbot für Muslim - Frieden an Schule sonst in Gefahr

Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg hat einem 16-jährigen Schüler untersagt, seine islamischen Gebete in der Schule zu verrichten. In der Urteilsbegründung ist zu lesen, dass sowohl das schulische Neutralitätsgebot wie auch Elternrechte als weitere Verfassungsgüter schützenswert seien.

Weiter hieß es, dass eine Einschränkung des Rechts auf Religionsfreiheit möglich sei, wenn damit andere Verfassungsgüter wie der Schulfrieden geschützt würden. "Die Konflikte würden sich nach Ansicht des Senats verschärfen, wenn die Ausübung des muslimischen Gebets gestattet würde", so das Gericht.

Der 16-Jährige hatte in der Vorinstanz zunächst Recht bekommen, die Schule musste ihm einen Gebetsraum zur Verfügung stellen. Die Leiterin der betroffenen Schule ist erleichtert: "Dies ist ein guter Tag für die Berliner Schule". Gegen das Urteil ist beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde möglich.


WebReporter: musicinmunich
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Berlin, Urteil, Schule, Frieden, Muslim, Gebet
Quelle: www.n-tv.de

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60 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.05.2010 16:13 Uhr von musicinmunich
 
+79 | -6
 
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Also ich bin mir sicher, dass das so ne gute Entscheidung ist. Die Schule sollte ein Ort der Bildung sein, und ich finde, Religion ist ne reine Privatsache.
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27.05.2010 16:17 Uhr von neutralisator500
 
+79 | -8
 
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stellt euch mal vor: der junge will später arbeiten. .. dann will er wahrscheinlich auch nur einen arbeitsstelle annehmen, wo er auch 5x am tag beten darf, oder was?!
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27.05.2010 16:26 Uhr von Suse.Meier
 
+47 | -3
 
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das Urteil: kann man nur begrüßen!
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27.05.2010 16:30 Uhr von DerTuerke81
 
+42 | -6
 
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News: die schule ist zum lernen da nicht zum beten

die schule muß religions frei sein
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27.05.2010 16:34 Uhr von ika
 
+36 | -3
 
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außerdem(!): Steht im Koran das bei Ausnahmen ein Gebet verschoben werden darf, soweit ich weiß. Zum Beispiel wenn ein Muslim arbeitet. Allah verzeiht das dann ;)
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27.05.2010 16:55 Uhr von cyrus2k1
 
+16 | -4
 
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Warum braucht er einen speziellen Raum: Kann er dies nicht einfach irgendwo machen? Ich denke aber eh, das es ihm nicht um die Sache an sich ging, sondern das er die Schule verschaukeln wollte und sich einen Spaß draus gemacht hat.
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27.05.2010 16:57 Uhr von Ottoman
 
+5 | -61
 
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27.05.2010 17:01 Uhr von Urrn
 
+6 | -4
 
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Gebetsraum ja ne, is klar.
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27.05.2010 17:03 Uhr von model27
 
+14 | -4
 
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Absolut richtig: das Urteil. In der Schule soll gelernt werden, beten kann man daheim. Das wäre auch ein Witz, einerseits hängen wir Kreuze per Urteil in Schulen ab, und dann sollen extra Gebetsräume eingerichtet werden, so ein Schwachsinn. Der Junge hat übrigens so wies aussieht den Raum so gut wie nie benutzt, aber Hauptsache wieder was eingefordert. Schadet eigentlich den übrigen Muslimen.

Autor: Aufpassen, noch ein paar solcher News und einige Spinner hier werden dich als Reinkarnation Gobbels oder des "Führers" brandmarken und dich nen Hetzer nennen. Und dann geht das Gebashe los und wenn man dann später auf die VKs sieht biste ganz schnell "unbekannt verzogen"......

edit: Ottoman
""Schulfrieden war gefährdet"Muslim darf nicht in Schule beten"
Das ist der Titel von N-TV der Quelle, lies halt. Aber kapiert hastes scheints nicht. Und wenn ich schon "wahre Religion" höre ist mir klar, was du für einer bist.

[ nachträglich editiert von model27 ]
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27.05.2010 17:13 Uhr von supermeier
 
+12 | -5
 
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Es würde wohl: mehrmals täglich der Unterricht gestört, bzw. er dem selben für einige Zeit fernbleiben.
Daher absolut richtiges Urteil, reales Wissen ist allemal wichtiger und höher zu bewerten als spirituelle Märchenwesenverehrung.
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27.05.2010 17:18 Uhr von revolvet
 
+5 | -46
 
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27.05.2010 17:24 Uhr von model27
 
+17 | -3
 
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@ revolvet: "Soviel ich weiß leidet die Direktorin der Schule an Islamophie. In einem Interview konnte ich lesen wie sie sich zum Fall geäußert hat."

Warum leidet sie an Islamophobie und woran erkennst du das? Und wenn du schon auf ein Interview hinweist, dann verlinke es doch bitte, dass alle sich selber ein Bild machen können, denn so verstreust du lediglich Gerüchte.

"Wenn ich der Direktor gewesen wäre, hätte ich ein leeres Raum zur Verfügung gestellt."

Und was bitte steht in der News?

"Der 16-Jährige hatte in der Vorinstanz zunächst Recht bekommen, die Schule musste ihm einen Gebetsraum zur Verfügung stellen."

Lesen sollte man schon können.
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27.05.2010 17:24 Uhr von supermeier
 
+25 | -5
 
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@revolvet: Islamophie oder Lebenserfahrung?
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27.05.2010 17:34 Uhr von revolvet
 
+2 | -34
 
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27.05.2010 17:50 Uhr von model27
 
+15 | -2
 
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@ revolvet: Ich habe dich in aller Höflichkeit gefragt, ob du zu deiner Annahme, die Schulleiterin sei islamophob, auch eine Quelle zu dem Interview linken könntest.

Dann habe ich dich darauf aufmerksam gemacht, dass die Schule dem Schüler laut News ja einen Raum zur Verfügung gestellt hatte.

Was ist daran bitte unsachlich? Findest du das nicht etwas mimosenhaft oder bist du übermäßig zart besaitet? Wir können sehr gerne sachlich diskutieren.
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27.05.2010 17:56 Uhr von Verfassungsschuetzer
 
+16 | -1
 
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@revolvet: "Mit euch zu diskutieren wäre genau so sinnvoll wie mit einer Rolle Toilettenpapier zu diskutieren."

Nicht anders ergeht es mir wenn ich einen Koran in den Händen halte. Das genau so wenig sinnvoll. Auf deine Beleidigungen können wir verzichten.

[ nachträglich editiert von Verfassungsschuetzer ]
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27.05.2010 18:04 Uhr von loulou
 
+4 | -2
 
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Auf der Arbeit beten: Bei Ford ( dem Autobauer )wo ich 1989 angefangen habe
zu arbeiten war es normal das die die beten wollten sogar einen
eigenen gebetsraum hatten. Und sie gingen oft beten!!
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27.05.2010 18:07 Uhr von revolvet
 
+4 | -24
 
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27.05.2010 18:12 Uhr von Alh
 
+8 | -1
 
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Bravo: dieses Urteil ist zu begrüßen.
Doch sollten unsere Gerichte sich mit wichtigen Dingen befassen und sich nicht um so etwas unnützes kümmern, deshalb hätte diese Beschwerde abgelehnt gehört.
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27.05.2010 18:14 Uhr von kloeschen
 
+17 | -4
 
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...aber das Beten bei Muslime: dient auch der Meditation und fördert das Lernen.

Deswegen gibt es so viele muslimische Nobelpreisträger?
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27.05.2010 18:20 Uhr von revolvet
 
+1 | -24
 
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27.05.2010 18:20 Uhr von Suse.Meier
 
+13 | -1
 
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@revolvet: und wo stand da jetzt was das auch nur annähernd an jemanden mit "Islamphobie" erinnert?
ich hab mir den Artikel durchgelesen und nichts dergleichen gefunden
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27.05.2010 18:32 Uhr von model27
 
+10 | -1
 
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@ revolvet: Danke für den Link, kannte ich aber bereits. Das ist aber kein Interview, die Direktorin wurde nur zitiert, das ist eín Unterschied. Abgesehen davon hat die Schule in deinem Link nichts mit der Schule zu tun, um die es hier in dieser News geht, das ist eine andere Schule. Jahrelang hat das Thema Gebetsraum keinen muslimischen Schüler gejuckt, und jetzt tauchen auf einmal viele Schüler auf, die den fordern. Sorry, schon sehr komisch oder?

Aber gut, eine Frage hätte ich an dich:

Welche Aussage in dem Artikel lässt dich vermuten, dass die Direktorin (die nichts mit der Schule hier zu tun hat wie gesagt) islamophob sei? Weil sie sich zu einem Thema geäußert hat, bei dem es um den Islam geht? Also ich finde nicht einen Satz, der sich gegen Muslime oder den Islam richtet, sie äußert wegen des Raums ihre Meinung, die auch meine ist. Also ich beobachte hier mehr und mehr, dass man egal was man zum Thema Islam sagt, sofort in ne Ecke geschoben wird. Und wie hier manche gleich mit Begriffen wie Nazi usw. rumwerfen, ist wirklich lächerlich. Also bitte sag mir, warum du meinst die Dame sei islamophob.

[ nachträglich editiert von model27 ]
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27.05.2010 18:54 Uhr von registerednow
 
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statt sich um sowas zu kümmern, sollte man an schulen eher "emotionale intelligenz" unterrichten, bewusstes umgehen mit gefühlen und emotionen würde den menschen beim leben mehr helfen als tausend jahre alte religionen, die schon viel zu viel ärger über die welt gebracht haben!!

außerdem sollten die muslime sich eben auch mal anpassen und die kultur akzeptieren, die sie akzeptiert!!! und wir nicht muslime sollten nicht so über die muslime schimpfen, denn so werden sie sich nie integrieren, die vielfältigkeit ist angesagt!!!
wir haben größere probleme, als irgendwelche gebetsräume an irgendwelchen schulen. hört auf mit dem konservativen denken und entscheidet über die menschen an sich und nicht über die religionen denen sie angehören, vielleicht kommen wir damit dem frieden und der freiheit näher. ich finds gut, dass bei uns muslime frei und ohne probleme leben können.
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27.05.2010 19:05 Uhr von revolvet
 
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