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Blizzard: Wettlauf mit Raubkopierern ist nicht zu gewinnen

Das Blizzard-Gründungsmitglied Frank Pearce sagte in einem Interview mit dem Online-Portal "videogamer.com", dass der Kampf gegen die Raubkopierer nicht gewonnen werden kann.

Diese Meinung vertrat er in Hinblick auf Ubisofts DRM-Kopierschutz. Er sagte, dass Ubisoft mit diesem Kopierschutz schon jetzt die Schlacht verloren hätte. Das Entwicklerteam stünde gegenüber der Community zahlenmäßig auf verlorenem Posten.

Es werde immer Leute geben, die den Kopierschutz knacken - sei es nur aus Neugier. Blizzard denkt, dass es wichtiger wäre, "coole Features" bereit zu stellen, anstatt Geld und Zeit für Kopierschutz-Technologien zu verschwenden. Es müsse ein größerer Kaufanreiz geschaffen werden.


WebReporter: leerpe
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Game, Kopierschutz, Blizzard, Wettlauf
Quelle: winfuture.de

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26 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.05.2010 15:20 Uhr von soundslogic
 
+138 | -1
 
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Endlich hat das Problem jemand erkannt. Bleibt nur zu hoffen, dass es nicht nur leere Worte bleiben und in die Tat umgesetzt wird.

[ nachträglich editiert von soundslogic ]
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27.05.2010 15:22 Uhr von rubberduck09
 
+21 | -19
 
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Naja - Blizzard ist jetzt nicht grade der beste: für diese Aussage.

Ich bin zwar der selben Meinung, aber grade Spiele wie WOW kann man eh nicht im LAN zocken - durch das Abo-Modell für die Game-Server haben die dermaßen Einnahmen, die verschenken das Spiel selbst ja schon.
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27.05.2010 15:23 Uhr von theHeisemaster
 
+22 | -5
 
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hat er recht. :D

Es müsste wirklich mehr richtig geile Sachen dabei sein oder einfach nur die CD´s/DVD´s billiger verkauft werden.
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27.05.2010 15:30 Uhr von cRUSh23
 
+8 | -7
 
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Lösung? Eine wirkliche Lösung sind auch die "coolen Features" nicht. Denn es wird dadurch ja nicht weniger kopiert... Das kann man lediglich erreichen wenn diese Dinge lediglich den Käufern vorenthalten sind. Und das wiederrum erreicht man durch DLC, was ja in der Gamingcommunity auch nicht gerne gesehen wird.

Inzwischen stürzt man sich ja sogar auf die Gebrauchtkäufer, weil sich das wesentlich einfacher stören lässt als die Geschichte mit dem "Raubkopien".

Zukünfig wird es dann wohl doch eher auf gestreamte Spiele hinauslaufen. Da ist Ubisoft mit seiner Pseudoverbindung sicher nur der Vorläufer...
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27.05.2010 15:38 Uhr von HolyCookie
 
+51 | -1
 
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Jetzt mal ehrlich: Wer wusste nicht, dass Ubisoft sich damit das eigene Grab schaufelt?
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27.05.2010 15:43 Uhr von zanzarah
 
+18 | -0
 
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die hamn doch: vollkommen recht! die haben bei warcraft 3 sogar den kopierschutz im nachhinein mit nem patch entfernt die die es ausm internet ziehen umgehen den schutz sowieso und der kunde muss dauernd mit der cd rumeiern um ordentlich zu spielen! blizzards spiele haben erst bei den online spielen das volle potential und um online zu spielen kommt man um den originalen cd key nicht drum rum... klar gibt es nicht ofizielle server aber die lohnen sich kaum... wer sich den drm und sonstigen kopierschutz müll antut ist selber schuld! alle die ich kenne die originalspiele haben ziehen sich meist nen crack um eben dieses lästige cd/dvd ablesen zu vermeiden...
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27.05.2010 15:43 Uhr von Reimi
 
+8 | -0
 
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Recht...! Da muss ich eindeutig Recht geben!
Ich muss ehrlich zugeben, dass es mich nicht reizt Spiele zu kaufen, die ich dann eh nur 2 Wochen lang aufm PC hab. Bei Spielen wier MW2 oder Diablo 2 (Blizzard) ist es für mich ein Muss die Spiele zu kaufen, auch wenn sie als Raubkopie erhältlich wären.

Hoffentlich folgen dem Interview auch Taten nicht nur leere Worte...
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27.05.2010 15:53 Uhr von Speedpimp
 
+9 | -0
 
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Endlich: man einer der es einsieht! Denn je schwer der Kopierschutz is desto mehr Cracker-Gruppe versuchen sich daran um ja die ersten zu sein die ihn geknackt haben! Siehe Siedler mit ihrer Dauerinternetverbindung, es gibt Leute die haben keine DSL Flat da wird per Minute abgerechnet und die spielen alle das gecrackte Game!
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27.05.2010 16:09 Uhr von dasjemand
 
+4 | -0
 
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jupp: kann mich nur anschliessen! problem erkannt!
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27.05.2010 16:13 Uhr von bOOsta
 
+2 | -0
 
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Genauso: funktioniert es und nicht anders ! :)
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27.05.2010 16:18 Uhr von mic-86
 
+5 | -2
 
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irgendwie erschreckend: wie viele dem hier zustimmen ohne einmal darüber nachzudenken das blizzard mit starcraft 2 auch ein sehr dreißtes drm verwendet und weitere titel werden folgen.
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27.05.2010 16:24 Uhr von elenath
 
+6 | -2
 
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Recht hat er. Spiele mit lästigem DRM rühr ich nicht an.
Spiele mit Starforce rühr ich nicht an.
Spiele mit anderweitig lästigem Kopierschutz rühr ich nicht an.

Ich habs echt nicht nötig mich mit sowas gängeln zu lassen wenn ich Spaß haben will. Da zock ich lieber gleich nur MMORPGs. Da zahl ich zwar 11-15€ im Monat- dafür kann ich aber sicher sein, dass das Spiel konstant gepatched und weiterentwickelt wird- und dass ich keinen Kopierschutz ertragen muss!

@mic-86: DRM bei Starcraft2:
Einmal mit dem Server verbinden um einen BattleNet- Account anzulegen (den ich dann eh brauche um Online gegen andere zu spielen wie auch bei StarCraft1) seh ich jetzt nicht als so dramatisch. Es ist per defintionem ein DRM, aber eines, welches man noch verschmerzen kann.

[ nachträglich editiert von elenath ]
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27.05.2010 16:36 Uhr von sv3nni
 
+3 | -1
 
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wenn blizzard eh nich gewinnt: koennten die mal ihre soziale ader zeigen und starcraft2 ab verkaufsstart als torrent zur verfuegung stellen ;)
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27.05.2010 17:06 Uhr von applebenny
 
+2 | -0
 
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schlimm: die sache mit dem kopierschutz ist voll der teufelskreis, es wird immer schlimmer, bis garnixmehr geht
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27.05.2010 17:27 Uhr von mic-86
 
+5 | -1
 
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@elenath: ganz so einfach ist es nicht, eine einmalige verbindung reicht nicht aus, das spiel muss regelmäßig neu aktiviert werden. außerdem ist für mich der zwangsweise benötigte battlenet-account ein problem, den bei den nutzungsbedingungen des battlenet kann einem eigentlich nur schlecht werden, stehen da doch dinge drin wie das einem keinerlei rechte zugestanden werden und man permanent überwacht wird.
außerdem ist für mich auch die einmalige onlineaktivierung inakzeptabel, so hab ich auch kein einziges steam game, und das wird sich definitiv nicht ändern.
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27.05.2010 17:28 Uhr von SEELENTROST
 
+7 | -0
 
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Tja was soll man da noch sagen?
Frank Pearce bringt´s exakt auf den Punkt.

UbiSoft hat sich ein saftiges Eigentor geschossen,
schmollt jetzt und trotzt, wie ein kleines Kind...,
weil der Kopierschutz geknackt wurde
,was doch aber klar war.

Wenn sie wenigtens mal zugäben, das das absoluter
Mist ist/war und würden ihn zurücknehmen und das Geld
dafür lieber in die Inhalte ihrer Veröffentlichungen stecken,
denn die haben ja richtig gute Titel...

Aber Entwicklung in den Köpfen ist manchmal eine
schwierige Sache...

[ nachträglich editiert von SEELENTROST ]
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27.05.2010 17:57 Uhr von MaTzE_Mp3
 
+2 | -0
 
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wow das fällt denen jetzt schon auf? Ich dachte das wird noch ein paar Jahre dauern.
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27.05.2010 18:01 Uhr von mic-86
 
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es fällt ihnen ja nicht wirklich: auf, sie versuchen nur grad die leute für dumm zu verkaufen weil sie genau das gegenteil von dem was sie tun behaupten. echt traurig das so viele das gut finden, im endeffekt ist es die reinste verarschung.
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27.05.2010 18:12 Uhr von Muu
 
+0 | -0
 
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ach is das nicht schöhn^^: "coole Features" bereit zu stellen, anstatt Geld und Zeit für Kopierschutz-Technologien zu verschwenden.... das predige ich schon seit bestimmt 500 jahren ich hoffe bald haben es die spiele heersteller echt gechekt^^
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27.05.2010 19:43 Uhr von Psyphox
 
+2 | -0
 
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ahh: Endlich siehts mal en entwickler ein, womit erreicht man nen größeren kaufreiz??? Ich würd sagen mit lustigen dreingaben beim Spiel und NICHT NUR IN SOLCHEN F*CKING ÜBERTEUERTEN SPECIAL EDITIONS
Das wär mal ne maßnahme :D
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27.05.2010 20:11 Uhr von elknipso
 
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@Psyphox: Sehe ich auch so. War früher ja auch üblich irgendeine kleine nette Beigabe bei das Spiel zu packen, und wenns nur ein T-Shirt war.

Erhöht trotzdem den Anreiz sich das ganze zu kaufen.
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28.05.2010 10:20 Uhr von Bender-1729
 
+2 | -0
 
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Der Schaden durch Raubkopierer liesse sich damit auffangen, dass Firmen wie Ubisoft nicht Millionen von Dollar in die Entwicklung von Kopierschutzsoftware steckt, die im Endeffekt sowieso nur die ehrlichen Käufer schädigt.

Es ist doch so: Hacker, die den Schutz außer Kraft setzen hat es schon immer gegeben und es wird sie auch immer geben. Die machen sich diesen ganzen Sicherheitskram dann einfach weg und spielen fröhlich und ungestört. Wer wird damit im Endeffekt also wirklich geschädigt? Richtig! Die Leute, die sich die Software legal kaufen, denn die dürfen sich durch Seitenlange Einwilligungserklärungen bei der Onlineregistratur wälzen, ihren Lebenslauf an den Registrierungsprozess einer Firma preisgeben, den CD-Key gefühlte 50 mal eingeben und Leistungseinbußen in Kauf nehmen, weil ständig ein Softwareprozess das ganze überwacht. Nicht die Raubkopierer.

Hier liegt ein ganz fataler Denkfehler in den Köpfen der Entwickler vor und den sollte endlich mal jemand erkennen. Das selbe Spielchen ist es doch bei DVDs. Bis ich mich mal durch die Kopierhinweise geklickt habe, haben die Raubkopierer den Film schon zur Hälfte gesehen.

Lieber nicht Millionen von Dollar für einen Blödsinn rauswerfen, der im Endeffekt eh nichts bringt und die Software dafür mal ein bisschen billiger machen. Dann wird es automatisch weniger Raubkopierer geben. Ganz einfach.
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28.05.2010 13:35 Uhr von m.a.i.s.
 
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Hat ganz schön: lange gedauert, bis sich dieselangsam Erkenntnis in die Köpfe der Verantwortlichen geschlichen hat.

Kopierschutz-Kosten sind rausgeworfenes Geld, das besser dazu verwendet werden sollte, die Qualität der Produkte zu verbessern und die Produkte zu vernünftigen, auf die Zielgruppe abgestimmten Preisen zu verkaufen.

Eine Musik-CD auf der ein oder zwei brauchbare Lieder sind und für 15-20 Euro verkauft wird, geht an dem Taschengeld-Budget eines Jugendlichen weit vorbei. Dasselbe gilt für Computer-Spiele, die für 30-50 Euro über den Ladentisch gehen.

Da brauchen sich die Hersteller, Zwischenhändler und Händler nicht wundern, wenn sich die Kiddies andere "Vertriebswege" suchen.

Bitte nicht falsch verstehen: ich sehe es auch als Diebstahl geistigen Eigentums an, wenn die Produkte für lau aus dem I-Net gezogen werden. Aber wieviele würden zugreifen, wenn (zu) teuere Produkte auf einem verlassenen Tisch in einer unbeobachteten Seitenstrasse ohne Beaufsichtigung öffentlich ausliegen würden. Und nicht anders verhält es sich im I-Net.

Das beste Beispiel, dass DVDs, CDs und Computerspiele gekauft werden sind doch die Wühltische in den Kaufhäusern, wo man z.T. für 5 Euro und weniger die Produkte bekommt, die ein halbes Jahr zuvor noch Fantasiepreise gekostet haben. Und dabei glaube ich nicht, dass die Händler draufbezahlen. Man kann dabei sehr schön sehen, welche Gewinnspannen auf dem ganzen Kram sind.

Verkauft das ganze von Anfang an für diese Preise und kaum einer wird sich die Mühe machen, den Kopierschutz zu knacken, kaum einer würde sich die Suche, den Download und das Brennen auf einen auch nicht kostenlosen Rohling antun und allen wäre damit gedient.
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28.05.2010 14:02 Uhr von Anywish
 
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Nicht nur das Rennen verloren Ubisoft hat nicht nur das Rennen um den Kopierschutz verloren, sondern auch zahlende Kunden... ich hab bis zu diesem Kopierschutz-Debakel (SecuRom und nachfolgende) einige Ubisoft-Spiele gekauft.

Seither kaufe ich keine Games mehr, die von Ubisoft oder EA sind, oder nur auf Steam laufen.

Ich kann die Spielehersteller nicht zwingen, mein Geld anzunehmen... Das Vertrauen in diese 3 Firmen ist komplett weg - deren Games würd ich nicht mal mehr kaufen, wenn sie keinen Kopierschutz draufhätten.
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28.05.2010 15:37 Uhr von Raginmund
 
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Investition: ich denke das auch und bei den Monatspreisen ist 2-10€ Plastikscheiben Investition seitens der Hersteller auch lohnen wenn die Qualität stimmt. Nur Blizzard kann eigentlich wirklich nicht Vorbildlich gehalten werden, Da sie auch nicht gerade wenig Haks auf ihrer Zugangsdatenbank haben

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