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Korntal-Münchingen: Mysteriöses Hasensterben beunruhigt Jäger

In Korntal-Münchingen (Baden-Württemberg) wurden in den letzten Wochen 15-20 Feldhasen tot aufgefunden. Unklar ist bis jetzt, woran die Tiere starben. Allerdings vertraut der Landesjagdverband auf stabile Hasenbestände und eine schnelle Erholung, falls eine Erkrankung für die toten Tiere verantwortlich ist.

Der Jäger des Jagdgebietes ist sich sicher, dass die Tiere nicht an den Folgen eines Unfalls, sondern an einer Krankheit starben, nur um welche Krankheit es sich dabei handeln könnte, ist unklar. Sowohl Jäger als auch der Landesjagdverband und der Naturschutzreferent des Verbandes sind besorgt.

Während das Veterinäramt des Landkreises Ludwigsburg angeblich über die Vorfälle nicht informiert ist, spekulieren die Verantwortlichen vor Ort bereits über die Viruserkrankung EBHS als eventuelle Todesursache. Auch die Hasenpest Tularämie könnte in Frage kommen.


WebReporter: Susi222
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Jäger, Sterben, Hase
Quelle: www.stuttgarter-nachrichten.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.05.2010 14:56 Uhr von dido09
 
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GEN PFLANZEN: Vielleicht bekommt ihnen der Genfraß nicht?
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27.05.2010 20:57 Uhr von uhlenkoeper
 
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Komische Aussagen: Da bestreitet man, dass es sich um Hasenpest handeln könnte, hat aber noch kein einziges der verendeten Exemplare untersucht.

Ein Nachweis dieser Erkrankung -oder eben auch ihr Ausschluß- kann aber nur aufgrund eines aufwändigen Tests erfolgen :
entweder, indem erregerhaltiges Material im Tierversuch auf Meerschweinchen, Ratten oder Mäuse übertragen und die Reaktion beobachtet wird oder indem der Erreger Ende der zweiten Woche direkt per Agglutinationstest ermittelt wird (was aber voraussetzt, dass ein erkranktes Tier gefunden wird, dass die Krankheit, die bei Hasen in der Regel nach 4 Tagen zum Tode führt, bei einem Tier so lange nicht letal verläuft).


Wie also kann man eine Krankheit so kategorisch auschließen, wenn man sie nicht an einem betroffenen Exemplar hat untersuchen können ? Weil sie "nicht ins Bild paßt" ? Erreger können immerhin mutieren (und tun das in der Regel auch ständig) und dann sind plötzlich zuvor nicht übliche Letalitätsraten und Totfunde eben doch möglich, die sonst unüblich wären.

Riecht verdächtig nach Verharmlosung, um keine Panik in der Bevölkerung zu schüren. Immerhin ist die Hasenpest auch auf den Menschen übertragbar.

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