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Karlsruhe: Zoll verbucht mehr illegale Warensendungen durch Internethandel

Laut dem Hauptzollamt in Karlsruhe hat der illegale Versand von Waren, die am Zoll vorbei geschmuggelt werden sollen, rasant zugenommen. Besonders Waren, die per Internet bestellt werden, werden oft geschmuggelt. Oft sind es gefälschte Markenartikel oder verbotene Tiere und Pflanzen.

Beliebte Tricks für den Schmuggel sind zum Beispiel Waren, die als Geschenk getarnt werden, oder denen eine gefälschte Rechnung beiliegt. Somit sollen Zoll- und Umsatzsteuer umgangen werden. Etwa jede zehnte Sendung ist eine, die beanstandet wird.

Die Ämter im Bezirk des Hauptzollamtes Karlsruhe verzeichneten 2009 einen Gesamtzuwachs von 27 Prozent an Postsendungen gegenüber 2007. An erster Stelle der verbotenen Waren stehen dabei immer noch illegal eingeführte Medikamente. Aber auch Schwarzarbeit deckt der Zoll weiterhin häufig auf.


WebReporter: Susi222
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Internet, Steuer, Karlsruhe, Zoll, Ware, Schmuggelware
Quelle: www.rnz.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.05.2010 13:38 Uhr von Heuwerfer
 
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Aber nicht immer ist der Empfänger mit Schuld Vor einiger Zeit hatte ich mal eine seltene CD bei einem gewerblichen eBay Verkäufer aus Deutschland gekauft.

Als Artikelstandort wurde ein Ort in Bayern angegeben, und es wurde sogar mit kostenlosem Versand geworben.

Der Versand dauerte bereits ungewöhnlich lange, aber der Verkäufer antwortete immer freundlich auf Nachfragen per Mail.

Irgendwann kam die CD dann auch, jedoch nicht etwa wie erwartet als Sendung aus dem Ort in Bayern, sondern aus Singapur, worüber ich durch eine Benachrichtigung vom Zoll informiert wurde.

Durch einen Ausdruck der Artikelbeschreibung konnte ich dem Zoll glücklicherweise nachweisen, dass ich keinerlei Ahnung davon haben konnte, dass der Verkäufer die CD aus Singapur verschickt, da nirgendwo in dem Angebot auch nur der kleinste Hinweis darauf zu finden war.

Die angegebene Adresse des Verkäufers befand sich in Deutschland, die Zahlung ging auf ein deutsches Konto, und auch der Schriftverkehr erfolgte auf Deutsch.

Somit musste ich beim Zoll auch nur die anfallende Steuer und keinerlei Strafe oder ähnliches bezahlen.

Ob der Zoll ein Verfahren gegen den Verkäufer eingeleitet hat, weiß ich leider nicht.

Besonders die gewerblichen Verkäufer machen bei eBay teilweise wirklich, was sie wollen, und ehe man sich versieht, hat man vielleicht schon völlig unverschuldet ein Steuerverfahren am Hals.
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27.05.2010 16:57 Uhr von killozap
 
+1 | -0
 
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Ich kaufe regelmäßig: Sachen aus China, meist Hongkong. Dabei handelt es sich um elektronische und elektrische Bauelemente für den Modellbau.

a.) Warenwert unter 22,50 Euro ist Zoll- und Einfuhr-Umsatzsteuer-Frei
b.) Warenwert unter 150.- Euro ist Zollfrei, Einfuhrumsatzsteuer (19 Prozent) müssen berappt werden

Die Versender dieser Artikel versuchen immer wieder, Ihre Pakete so zu versenden, dass der hiesige Zoll sie nicht feststellt. Dies ist aber meist kontraproduktiv.
So wurden vor wenigen Wochen Pakete mit einem gefakten Absender (Anderer Vorname, gleicher Nachname) versendet, es wurden Geburtstagsgrüße auf den Aufkleber gedruckt.
Die glauben echt, der Zoll hier besteht aus hirnlosen Affen ...

Man kann so viele Pakete wie man will aus dem Ausland kaufen, es wird nur anhand des Versenders und des Datums bestimmt, ob z.B. mehrere Pakete als eine Sendung zu betrachten sind.

Die meisten Pakete gehen so durch, man ist im Prinzip verpflichtet, bei zu großen Werten nachträglich beim Zoll die Gebühren zu bezahlen.

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