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Erfolgreicher erster Testeinsatz des fliegenden Infrarotteleskops "SOFIA"

Der erste Testflug eines neuartigen Infrarotteleskops verlief nach Angaben der Betreiber sehr erfolgreich. "SOFIA" (Stratospheric Observatory for Infrared Astronomy) wurde unter anderem von der NASA und einem deutschen Institut entwickelt und befindet sich an Bord einer umgebauten Boeing 747SP.

Die Einsatzhöhe beträgt zwölf bis 14 Kilometer, wo sehr günstige Bedingungen zur Untersuchung von Infrarotstrahlung herrschen. Zu diesem Zweck wird im hinteren Teil des Flugzeugs eine große Luke geöffnet, wodurch das Licht mit Wellenlängen von 0,3 bis 1.600 Mikrometern auf den Hauptspiegel fällt.

Hochempfindliche Instrumente, darunter verschiedene Kameras und Spektrometer, werten das einfallende Infrarotlicht anschließend aus. Das 20 Tonnen schwere, fliegende Observatorium wird in Kalifornien stationiert. Von dort aus soll es dann etwa 160 Einsätze pro Jahr fliegen - und das 20 Jahre lang.


WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Test, Einsatz, Teleskop, Infrarot
Quelle: www.raumfahrer.net

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.05.2010 12:12 Uhr von alphanova
 
+6 | -0
 
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Ein sehr vielversprechendes Beobachtungsinstrument. Ich hoffe, die von ihm gesammelten Daten sind so aufschlussreich wie gewünscht und rechtfertigen die (vermutlich) recht hohen Betriebskosten.
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27.05.2010 12:59 Uhr von Daaan
 
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flugzeug? warum nicht satelit oder wie? verstehe sinn und anwendung nich :(
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27.05.2010 13:14 Uhr von alphanova
 
+4 | -0
 
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@Daaan: Ein einziger Satellit besitzt nicht die Flexibilität dieses Teleskops, das je nach Einsatzzweck (also die Art der zu beobachtenden Objekte) umgerüstet werden kann. Ein voll ausgestatteter Satellit mit ähnlichen Einsatzmöglichkeiten kann dann durchaus an die 50 Tonnen wiegen, was schlicht und einfach zuviel ist. Satelliten bzw Weltraumteleskope sind zwar im Prinzip etwas leistungsfähiger, haben dafür aber nicht die Möglichkeit, ihr Instrumentarium völlig auszutauschen und an neue Beobachtungsobjekte anzupassen. Bei ihnen muss man sozusagen mit dem Vorlieb nehmen, was sie seit ihrem Start mit ins All gebracht haben - und dann das beste draus machen.
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27.05.2010 15:30 Uhr von eternalguilty
 
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@aspartam_gift: Die Organisation heißt nich National Ground and Underground Administration: NUUA

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