Amnesty International kritisiert 159 Staaten wegen Menschenrechtsverletzungen
Im neuesten Jahresbericht werden von Amnesty International 159 Staaten wegen Menschenrechtsverletzung angeprangert. Besonders die Lage der Bevölkerung in Afghanistan wird kritisiert. Die Menschenrechte werden sowohl von den Taliban, als auch von der afghanischen Regierung und den US-Streitkräften verletzt.
In 111 Staaten soll laut Amnesty International immer noch misshandelt und gefoltert werden. Besonders kritisch werden Russland, China und der Iran erwähnt. Über die Arbeit des Internationalen Strafgerichtshofs äußert sich Amnesty International indes zufrieden.
Auch Deutschland wird wegen seiner Abschiebepraxis kritisiert. Laut Amnesty soll Deutschland Migranten auch in Länder abschieben, in denen Menschenrechte verletzt werden. Auch die gesundheitliche Versorgung und der Zugang zu Bildungseinrichtungen ist ohne gültige Aufenthaltserlaubnis nur eingeschränkt möglich.