26.05.10 08:25 Uhr
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Google Street View wurde weltweit gestoppt

Bayerns Innenminister, Joachim Herrmann (CSU) dürfte zufrieden sein, ihm liegt ein Brief von Google vor, in dem steht, dass die Street-View-Autos von Google zurzeit nicht mehr in Bayern eingesetzt werden (ShortNews berichtete).

Nun gab es bei Google Street View eine Datenpanne, weshalb der Dienst nun weltweit gestoppt wurde. So werden zurzeit auf der ganzen Welt keine Straßen und Häuser gefilmt. "Das ist keine Reaktion auf Joachim Herrmanns Schreiben", so ein Sprecher von Google.

Google gibt Fehler zu und will das Vertrauen von den Kunden wieder zurück gewinnen. Ob dies Google gelingen wird, bleibt unklar, da Google kürzlich neben Bildern auch Daten aus W-Lan-Netzwerken gespeichert hat. Gegen den Google-Dienst Street View wird weltweit protestiert.


WebReporter: noflowers
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Google, Stopp, weltweit, Street View, Google Street View
Quelle: www.stuttgarter-nachrichten.de

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62 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.05.2010 08:53 Uhr von realCaleb
 
+97 | -71
 
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Bayern ist einfach nur peinlich :D
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26.05.2010 08:59 Uhr von Slingshot
 
+52 | -71
 
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26.05.2010 09:10 Uhr von Xavie
 
+83 | -19
 
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Ich weis ja nicht wie es bei euch ist, aber ich würde ganz gerne einmal durch alte Wohngegenden "durchfahren". Einfach, weil da doch schon Erinnerungen mit verbunden sind. Um Persönlich überall vorbeizufahren, fehlt mir einfach die Zeit.

Datenschutz ist (leider) heutzutage eh schon im Arsch!
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26.05.2010 09:21 Uhr von hauptschuhle
 
+97 | -3
 
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naja die sollen lieber erstmal Satelitenbilder erneuern...

da wo ich wohne, sind noch Bilder von vor 2000!
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26.05.2010 09:24 Uhr von Noquest
 
+44 | -25
 
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Und warum ist der "Datenschutz eh heute .."? Weil Leute wie Du - Xavie - den Datenschutz nicht unterstützen und nichts dafür unternehmen. Für mich hört sich Deine Aussage nach der typischen Vogel Strauss Methode an. Kopf in den Sand stecken ...
Und nach den Minussen geurteilt, die so verteilt werden, kann ich mutmaßen, dass sich viele Leute keinen Kopf um den Datenschutz machen. Und DAS ist echt armseelig und spiegelt die Dummheit der Gesellschaft dar. Shortnews ist für solche Eindrücke wirklich gut zu nutzen ;)!

Ich finde es gut, dass Bayerns Minister sich wenigstens noch um solche Dinge Gedanken machen!
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26.05.2010 09:25 Uhr von Cybertronic
 
+17 | -6
 
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Besser ist es: meiner Meinung. Es ist schön, mal durch die Straßen zu googeln, aber ich muss nicht Wissen, wer was wo an Immobilien hat oder wie gar sein Haus aussieht. Ein Navigationssystem reicht völlig, dem Sinn entsprechend, aus.
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26.05.2010 09:28 Uhr von kse
 
+34 | -16
 
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was hat das mit Datenschutz tz tun? Ich frage mich immernoch weshalb hier diese ganzen Datenschutz bedenken aufkommen. was muss denn da groß geschützt werden? die Gebäude und Autos werden von AUßEN abgelichtet, so wie sie Jeder sehen kann der durch die Straße geht.

Nummernschilder und Gesichter werden unkenntlich gemacht damit die personen die zu diesem zeitpunkt an diesem Ort sind nicht zu erkennen sind. Aber selbst wenn dem nicht so wäre: Wenn man sich in der Öffentlichkeit aufhält muss man rechnen von anderen gesehen zu werden, oder gar auf Fotos zu landen (sei es auch nur weil dort gerade nen haufen Touristen sind die wild knipsen)

und die Sache mit den Wlans: ja google hat daten mitgeschnitten, im vorbeifahren bei unverschlüsselten WLANS.
Mal im ernst: wer sein WLAN nicht verschlüsselt soll sich nicht beschweren das andere die Daten mitschneiden können. zumal die von google erfassten Daten wohl kaum genutzt werden können da dieses, eben weil sie vorbei gefahren sind und wlans eben nur ne beschränkte Reichweite sind extrem bruchstückhaft sind.
Aber die Politiker und Datenschützer haben sich ja schon aufgeregt das Google die SSIDs der WLANs erfasst, da dadurch ja rückschlüsse auf den Inhaber dieses Access Points getroffen werden können. Sorry, aber wer seinen Namen und/oder seine Adresse in die SSID schreibt ist selber schuld. Wer nicht möchte das man auf den ersten blick das Wlan findet soll halt den SSID Broadcast ausschalten.

Klar sollte man Daten schützen wo man nur kann. aber was will man noch an Daten schützen, die eh schon öffentlich für jeden einsehbar sind? Diese hetzparade gegen Google StreetView momentan ist in meinen Augen lächerlich.

Wer nicht will das seine Daten einsehbar sind, sollte besser darauf aufpassen. und Wie gesagt: die Hauswand trennt die Privatsphäre von der Öffentlichkeit. Die Fahren nur durch die Straßen und knipsen von Außen. das ist kein eingriff in die Privatsphäre.

Die Leute die sich doch am meisten darüber beschweren wie böse google doch die Privatsphäre verletzt sind doch die, die auf Facebook und co angemeldet und aktiv sind und die Welt per twitter an jedem Klogang teilnehmen lassen.
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26.05.2010 09:40 Uhr von johnconnor1988
 
+17 | -5
 
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Was regen sich eigendlich alle über streetview auf: habt ihr schonmal die seite http://www.bonn.e-rent.de/... besucht? da gibts quasii von jeder straße in Bonn, Köln und Düsseldorf ein Video! Und da kratzt der datenschutz keine sau! Wahrscheinlich weil die Seite einfach keiner kennt und Streetview ziemlich gehypt wurde!
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26.05.2010 09:56 Uhr von Cybertronic
 
+8 | -14
 
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@Vorredner: Ja, ist richtig, nur reicht wirklich das Bild von Googlearth aus, um zu erkenn , ob ich richtig bin. So verlockend das ist..ist es wiederum nur Zündstoff für kriminelle Handlungen oder Geschäftemacherei. Stellt euch mal vor, ein Dachziegelunternehmen stöbert durch die virtuellen Straßen und macht geziehlt Angriffe auf die Inhaber dieser Häuser um mehr Profit zu bekommen...quasi Wettbewerbsverzerrung betreiben
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26.05.2010 09:58 Uhr von miyoko
 
+12 | -10
 
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Ich muss kse voll und ganz zustimmen.
Welches Persönlichkeitsrecht wird bei StreetView verletzt?

Seit Jahrzehnten gibt es Firmen die kategorisch Daten über Wohngegenden sammeln und an Firmen, zwecks Liquidität oder Werbung weiterverkaufen.
Aber hier ist es ja Google, der das macht. Kostenlos und für alle. Ich stehe Google teilweise auch sehr kritisch gegenüber, aber die Heulerei mit StreetView kann ich nicht verstehen.

Sehr interessanter Blogeintrag dazu:
http://mspr0.de/...
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26.05.2010 10:03 Uhr von seti1337
 
+5 | -20
 
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26.05.2010 10:07 Uhr von Leon876
 
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Betreff: ... ist einfach nur peinlich :D: ja das stimmt. Denn es wird nicht gefilmt; sondern fotografiert und da ist schon ein großer unterschied, sehr geheerter Medien_Reporter. ;-))

Und dies ist meine Meinung zu W-Lan Geschichte:

Das W-LAN Scannen allein Google zu zuschreiben ist ziemlich,...ziemlich kurzsichtig. Denn schon seit längere Zeit gibt es diverse Firmen die Hotspots kartographieren und damit sogar ihr Geld verdienen. Aber für die Politik ist das natürlich ein gefundenes Fressen wenn Google sowas macht und es dann auch noch GRATIS als Service zur Standorterkennung anbietet...
Wenn die Herren Politiker mal wirklich für Datenschutz eintreten >>>WÜRDEN<<<, sollten sie mal was gegen ELENA, die neue Gesundheitskarte, Vorratsdatenspeicherung, Payback-Systeme, Community-Netzwerke die nicht sicher sind gegen Datenmissbrauch und vieles mehr ...vorgehen. Aber da gibts ja eine gewisse Lobby die damit ihr Geld verdient. Google ist nur ein SÜNDENBOCK um von den wahren Datenkraken abzulenken..., (apropo "Ablenkung", hat unsere Land nicht größeren Probleme???) na ja und der unbedarfte Bürger hat nun mal kaum Medienkompetenz und Datenschutzbewusstsein um das zu begreifen.
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26.05.2010 10:11 Uhr von miyoko
 
+9 | -3
 
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@seti1337: "Meine Freundin wird/wurde von Ihrem Ex-Freund gestalked, seit dem Sie umgezogen ist nicht mehr. Er kennt aber Ihr Auto und jetzt ratet mal was er Theoretisch machen könnte?..... "

Sich Tag und Nacht durch Deutschlands Straßen hangeln. Zu jedem Haus fahren, vor dem ein ähnliches Auto steht?

Mit derselben Logik, müsste man Autofahren allgemein verbieten, weil er könnte damit ja auch suchen. UND er würde sogar das Nummernschild abchecken können.
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26.05.2010 10:31 Uhr von megamanxxl
 
+3 | -3
 
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google street view is an sich ne gute idee! sofern man die negativen aspekte außen vor läßt :D
hätt mich schon interessiert virtuell durch ne stadt zu latschen..

wenn man so tut, als gäbe es nirgens ein überwachungsstaat, dann findet man auch google gut :)
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26.05.2010 10:32 Uhr von kse
 
+4 | -1
 
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@seti1337: sie könnte sich auch einfach nen neues Nummernschild besorgen und die Sache mit der stalkerei an die polizei übergeben.

nur vom foto eines autos wird ihr ex wohl nicht erkennen können das dieses auto auf dem bild ihr auto ist, oder fährt sie ein extrem seltenes auto was es nur 1 mal in deutschland gibt?
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26.05.2010 10:51 Uhr von Herbstdesaster
 
+5 | -3
 
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LOL: Ich werd jetzt nur noch mit abgesenkten Kopf durch die Strassen laufen...hinterher sprringt mich mich noch irgendein Hausbesitzer an, weil ich die Fassade bewundere...

Manche übertreiben es wirklich...jeder der durch die Stadt fährt, sei es mit dem Bus oder dem Auto, kann sich Menschen und Gebäude ansehen...ohne dass da irgendeiner meckert...aber wenn Google ein paar Fotos macht ist es gleich ein Verbrechen.
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26.05.2010 11:04 Uhr von meinemeinungdazu
 
+8 | -10
 
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mal was grundsätzliches: zum (persönlichen) Datenschutz:

Werft doch einfach mal StreetView für Los Angeles (Malibu - Strandhäuser - feineLeuteGegend - speziell Malibu Road und Malibu Colony Drive) an. Schon kurios oder? Keine Bilder, obwohl daneben der bebilderte Pacific Coast Highway verläuft. Ab einer bestimmten Einkommensklasse werden also selbst in Amerika ganze Straßenzüge nicht "gefilmt"!

Sind diese Leute was besonderes?

Ich denke mal nein, denn sie kochen Ihren Kaffee, genau wie ich, mit Wasser und müssen sich beim K...en auch hinsetzen.

Warum wird dann hier über die Leute, die ihr Eigentum schützen wollen (vor wem oder was auch immer) hergezogen?

Es ist doch völlig egal, ob ich ein Strandhaus in Malibu besitze oder eine Hundhütte in Deutschland. Wenn ich nicht möchte, dass dieses "Domizil" irgendwo für alle Welt in sekundenschnelle mit allen möglichen Details und Winkeln aufgenommen, abgebildet wird, dann hat man das gefälligst zu respektieren!

Und es besteht schon ein großer Unterschied zwischen einer Touristenfotografie und StreetView. Wer diesen Unterschied nicht kennt oder kennen will, bei dem haben Äpfel und Bananen auch den gleichen Geschmack.

Und warum werden W-LANs gescannt, wenn diese Daten angeblich nicht benötigt werden?

Gehe ich, oder Du, oder Du - ja DU in einen Laden und kaufe mir einen Artikel von dem ich schon vornweg weiß, dass ich ihn NIE brauche?
Wem will Google mit der Beißzange diese Hosen anzieh`n???
Es ist dabei völlig unerheblich ob ein offenes oder geschlossenes Netzwerk gescannt wird. Hier steht die Frage: wozu überhaupt?

Ich gebe jedem Recht, der sagt, dass es mit dem Datenschutz isgesamt nicht mehr weit her ist und er tagtäglich unterwandert wird. Doch sollen wir bewußt vor dem letzten Stückchen das Handtuch werfen und uns geschlagen geben?

Meine Meinung dazu: NEIN !!!
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26.05.2010 11:15 Uhr von Klecks13
 
+3 | -12
 
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@ kse, Leon876 & alle die die Kritik an Streetview "peinlich" finden:

1. Der Unterschied zu einer Verkehrsüberwachungskamera ist der, dass die Streetview-Aufnahmen aus 2,00-2,50m Höhe gemacht werden, also direkt in den Garten oder ins Wohnzimmer knipsen. Toll, jetzt wisst ihr endlich, dass eure Frau den Vormittag nicht alleine sein muss und sie beim Postboten in besten Händen ist ;-)
2. Werden zwar Gesichter und Kennzeichen unkenntlich gemacht, nur reicht das eben nicht: Um jemanden aus dem Bekanntenkries zu erkennen, muss man nicht sein Gesicht sehen. Kleidung, Tatoos usw. reichen völlig. Ich möchte euch mal heulen hören, wenn euer Boss euch per Streetview beim Verlassen eines Gayshops gesehen hat!
3. hat Google eben nicht nur nach WLAN Hotspots gescant sondern übertragene DATEN mitgeschnitten! Ist doch toll, dass jetzt jeder Googlemitarbeiter weiß, auf welchen Schweinkramseiten ihr surft ;-)

Also vielleicht mal etwas weiter denken als nur bis zum nächsten Mausklick.

Bemerkenswert finde ich allerdings, dass der größte Protest ausgerechnet von der bayr. Staatsregierung kommt - die normalerweise die Existenz des BDSG nicht einmal zur Kenntnis nimmt ;-)
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26.05.2010 11:19 Uhr von Klecks13
 
+2 | -5
 
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@ meinemeinungdazu: unterschreibe ich voll und ganz!

Schade, dass mein + nicht gegen die vielen Minuse wirkt, die du dir damit wahrscheinlich eingehandelt hast..
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26.05.2010 11:42 Uhr von miyoko
 
+9 | -2
 
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@ Klecks13, meinemeinungdazu: "Warum wird dann hier über die Leute, die ihr Eigentum schützen wollen (vor wem oder was auch immer) hergezogen?"
Du kannst dich ganz offiziell an Google wenden und dann werden sie dein haus unkenntlich machen.

"Und es besteht schon ein großer Unterschied zwischen einer Touristenfotografie und StreetView."
Es geht hier auch nicht um den Unterschied. Es ist jedermanns Recht zu fotografieren wo und was man will, solang die Privatsphäre gewahrt bleibt und das bleibt sie in meinen Augen. Falls du es anders siehst, verweise ich dich auf meine obere Antwort.

"Und warum werden W-LANs gescannt, wenn diese Daten angeblich nicht benötigt werden?"
Die WLAN-Daten mit SSID und MAC werden als GPS-Ersatz in der Stadt benötigt. Ist übrigens gängige Praxis und Google ist nicht das erste Unternehmen, das WLAN scannt. Google selbst sagte, dass sie es für StreetView selbst eben nicht brauchen aber für bestimmte Navigationsdienste.

"Werden zwar Gesichter und Kennzeichen unkenntlich gemacht, nur reicht das eben nicht: Um jemanden aus dem Bekanntenkries zu erkennen, muss man nicht sein Gesicht sehen. Kleidung, Tatoos usw. reichen völlig. Ich möchte euch mal heulen hören, wenn euer Boss euch per Streetview beim Verlassen eines Gayshops gesehen hat! "
Manchmal hat man es eben leichter jemanden zu identifizieren. Aber an Kleidung und Tattoos erkennt dich auch jeder auf Straße.
Interessant wäre für mich dann aber auch warum mein Chef in StreetView einen "Gayshop" anschaut.

"hat Google eben nicht nur nach WLAN Hotspots gescant sondern übertragene DATEN mitgeschnitten!"
Google hat beim Vorbeifahren gescannt. Dabei waren sie bestenfalls 3-5 Sekunden im Radius eines WLAN´s. Ich weiß ja nicht wieviele Seiten du pro Sekunde besuchst.
Außerdem ist seit ewigkeiten bekannt, dass man sein Netzwerk verschlüsseln sollte. Laut einem sehr aktuellen Gerichtsurteil ist man sogar dazu verpflichtet sein WLAN zu verschlüsseln.
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26.05.2010 12:04 Uhr von meinemeinungdazu
 
+3 | -9
 
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@ Klecks13 danke, dafür gibt es für Dich auf jeden Fall ein dickes "+"

Noch n´en Hinweis an die, die schon resigniert haben, bzw. denken, sie können mit StreetView einen 14-Tage-Urlaub ersetzen:

Mag sein, dass es den "Mietkassernisten" in seiner 10.-Stock-Wohnung ohne Balkon nicht interessiert wer 10 Stockwerke tiefer vorbeifährt und Bilder macht und sie/er nicht wissen, wie es ist Eigentum zu haben. Doch zu denen gehöre ich nicht.

Aber wie ich schon mal in einem anderen Kommentar schrieb, dass der Neid und die Gier die Menschheit vernichtet... Warum spart Ihr nicht Euer Geld und macht dann einen wahren Urlaub in der "Ecke der Welt" mit echten Eindrücken und nicht nur StreetView-Bilder.

Etwas Satiere gefällig?

...fragt der eine Arbeitskollege den anderen nach dessen Urlaub: Und was hast du alles gesehen?
sagt der andere: So`n Mist, bei Streetview haben die noch nicht die Gegend gescannt, wo ich eigentlich hin(sehen) wollte.

Prima Urlaubserinnerung - Gratuliere :-) !!!
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26.05.2010 12:26 Uhr von meinemeinungdazu
 
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@ miyoko: "Die WLAN-Daten mit SSID und MAC werden als GPS-Ersatz in der Stadt benötigt. Ist übrigens gängige Praxis und Google ist nicht das erste Unternehmen, das WLAN scannt."

Mag sein, dass Google nicht das erste Unternehmen ist, was W-LANs scannt. Aber es ist zumindest das Unternehmen um was es hier geht und was die weltweit höchste Verbreitungsquote hat.
Übrigens, glaubst Du das wirklich, dass W-LAN-Daten als GPS-Ersatz fungieren? Mal ganz ehrlich - kennst Du die Techniken die hinter diesen zwei grundverschiedenen Systemen steht?
Um eine W-LAN-Punkt geografisch korrekt darzustellen braucht man mindestens 3 verschiedene Scanner im Dreieck um den Spot. Um einen GPS-Punkt geografisch darzustellen, brauchst Du (4 glaub ich) Satelliten in einer stationären Umlaufbahn. Wenn Du dies miteinander kombinieren wölltest, müsstest Du einen GPS-Sender/Empfänger an deinem W-LAN-Spot haben.

"Google selbst sagte, dass sie es für StreetView selbst eben nicht brauchen aber für bestimmte Navigationsdienste."

Also braucht Google die Daten doch. Na wie denn nun?
Und was ist, wenn plötzlich ein paar Leute mit ihren W-LANs wegziehen? (kann ja vorkommen) Ist dann die komplette Navigation im Eimer?
Mein Gott, wie leicht kann man Menschen eigentlich noch hereinlegen und manipulieren?
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26.05.2010 12:34 Uhr von ozheen
 
+7 | -8
 
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schade google street view ist der absolute hammer und es ist schade dass es gestopt wird nur weil soviele idioten so paranoid sind...
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26.05.2010 12:44 Uhr von Dracultepes
 
+8 | -1
 
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@meinemeinungdazu: Schön dass da zwei verschiedene Techniken hinterstehen. Schau dir einfach mal an wie gut es bei den Iphones ohne GPS in erschlossenen Gebieten funktioniert hat.

Du brauchst auch keine 3 Scanner um einen Punkt rum, sondern einfach nur einen Datensatz der an dem Punkt die erfassten Wlanstärken GPS koords zuordnet. Das wird gemacht.

Je mehr Wlans zu finden sind, desto besser ist die Bestimmung.

http://www.heise.de/...

http://mehrspassdennje.com/...


"3. hat Google eben nicht nur nach WLAN Hotspots gescant sondern übertragene DATEN mitgeschnitten! Ist doch toll, dass jetzt jeder Googlemitarbeiter weiß, auf welchen Schweinkramseiten ihr surft ;-)"

Billigster populismus. Ich treibs ja auch nicht am Fenster mit meiner Freundin und beschwer mich dann das die Passanten einen Blick erhascht haben. Wer unverschlüsseltes Wlan einsetzt muss damit rechnen. Wer über ein unverschlüsseltes Wlan surft und keinen eigenen sicheren Kanal aufbaut ist auch selber schuld. Es ist ja nun nicht so das die Pakete an der Hauswand aufhören rumzufliegen. Das ist wie seine Pin rumbrüllen und sich dann beschweren das der Nachbar sie kennt.


Und geil das wieder wegen nen paar Hinterwäldlern solche Sachen ausgebremst werden. Ich kenne da so nen paar die wollten mit Feuer durchsetzen das alle denken das sich die sonne um die Erde dreht.
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26.05.2010 12:44 Uhr von meinemeinungdazu
 
+1 | -3
 
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@ ozheen paranoide idioten...?

...aber selbst noch nicht mal lesen können warum gestoppt wurde...

Noch mal für die aus persönlich - ich zitiere:
>>>Nun gab es bei Google Street View eine Datenpanne, weshalb der Dienst nun weltweit gestoppt wurde.<<<

Haupsache seinen Senf dazugeben...

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