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Exoplanetensystem um "Ypsilon Andromeda" ist weitaus chaotischer als angenommen

Zu dem Exoplanetensystem um den Stern "Ypsilon Andromeda" gehören drei jupiterähnliche Gasriesen. Der Zentralstern selbst ist sonnenähnlich, jedoch ist er ein wenig schwerer und auch heller. Neue Beobachtungen des Systems zeigen nun völlig atypische Eigenschaften der Umlaufbahnen dieser Exoplaneten.

Zum Einsatz kamen dabei das Hubble-Weltraumteleskop und verschiedene erdgebundene Teleskope. Laut den neuen Daten sind die Umlaufbahnen von zwei Exoplaneten um einen Winkel von 30 Grad gegen die erwartete Ebene verschoben. Die Ursache für diesen ungewöhnlichen Orbit ist aber bislang noch unklar.

Erwartungsgemäß liegen die Umlaufbahnen von Planeten innerhalb der Rotationsebene der Staubwolke, aus der sie einst entstanden. Möglicherweise ist die Gravitationswirkung eines noch unentdeckten Objekts in dem System für die außergewöhnlichen Bahneigenschaften der beiden Exoplaneten verantwortlich.


WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Stern, Exoplanet, Andromeda
Quelle: www.raumfahrer.net

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.05.2010 06:33 Uhr von alphanova
 
+14 | -2
 
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Ich weiß nicht wieso, aber ich kann mir lebhaft vorstellen, wie über den Köpfen der Astronomen ein großes Fragezeichen entstand, als sie die neuen Daten ausgewertet haben. Ein so "chaotisches" System ist im Hinblick auf die aktuellen Theorien zur Planetenentstehung schon auffällig. Entweder stimmen diese Theorien nicht ganz, oder etwas ziemlich schweres hat die Bahnen der beiden Exoplaneten stark verändert.
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26.05.2010 08:42 Uhr von EdwardTeach
 
+3 | -1
 
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Es wäre: auch möglich dass sich die Staubwolke einst anders bewegt hat und von einem vorbeiziehenden Objekt verändert wurde.
Aber es kann auch ein unenetdecktes Schwarzes Loch dahinterstecken. Hui da entsteht wirklich ein großes Fragezeichen über dem Kopf.

Danke für diese News.
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26.05.2010 08:53 Uhr von dr.b
 
+5 | -1
 
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@EdwardTeach: Man kann davon ausgehen, daß ursprünglich eine Staubscheibe in nur einer Ebene vorhanden war...sonst hätte sich der Planet gar nicht bilden können. Und die Bahnabweichnung sich erst später ergab.
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26.05.2010 08:55 Uhr von EdwardTeach
 
+1 | -1
 
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Okey: das hatte ich nicht bedacht. Thx

Dafür könnten auch Kometeneinschläge verantwortlich sein, welche den Planeten von seiner gewohnten Bahn ablenkten.
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26.05.2010 10:35 Uhr von failed_1
 
+0 | -1
 
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@EdwardTeach: aber dann würde er sich doch mit der Zeit wieder in seine Ursprüngliche Laufbahn korrigieren weil ja an einigen Stellen mehr Anziehung herrscht als an anderen, oder?
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26.05.2010 10:40 Uhr von EdwardTeach
 
+0 | -1
 
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@failed_1: Nein ich glaube nicht, denn die Sonne hat immer die gleiche Anziehungskraft. Wenn also nur der Winkel verschoben wurde könnte es meiner Meinung nach gut sein, dass sich an der Laufbahn nichts korrigiert.

Aber ich will mich auch nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Ich weiss immerhin auch nicht alles. Also nur meine Meinung, Wissenschaftler wissens bestimmt besser.
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26.05.2010 10:44 Uhr von MadDogX
 
+5 | -1
 
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@EdwardTeach: Es ist sehr unwahrscheinlich, dass ein Gasriese von so etwas mickrigem wie Kometeneinschlägen aus der Bahn geworfen würde. Das ist ungefähr so als würdest du Rainer Calmund mit Sandkörnern bewerfen. ;D
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26.05.2010 10:52 Uhr von EdwardTeach
 
+0 | -1
 
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@MadDogX: Ja schon, aber dort steht "jupiterähnliche". Und auf dem Jupiter sind auch schon Kometen eingeschlagen. War ja auch nur eine Vermutung. Möglich wäre es bei einer bestimmten Dichte des Körpers und Geschwindigkeit. Das die Wahrscheinlichkeit sehr sehr gering ist weiss ich. ^^

Naja man kann ja immer weiter raten. :)
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26.05.2010 11:18 Uhr von Leeson
 
+1 | -1
 
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Sowas: kann passieren, wenn ein fremdes größeres Objekt durch das System fliegt.
Ein anderer Planet aus einem anderen System.

Unser Pluto hat ja auch eine geneigte Bahn....

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