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Bundeswehr muss wegen technischer Probleme auf Kampfhubschrauber warten

Der Rüstungskonzern EADS bleibt vorerst auf den von der deutschen Bundeswehr bestellten Kampfhubschraubern der Marke Tiger sitzen, da diese nicht akzeptable Mängel an Kabelverbindungen aufweisen.

Dies ist nun schon der dritte Auftrag, bei dem es zu Schwierigkeiten kam. Auch die Lieferung des Militärtransporters A300M und des Transporthubschraubers NH-90 lief zuvor nicht reibungslos.

Während die deutschen Soldaten in Afghanistan nun auf die notwendigen Hubschrauber warten, schieben sich sowohl Industrie als auch Regierung gegenseitig die Schuld für diese Misere zu.


WebReporter: das minime
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bundeswehr, Kabel, EADS, Kampfhubschrauber
Quelle: www.spiegel.de

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25.05.2010 16:43 Uhr von Dideldidum
 
+9 | -2
 
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EADS: gehört den Hauptauftraggebern. Solange die Firma komplett von Frankreich und Deutschland am Leben erhalten wird solange braucht sie keine guten Produkte herstellen. Eurofighter, A300M etc pp sind die besten Beispiele. Wir sollten die Transporter in Russland die Hubschrauber in Armerika kaufen. Dann hätten wir die Ausrüstung und sie würde funktionieren. So haben wir nur ne große Rechnung.
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25.05.2010 17:01 Uhr von Xilyte
 
+10 | -2
 
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Lehrgeld: Also ich kenne nur den A400M, kein A300M.

Zur News:
Tja, der Konzern macht nun halt die ersten Erfahrungen. Gerade Kampfhubschrauber hat der ja bisher noch nie gebaut, oder? War ja eigentllich klar, daß das länger dauert, als wenn man Ware "von der Stange" kauft. Nur Schade, daß die Kameraden in Afghanistan darunter leiden müssen.
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25.05.2010 17:01 Uhr von bluecoat
 
+8 | -2
 
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..und wetten das! für die mehrkosten durch mängelbehebung haftet der steuerzahler .......... und zahlt mal eben noch paar milliarden :-) wie beim A400M etc
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25.05.2010 17:26 Uhr von RickJames
 
+3 | -0
 
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Teutonicus_Maximus: Es ist nicht wirklich fair was du da sagst. Die Franzosen benutzen den Tiger schon seit fast einem Jahr. Sie Spanier haben ihre schon seit 2 Jahren und auch die Australier benutzen ihn schon.
Die Deutschen haben nur diese Probleme weil sie anstatt des Rolls Royce Motors unbedingt einen von MTU benutzen mussten. Dazu kommt noch das die Deutschen das Radar ummontiniert haben, was zwar Taktisch sinnvoll ist aber eben zu solchen Problemen führt.

[ nachträglich editiert von RickJames ]
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25.05.2010 17:31 Uhr von RickJames
 
+1 | -0
 
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Die Probleme mit dem NH-90(NH Industries) und dem A400M(Airbus) zeigen ja eigentlich dass das Problem nicht "nur" bei EADS liegt.
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25.05.2010 17:46 Uhr von marmai
 
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@Teutonicus_Maximus: "...wenigstens ein paar Mil-Mi 24. Die haben sich bereits bei den Sowjets in Afghanistaneinsatz bewährt!..."

Deshalb waren die Russen in Afghanistan so erfolgreich, bessere Ausrüstung.
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25.05.2010 17:53 Uhr von marmai
 
+2 | -1
 
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Das Problem heißt Korruption und Unvermögen: Korruption weil alle deutschen Rüstungsfirmen mit der militärischen und politischen Führung der Bundeswehr im Bett liegen. Die gehen täglich auf der Hardhöhe spazieren wir andere Lobbyisten, z.b. der Energiekonzerne, im Bundestag. Wer da einmal drin ist der fliegt so schnell nicht wieder raus.

Unvermögen auf seiten der Bundeswehr, die zusammen mit dem BWB nicht in der Lage ist den Juristengeschwadern der Firmen etwas entgegen zu stellen. Da unterschreiben täglich Beamte Verträge, deren Inhalt sie nicht verstehen. Die militärische Führung wiederrum ist bei Großprojekten nicht in der Lage zu definieren was sie eigentlich wollen. Bei allen Großprojekten, natürlich auch aufgrund der langen Zeiträume bis so etwas in Sack und Tüten ist, hat das Militär ständig neue Forderungen aufgestellt.
Klar das man so nichts gebacken bekommt und das sich die Firmen nachträgliche Vertragsänderungen gut bezahlen lassen.
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25.05.2010 18:00 Uhr von mirko9797
 
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Sollen sie doch ihre Kampfhubschrauber bei amazon bestellen. die sind immer schnell und zuferlässig :´D
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25.05.2010 18:06 Uhr von RickJames
 
+2 | -0
 
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marmai: "Korruption weil alle deutschen Rüstungsfirmen mit der militärischen und politischen Führung der Bundeswehr im Bett liegen."
Das stimmt nicht, es sind nicht die deutschen Firmen sondern die Europäischen. Firmen wie Messerschmidt haben so viele innovative Produkte vorgestellt (die selbst bei den Amerikanern für aufsehen gesorgt haben) und wurden immer wieder abgelehnt.
Ich sage nur "Lampyridae" und das was später als X-31 in die Geschichtsbücher einging.
Bei dem Rest kann ich dir nur zustimmen.
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25.05.2010 18:07 Uhr von a_gentle_user
 
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nur zur info: Deutschland hatte Mil-Mi24 Kampfhubschrauber die wohl durchaus für Afghanistan geeignet wären.
Diese wurden ebenso wie einige Mig29 aus der NVA übernommen. Wahrscheinlich hatte man wohl Angst das die Betriebsbereitschaft von diesen fliegenden Panzern zu teuer ist.
Man hatte sie mit Polen getauscht, gegen leichtere, modernere Sokol Hubschrauber für Polizei und BGS!

http://www.heliweb.ch/...




[ nachträglich editiert von a_gentle_user ]
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25.05.2010 18:21 Uhr von marmai
 
+4 | -0
 
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@RickJames: Das ganze Customer Product Management der Bundeswehr ist ein Witz und für einige Firmen inzwischen eine Gelddruckmaschiene.
Firmen wie Diehl, Wegmann, EADS verdienen sich an der Bundeswehr dumm und dämlich. So etwas wie das BWI Konsortium gäbe es in der freien Wirtschaft sicher nicht. Eine IT Firma wie Bechtle wäre heute vermutlich Pleite ohne öffentliche Aufträge, z.b. von der Bundeswehr.

So etwas irrsinniges wie den HERKULES Vertrag hätte es nie gegeben, wenn die Spitze der Bundeswehr weniger anfällig für Korruption wäre und mehr Sachverstand im Bereich Vertragsrecht hätte. Und um zum Thema der News zurück zu kommen, so ein Wahnsinn wie die Lieferverzögerungen im Bereich der Kampfhubschrauber oder dem Militärtransporter A400M dürfte es nicht geben.
Wer zahlt für den Irrsinn? Wir Steuerzahler müssen seit Jahren für diese Dummheit blechen, die Firmen gehen ein vergleichsweise geringes Risiko ein.

[ nachträglich editiert von marmai ]
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25.05.2010 20:18 Uhr von RickJames
 
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@marmai: Du solltest dich nur Fragen, wessen das Schuld ist.
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25.05.2010 20:18 Uhr von hofn4rr
 
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technische probleme: für die verzögerungen gibt es zig verschiedene gründe, nur nicht einen der mit technischen problemen etwas gemeinsam haben könnte.

einer der hauptgründe ist mit sicherheit bedrucktes zettelgeld.

mitunter andere gründe sind schlichtweg volksverrat, die nicht nur wegen des geldes wegen begangen sein konnten.

p. s.
würde man den leo2 so bauen wie man könnte, oder u-boote
auch atomar betreiben "dürfen", würde man evtl. davon absehen, ständig dinge von uns zu verlangen die kein anderes land mitmachen würde.
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26.05.2010 16:07 Uhr von JesusSchmidt
 
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bundesweher auflösen! und schon hätten wir derlei probleme nicht...

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