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Texas: Konservative Mehrheit ändert Schulbücher

Das "Texas State Board of Education", das momentan mit republikanischer Mehrheit besetzt ist, stimmte über Normen für Schulbücher in Texas ab. Unter den erwarteten Änderungen sind - neben der Erwähnung von Bill Clintons Amtsenthebungsverfahren - auch viele als reaktionär betrachtete Ansichten der US-Geschichte.

So sollen Schüler beispielsweise in Zukunft "Versuche globaler Organisationen, die Souveränität der USA zu unterhöhlen" bewerten, womit der Einfluss der Vereinten Nationen gemeint ist. Andererseits darf nicht mehr von US-Imperialismus geredet werden, sondern nur noch von "Expansionismus".

Wo heute über die McCarthy-Ära und das "Komitee für unamerikanische Umtriebe" gesprochen wird, soll in Zukunft das Gewicht auf die Gefahr der Infiltration durch Sowjet-Agenten gelegt werden. Diese Änderungen könnten aufgrund Texas´ Kaufkraft auch Auswirkungen auf andere Staaten haben.


WebReporter: cheetah181
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Schule, Buch, Mehrheit, Texas, Konservativer
Quelle: www.newsweek.com

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.05.2010 06:13 Uhr von Allmightyrandom
 
+32 | -3
 
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Jaja und die Nazis wollten die Säkularisierung zum Wohle der Menschheit... schon klar ;)
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25.05.2010 07:35 Uhr von usambara
 
+2 | -3
 
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Mittelalter liche Erziehungsmethoden...
http://de.wikipedia.org/...

[ nachträglich editiert von usambara ]
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25.05.2010 08:27 Uhr von the_spyder
 
+9 | -1
 
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wird geschichte geschrieben
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25.05.2010 08:52 Uhr von Perisecor
 
+9 | -7
 
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So ist das halt wenn jeder mitentscheiden darf.

Gerade hier auf SN werden doch immer Volksentscheide gefordert, ich kann hier aber noch nicht den großen Jubel entdecken. Seltsam.

Und ja, dieses Board of Education ist u.a. eine direkte Folge davon, was passiert, wenn jeder Hinz und Kunz plötzlich über Dinge abstimmen und entscheiden darf.
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25.05.2010 10:34 Uhr von cheetah181
 
+3 | -1
 
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ThielHater: Das habe ich an der Quelle auch etwas vermisst.
Laut http://www.timesonline.co.uk/... wird schonmal nicht Kreationismus als gleichberechtigte "Erklärung" gelehrt werden. Auf die biblische Schöpfungsgeschichte und auf kreationistische "Kritik" wird man aber eingehen, auch in notenrelevanten Tests.
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25.05.2010 10:43 Uhr von Nansy
 
+1 | -1
 
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@ Perisecor: Völlig richtig. Obwohl diese Überlegung sehr unpopulär ist, Volksentscheide zu jedem und allem sind nicht unproblematisch.

Zweifelhafte konservative Erziehungsmethoden in den USA auf der einen Seite, auf der anderen Seite links angesiedelte Umerziehungsversuche in Deutschland oder Europa: siehe: http://www.jungefreiheit.de/...

Übrigens, wem die Quelle nicht gefällt, einfach weitergoogeln.
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25.05.2010 10:48 Uhr von saber_
 
+6 | -0
 
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was mich aber wundert ist die tatsache das sogar schon ueber clinton gelehrt wird... der ist ja keine 10 jahre her???

also wir sind in der schule am zweiten weltkrieg haengengeblieben....danach gabs wohl keine erwaehnenswerte geschichte mehr....
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25.05.2010 11:18 Uhr von cheetah181
 
+3 | -2
 
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Nansy: Erstmal Zustimmung zur Sache mit den Volksentscheiden.

Und danke für die "Kritik" Quellen betreffend. Leider war die andere schon zu alt und hier gab es doch ein paar interessante Inhalte, die ich verwenden wollte. Auch obwohl nichts mit Kreationismus enthalten war.

Aber auch wenn ich genauso wenig vom "Gender Mainstreaming" halte, übertreibt die Junge Freiheit maßlos. Was ja auch nicht verwunderlich für eine Zeitung "gerade noch links vom Extremismus" ist. Die dort verlinkte "Gabriele Kuby" ist auch eine erstaunliche Persönlichkeit mit Büchern wie "Harry Potter – Der globale Schub in okkultes Heidentum", die glaubt man könne für Homosexualität werben...

Aber das passt nicht wirklich zum Thema...
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25.05.2010 12:36 Uhr von Nansy
 
+0 | -0
 
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cheetah181: Ob man nun die "Junge Freiheit" mag oder nicht (ist auch nicht meine Richtung), zumindest versucht sie die seltsamen Ziele des "Gender Mainstreamings" ins Bewußtsein zu bringen. Bis jetzt hat man doch nicht allzuviel darüber gelesen, oder?
Zitat von der Internetseite des BMFSFJ: "Gender bezeichnet die gesellschaftlich, sozial und kulturell geprägten Geschlechtsrollen von Frauen und Männern. Diese sind - anders als das biologische Geschlecht - erlernt und damit auch veränderbar."
Hört sich das nicht social engineering an, um die Schaffung des neuen, geschlechtsvariablen Menschen?
Die Schlußfolgerung, dass man hier einer Ideologie anhängt, die sich nicht mit dem Mensch als Mängelwesen abfinden will, wie er nun mal ist, sondern einen neuen Menschen schaffen will, wie er gefälligst sein soll, kann ich gut nachvollziehen.

Ich halte das für eine Art linken Gegenentwurf zu dem rechten texanischen Versuch, die Geschichte "neu zu formulieren". Und irgendwie passt das, wie ich finde, als Randnotiz zu diesem Thema.
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25.05.2010 13:47 Uhr von cheetah181
 
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Nansy: Ich kann den Artikel der "Jungen Freiheit", vor allem den verlinkten Teil, nur als Angst auffassen, dass die "Gender Mainstreamer" doch irgendwo recht haben. Denn wenn nicht (wovon ich ausgehe) bringt ihr "social engineering" wie du es nennst sowieso nichts.

"Die Schlußfolgerung, dass man hier einer Ideologie anhängt, die sich nicht mit dem Mensch als Mängelwesen abfinden will, wie er nun mal ist, sondern einen neuen Menschen schaffen will, wie er gefälligst sein soll, kann ich gut nachvollziehen."

Dem gegenüber steht die Sicht von reaktionären Christen, denen die Junge Freiheit hier eine Plattform geboten hat. Jede Frau soll gefälligst zu Hause am Herd stehen und wenn man Widerworte hört, dann ist das "Diskriminierung und Ausgrenzung von Christen und Konservativen".
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25.05.2010 17:27 Uhr von FirstBorg
 
+0 | -0
 
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wtf? An Schulen lernt man da jetzt demnächst über Infiltration durch SOWJET Agenten? Is gut 20 Jahre zu spät....
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25.05.2010 18:35 Uhr von Verfassungsschuetzer
 
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Was ist schlimm daran? Die vorgenommenen Änderungen sind ja nicht falsch. Also? Where is the problem? Ganz anders in den Schulbüchern unserer Schulen. Dort wird sehr viel linke Propaganda verbreitet. Statt auf Studien wie "IQ and the wealth of nations" zu verweisen wird beispielsweise dem Westen die Schuld an der Armut der 3.Welt zugeschoben. Reine Propaganda. Das ist ja auch der Grund weshalb wir so viele linke Hippis in Deutschland haben. Gehirnwäsche pur!
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25.05.2010 19:14 Uhr von Leeson
 
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Indirekt ist das aber so...
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25.05.2010 22:53 Uhr von Ottokar VI
 
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schlimm?neu? Geschichtunterricht in der Schule ist Gesinnungsunterricht, das ist doch bekannt und bei uns auch nicht anders.
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26.05.2010 10:00 Uhr von Nansy
 
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cheetah181: Mit dem verlinkten Teil des Artikels der "Jungen Freiheit" kann ich auch nichts anfangen, d.h. aber nicht, dass man die seltsame Ideologie des Gender Mainstreamings nicht hinterfragen darf.

"...einer Ideologie anhängt, die sich nicht mit dem Mensch als Mängelwesen abfinden will, wie er nun mal ist, sondern einen neuen Menschen schaffen will, wie er gefälligst sein soll.." =
Ist das nicht seit jeher das Problem besonders der Linken gewesen? Die Schaffung des "neuen Menschen" und sei es mit "überzeugendem" Druck?

Zwischen der linken Idee eines "neuen Menschen" (übrigens ein gefährliches Menschenbild) und der Sicht von reaktionären Christen (Kreationismus u.s.w.) wird es doch wohl einen vernünftigen Mittelweg geben, oder gibt es nur noch schwarz und weiß?

[ nachträglich editiert von Nansy ]
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28.05.2010 15:43 Uhr von cheetah181
 
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Nansy: "Zwischen der linken Idee eines "neuen Menschen" (übrigens ein gefährliches Menschenbild) und der Sicht von reaktionären Christen (Kreationismus u.s.w.) wird es doch wohl einen vernünftigen Mittelweg geben, oder gibt es nur noch schwarz und weiß?"

Natürlich nicht und ich habe auch nichts dagegen das zu hinterfragen, sondern etwas gegen die Motive mancher, die das hinterfragen.

Im Prinzip scheinen wir bei dem Thema ja einer Meinung zu sein.

[ nachträglich editiert von cheetah181 ]

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