24.05.10 22:15 Uhr
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Glanerbrück: Kinderschänder nach 19 Jahren verurteilt

Der heute 49-jährige Kinderschänder Geert B. wurde nach 19 Jahren für den Mord an einem achtjährigen Mädchen verurteilt. Er wurde zu zwölf Jahren Haft und anschließender Sicherheitsverwahrung verurteilt.

Man konnte Geert B. erst dingfest machen, nachdem er letztes Jahr das dreijährige Nachbarkind geschändet hat. Im Jahr 1991, nach dem Mord an der achtjährigen Semiha, geriet er ins Visier der Ermittler. Das Gericht konnte ihm jedoch keine Schuld nachweisen. Er kam frei.

Die DNA Spuren die Geert B. bei dem Mord hinterließ konnten erst 2003 zugeordnet werden. Nach dem sexuellen Missbrauch in Glanerbrück wurde er als Täter identifiziert und verhaftet. Bei der Wohnungsdurchsuchung fand die Polizei kinderpornografisches Material in großer Menge.


WebReporter: the_Legendary
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gericht, Gewalt, Missbrauch, Haftstrafe
Quelle: www.westfaelische-nachrichten.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.05.2010 22:15 Uhr von the_Legendary
 
+24 | -6
 
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Ich hoffe Geert B. schmeckt nie wieder die Freiheit. Ich verstehe nicht, wieso so ein Mörder nur 12 Jahre bekommt. Lebenslänglich mit Sicherungsverwahrung hätte mir mehr zugesagt. Man kann einen solchen "Menschen" nicht rational bestrafen. Verzeiht mir den Spruch aber " Ich hoffe er verfault dort ! "
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24.05.2010 22:25 Uhr von Mancman22
 
+11 | -3
 
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@Autor dem Kommentar ist von meiner Seite nichts hinzuzufügen!
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25.05.2010 00:02 Uhr von Mudd2
 
+3 | -0
 
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leider: nur 12 jahre..hoffen wir das die sicherungsverwahrung doppelt so lang andauert

[ nachträglich editiert von Mudd2 ]
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25.05.2010 00:08 Uhr von darkdaddy09
 
+4 | -1
 
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Wenigstens etwas: Besser spät als nie.
In Amerika wäre es geiler:
20 Jahre Knast und anschließend Todesspritze, d. h. man wartet jeden Tag 20 Jahre lang auf den Tod!!!
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25.05.2010 01:04 Uhr von Faceplant
 
+3 | -4
 
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Nenene meine Freunde... Todesstrafe! Was gerechteres gibt es meiner Meinung nach dafür nicht.
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25.05.2010 01:25 Uhr von Faceplant
 
+2 | -3
 
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Nichts ist schlimmer: Aufpassen, mit welchen Begriffen du um dich wirfst.

§ 211 StGB

(2) Mörder ist, wer

- aus Mordlust, zur Befriedigung des Geschlechtstriebs, aus Habgier oder sonst aus niedrigen Beweggründen,

- heimtückisch oder grausam oder mit gemeingefährlichen Mitteln oder

- um eine andere Straftat zu ermöglichen oder zu verdecken,

einen Menschen tötet.

Die Todesstrafe hat demnach nichts mit Mord zu tun.
Und dein Gesicht würde ich mal gerne sehen, wenn eines deiner Kinder vergewaltigt und ermordet wird und der Täter "zum Glück" in ein deutsches Hotel-Gefängnis kommt.
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25.05.2010 04:11 Uhr von Weltenwandler
 
+2 | -1
 
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Gefängnisse: warum nicht Zwangsarbeit? Viel effektiver und auch produktiver!

Also wurde der Typ wegen Mordes und Besitzes illegalen Materials verurteilt und nicht wegen der Vergewaltigung, oder? Iich meine, dafür gibt es wenn ich mich nicht irre eine relativ knappe Verjährungsfrist.
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25.05.2010 19:21 Uhr von Vorschlaghammer
 
+1 | -3
 
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@netreaper: Bravo, schönes herrliches Gutmenschengeheul erster Klasse.

[ nachträglich editiert von Vorschlaghammer ]
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25.05.2010 19:58 Uhr von Vorschlaghammer
 
+1 | -2
 
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@NetReasper: Ich befürworte für Kinderschänder und Mörder ganz klar die Todesstrafe.
Ich bin Chef einer Zeitarbeitsfirma und alle meine Zeitarbeiter sind auch für die Todesstrafe in solchen Fällen wie in der News. Meine Arbeiter sind wahrlich keine grossen Leuchten, aber dass man Kinderschänder und Mörder eliminieren muss kapieren sogar die, im Gegensatz zu dir.
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25.05.2010 22:04 Uhr von Faceplant
 
+0 | -2
 
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Todesstrafe muss nicht barbarisch sein: Warum denken alle bei der Todesstrafe immer an den elektrischen Stuhl mit höllischen Qualen? Das kann auch schnell und schmerzlos vonstatten gehen und aufgeilen muss sich daran zwangsläufig auch niemand.

1) Hätt ich auch nichts dagegen, wenn die lebenslange Haftstrafe dann auch wirklich lebenslang ist und es eine wirkliche >Strafe< ist.
Aber zum zweiten Teil ne Gegenfrage: Hat der Täter das Recht auf Leben geachtet?

2) Das ist vielleicht in den USA so, wo man noch über 100 Ecken in Berufung gehen kann

3) Das ist eher ein strukturelles Problem eines Landes. Nicht von den USA auf Deutschland schließen bitte

4) Darf man denn auch mit dem nötigen Hintergrundwissen nicht für die Todesstrafe sein?

5) Eine langjährige Haftstrafe auch nicht. Wer will schon jemanden in seinem Betrieb aufnehmen, der mal im Gefängnis gesessen hat und völlig aus dem strukturierten Leben gerissen wurde? Das Leben des Ex-Häftlings stelle ich mir extrem hart vor.
Ich will damit nicht sagen, dass die Hinrichtung eines Unschuldigen keine Schande ist. Sowas darf niemals passieren und die Justiz sollte sehr exakt und bedacht vorgehen.

6) Dann muss man das eben ändern. Du kannst dann auch schlussfolgernd nicht ausschließen, dass das bei Haftstrafen nicht der Fall ist.

7) Wer in einem Land eine Straftat begeht, weiß normalerweise, wie er dafür bestraft wird. Ich glaube in der Tat an die abschreckende Wirkung der Todesstrafe. Und dass eine hohe Kriminalität existiert, hat was mit den Lebensbedingungen der Menschen zu tun. Wer jeden Tag ums Überleben kämpft, schreckt auch nicht vor Gewalt zurück, weil er eh nichts mehr zu verlieren hat.

8) Durch eine Haftstrafe auch nicht. Allerdings haben die Angehörigen des Opfers die ständige Angst, der Täter könne bald wieder auf freien Fuß gelangen und sich für seine Inhaftierung rächen. Man kann niemals ausschließen, dass jemand einfach perfekt schauspielert und nach einer lebenslangen Haftstrafe (15 Jahre) zur Bewährung auf freien Fuß kommt.

9) Wie soll man denn bitteschön ein zerstörtes Leben wieder gutmachen? Wer einen Mord begeht darf nicht auf die Gnade der Justiz hoffen und erwarten, dass er mit möglichst wenig Sanktionen davonkommt.

Insgesamt sind mir deine aufgelisteten Argumente geläufig und enthalten im Wesentlichen Totschlagargumente.

Und was deinen obigen Satz anbelangt:
"Übrigens finde ich es sehr erfrischend, wie beleidigend und persönlich angreifend du wirst. Das belegt schließlich nur, wie schwach deine Argumente sind. :)"

Ich will ja nicht selbst beleidigend werden aber sowas zeugt von purer Ignoranz und ist in der Argumentationsweise genauso schwach.
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25.05.2010 23:25 Uhr von Faceplant
 
+1 | -2
 
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"Nein, kann es nicht. Das ist eine populäre Lüge der Todesstrafenbefürworter."

Nagut, dann glaub halt den Horrorgeschichten, die man dir so erzählt.

"Ach so, nur weil der Täter ein Verbrechen begeht, darf der Staat, der ja eigentlich Recht und Moral hochhalten sollte sich auf das gleiche Niveau begeben?"

Das ist wieder ein Amnesty-typischer Vergleich zwischen Äpfel und Birnen. Hier gehts doch darum, wer Dreck am Stecken hat. Der Staat führt eine Strafe aus, nicht weil er einfach mal Bock dazu hat, sondern um Ausgleich für eine grausame und willkürliche Tat zu schaffen. Zudem gibt der Staat den Angehörigen des Opfers die Gewissheit, dass er sich um sie kümmert und nicht im Stich lässt. In solchen Augenblicken zählt einfach die moralische Unterstützung, damit nicht zur Selbstjustiz gegriffen wird.

"Also ich kenne da genug Fälle. Sogar schwerste Gewalttäter und sogar Ex-RAF Terroristen."

Sicher werden sie viel mit Kunden zu tun haben und stets das Aushängeschild für ein Unternehmen sein...

"Es gibt nur eine mögliche Art, wie man die Hinrichtung von Unschuldigen ausschließen kann. Und zwar die vollständige Abschaffung der Todesstrafe. Wer die Todesstrafe fordert, der wird auch gleichzeitig tolerieren wollen, dass ab und zu Unschuldige getötet werden."

Ich toleriere auch keine Hinrichtungen von Unschuldigen. Vorher soll zu 100% sichergestellt sein, dass es sich um tatsächlich um einen Schuldigen handelt. Notfalls muss er zur Überprüfung eben jahrelang im Gefängnis sitzen.

"Da muss ich dich enttäuschen. Die Todesstrafe schreckt nicht an. Und Glauben spielt da auch keine Rolle, man _weiss_ dass die Todesstrafe niemanden abschreckt. Genau so wenig wie Kinderschänder durch härtere Strafen abgeschreckt werden."

Doch natürlich ist die Todesstrafe abschreckend, wenn man sie konsequent anwendet. Aber wenn es für Täter immer wieder möglich ist, über zigfache Berufungen dem Death-Row zu entkommen, dann ist sie in der Tat nicht mehr abschreckend.
Kinderschänder sind für mich ein Sonderfall. Über 50% aller Therapierten werden trotzdem rückfällig, weil der Hang zur Pädophilie teilweise genetisch veranlagt und nicht heilbar ist. Meiner Meinung nach ist es verantwortungslos einen solchen Menschen wieder auf die Gesellschaft loszulassen und zu hoffen, dass er nicht nochmal sowas "Pöhses" macht. Damit stellt sich der Staat in der Tat auf eine Stufe mit solchen Tätern.

"Es existiert ja keine hohe Kriminalität. Erstaunlicherweise ist die Kriminalität eher dort hoch, wo es die Todesstrafe gibt. Hier in Deutschland sinkt die Anzahl der Morde seit Jahren stetig. Es war hier noch nie so sicher wie heute."

Auch wieder eine falsche Verknüpfung von Tatsachen. Dein Umkehrschluss ist folgender: Durch die Abschaffung der Todesstrafe nimmt die Kriminalität ab.
Es gibt zahlreiche Beweise dass das nichts miteinander zu tun hat. Die kriminellste Stadt in den USA, Detroit, liegt in Michigan. Dort gibt es keine Todesstrafe. Oder nehmen wir das Land Singapur. Die Todesstrafe wird dort sehr streng und ohne Ausnahmen durchgeführt und die Kriminalität ist verschwindend gering.

"Oh, annehmen darf man alles.
Und für unrealistische wahnhafte Ängste ist unsere Justiz nicht zuständig, da wäre - sorry - der Gang zum Psychotherapeuten sowieso die bessere Idee."

Soll der Psychotherapeut plötzlich auch noch darauf aufpassen, dass der Mörder nicht wieder zu nahe an seine Patienten rankommt?

Die nächsten beiden Statements lass ich mal so stehen und füge nichts mehr hinzu.

"Du willst doch nicht ernsthaft jemanden in Schutz nehmen, der mich als Arschloch bezeichnet, der behauptet Opfer seien mir scheiß egal, und der mich auf die "gleiche Stufe" (Zitat!) wie ein Kindermörder stellt?"

Sei mir nicht böse, aber ich kann seine Reaktion schon nachvollziehen obwohl ich die Ausdrucksweise auch extrem unpassend finde.
Ich kann auch keine Menschen leiden, die auf Kuschelkurs mit Schwerstverbrechern gehen, dazu ist mein Mitleid mit den Opfern einfach zu groß.
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26.05.2010 13:53 Uhr von shadow#
 
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Art 102 GG: Wer meint, darüber rumdiskutieren zu müssen, soll Deutschland doch bitte verlassen. Schleunigst.

Der Rest von Europa ist durch das 6. und 13. Zusatzprotokoll der Europäischen Menschenrechtskonvention übrigens auch tabu...



[ nachträglich editiert von shadow# ]
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26.05.2010 14:07 Uhr von Faceplant
 
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Art 5 Abs 1 GG: Wer keine anderen Meinungen akzeptieren kann, soll Deutschland doch bitte verlassen. Schleunigst.
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26.05.2010 15:05 Uhr von shadow#
 
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@Faceplant: Was denn nun?
Verfassung oder nicht Verfassung?
Menschenrechte oder keine Menschenrechte?

"Ein ganz kleines bisschen, und nur da wo es mir grade in den Kram passt" geht nicht!

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