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Euro-Krise setzt sich in Spanien fort - Eurokurs fällt

Jetzt hat die Eurokrise auch auf Spanien übergegriffen. In Spanien sollen 65 Milliarden Euro eingespart werden. Dies stößt bei den Gewerkschaftern auf starken Widerstand.

Nachdem der Eurokurs zum Wochenschluss am vergangenen Freitag noch auf 1,26 US-Dollar gestiegen war, geriet er am heutigen Pfingstmontag unter Druck.

Zuletzt wurde der Euro noch mit 1,2385 US-Dollar gehandelt.


WebReporter: rheih
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Krise, Spanien, Eurokurs
Quelle: www.ngz-online.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.05.2010 18:29 Uhr von rheih
 
+10 | -4
 
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Solange die Spekulanten, das sind ein paar wenige Leute die soviel Geld haben, dass sie gar nicht wissen was sie damit anfangen sollen, im freie Hand haben, sind alle Werte (egal ob Aktien, Anleihen, Devisen usw.) gefährdet.
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24.05.2010 19:37 Uhr von xlibellexx
 
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Wenn die Spanier auf die: Strassen gehen das wird bestimmt bals soweit sein .....so wie die Griechen ?? dann kann Portugal genauso mitziehen ! gemeinsam boykotiert es sich´s besser .

Nur das dies schon vor Griechenland von vielen Experten und auch in den Medien bekannt gegeben wurde ! jetzt auf die Strassen zu gehen , und so tun als wären Sie überrascht ! und als Volk hätten sie dies und jenes nicht verdient , so wie einst die Griechen !

Scheinheiligkeit ist wieder total IN und OUT ist wer nicht bei solchen Strassenkämpfen keine Monotolkoktail´s mit sich führt !

mal sehen ? wer uns aus der Scheisse helfen wird ! wenn wir bald dran sind !

[ nachträglich editiert von xlibellexx ]
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24.05.2010 19:54 Uhr von FlatFlow
 
+6 | -2
 
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Das ist keine Euro Krise, das ist eine Staatsverschuldung Krise, hervorgerufenen durch a) Banken Rettung b) Staatsschulden ohne Ende und das jedes Jahr aufs Neue, die Zinsen erschlagen die Staaten, in paar Jahren muss alleine Deutschland jedes Jahr über 50 Mrd. Euro (€) allein für die Zinsen aufkommen!!! Das ist das Problem und nicht der Euro, ob er jetzt 1,20 oder 1,10 zu $ steht ist in erste Linie und für den Verbraucher nicht so wichtig, nur wenn er in USA Urlaub machen möchte ;-)
Die Spekulanten, ich möchte hier nicht die Spekulanten in Schutz nennen, für mich ist das widerlichste was die Natur bis dato hervorgerufen hat, aber alle regen sich auf, die bösen Spekulanten, klar sind sie böse, weil sie jetzt die Situation ausnutzen und richtig Kohle mache, nur ohne das Versagen der Politiker/innen hätte Sie nicht gegeben (in diesen Feld), außerdem die Spekulanten hat es schon immer gegeben, wieso hat sich keiner vor paar Jahren aufgeregt, oder 1-2 Jahrzehnten, jetzt auf einmal die Bösewichte, ich kannst nicht mehr hören.
Solange Gewinnen Privatisiert werden und Schulden Sozialisiert, kommen wir nicht weiter, nur noch tiefer in die schie**e
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24.05.2010 19:55 Uhr von kloeschen
 
+1 | -3
 
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Niemand, den Letzten "beissen die Hunde".
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25.05.2010 01:12 Uhr von xlibellexx
 
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@Wil: könnte ich Plus drücken soviel wie ich wollt ! ..... aber Leider nicht .......schnief:(

+++++++++++++++++++++++++.................

100%
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25.05.2010 09:06 Uhr von bigpapa
 
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Der Wii schockt mich :): Es gibt echt noch Leute hier die denken können.

Ich geh mir jetzt ein Glas kalte Cola holen um mich von den Schock zu erholen .:)

Gruß

BIGPAPA
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25.05.2010 09:15 Uhr von tafkad
 
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@Flatflow: >> Das ist das Problem und nicht der Euro, ob er jetzt 1,20 oder 1,10 zu $ steht ist in erste Linie und für den Verbraucher nicht so wichtig, nur wenn er in USA Urlaub machen möchte ;-)

Dies stimmt so nicht ganz. Da ich häufig durch meine Sportart bedingt Produkte in den USA kaufe und deshalb Preise hier in D und in den USA vergleiche sehe ich das etwas anders, den wenn der Euro fällt werden die Produkte hier ebenfalls noch teurer. Ein schönes bsp. hab ich jetzt am Wochenende wieder gehabt, ein Produkt was hier 100€ kostet war in den USA für 50$ zu haben. Mit Märchensteuer und Transport bin ich nun immer noch billiger als wenn ich es mir hier in D im Onlineshop gekauft hätte und von der Wartezeit her geht es auch. Diesen Mehrpreis kann ich leider hier in D nicht wirklich nachvollziehen, zumal die wirklichen Herstellungskosten vielleicht bei 5-10$ liegen.
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25.05.2010 09:18 Uhr von flushbox
 
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Meldung vom 04.05.2010: "Nach Griechenland konzentriert sich nun alle Aufmerksamkeit auf Spanien. Dort widersprach Regierungschef Jose Luis Rodriguez Zapatero Gerüchten, wonach sein Land als nächstes die Euroländer um Finanzhilfe in Höhe von 280 Milliarden Euro bitten werde."

Nach 3 Wochen kündigt Spanien nun völlig überraschend harte Sparmaßnahmen an. Damit konnte nun wirklich keiner rechnen...

Wir werden von vorne bis hinten verarscht. So siehts aus. Und wenn die EU jetzt zum Selbstbedienungsladen verkommt, fliegt uns selbiger demnächst gewaltig um die Ohren.
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25.05.2010 11:23 Uhr von FlatFlow
 
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@tafkad: Der Wechselkurs von Währungen hat wenig mit den Preisen der Ware zu tun, hier ein Beispiel:
Levi´s Jeans 501 kosten hier in Laden ca. 80€, in den USA kosten die gleichen Hose ca. 35$ (neu versteht sich)
Wechselkurz ca. 1 € = 1.23 US$
Wie kommt das, ganz einfach, den Deutschen (inzwischen auch den Europäer) kann man melken und das inzwischen in jeder Beziehung, egal was du kaufst und wo es Produziert ist in EU kostet es immer mehr. Schau dir einfach die Preise von Apple iPad, oder iPhone an, in USA kosten sie weniger als hier obwohl die Produkte nicht in den USA gefertigt werden, sondern in Asien. Nach dem Wechselkurs müsste es billiger sein da der $ weniger wert ist als der €uro.

@Wii kurzfristig hast du sicherlich Recht, langfristig gesehen könnte EU gut funktionieren, wenn die Preise und die Löhne auf gleichen Niveau wären.
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25.05.2010 12:08 Uhr von gehirntumor001
 
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@FlatFlow: "Das ist das Problem und nicht der Euro, ob er jetzt 1,20 oder 1,10 zu $ steht ist in erste Linie und für den Verbraucher nicht so wichtig, nur wenn er in USA Urlaub machen möchte ;-)"

Hier liegst du leider völlig daneben mein lieber...

Rohstoffe und lebensmittel werden auf dem welthandel immer noch in US$ gehandelt und die allermeisten großen unternehmen und multinationals die global in der ganzen welt produzieren lassen, lassen in US$ produzieren!

Somit kann man schon sagen das ein langfristig schwacher euro, die konsumentenpreise in der euro-zone künstlich verteuern wird...

Zwar sagen auch viele das ein schwacher euro beim export hilft, das stimmt auch, aber ein langfristig niedriger euro wird dafür sorgen das der vorteil für den export durch höhere energie-, logistik- und rohstoffkosten wieder wett gemacht wird...

Übrigens, der Euro ist bereits unterhalb der 1,22 US$ marke
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25.05.2010 13:57 Uhr von FlatFlow
 
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@gehirntumor001: "Rohstoffe und werden auf dem welthandel immer noch in US$ gehandelt und die allermeisten großen unternehmen und multinationals die global in der ganzen welt produzieren lassen, lassen in US$ produzieren!"
Da bin ich bei dir, stimmt alles, nur wenn ich die Güter auf dem Weltmarkt kaufe und der US$ < €uro steht (atm. steht 1 € = 1.2207 US$), dann zahle ich mit meiner Währung weniger, weil ich für jeden €uro 0,22€ (22 Cent) spare.

Ich bekomme doch für 1000€ mehr als für 1000$ ;-)
(nach heutigen Kurs 1000€ = 1 220.7 US$)
Ich kann also mit 1000€ Ware für 1220$ kaufen ;-)
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25.05.2010 14:11 Uhr von opheltes
 
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jeppa: Überall wird geredet ~ Europa geht unter wenn der EURO in Gefahr ist.

Ich denke die lieben Banken gehen unter *gg*

Und ich kann sparen...aber die Banken nicht, also meinet wegen kann der Euro sonst wo hinfallen....

Beten tu ich jeden tag, dass es immer schlimmer wird in der EU, weil dann suchen die Politiker vl. einmal eine ALTERNATIVE...was ja nun Jahre lang abgwertet wird.

uuhhh, europa ist in gefahr..ich zittere jetzt schon ^^
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25.05.2010 14:53 Uhr von radiojohn
 
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@xlibellexx: Das versteh ich jetzt nicht:
"...OUT ist wer nicht bei solchen Strassenkämpfen keine Monotolkoktail´s mit sich führt !"

Bitte um Erklärung.
(Und damit meine ich nicht die "Molotowcocktails")
(...wer NICHT, KEINE...)?

r.j.

P.s. In der heutigen Ausgabe der Zeitung "Ideal" wurde gemeldet, dass die spanische Sozialversicherung (Kranken-Renten-ArbeitslosenVersicherung) wieder mal einen Überschuss erwirtschaftet hat. Zwar 29% weniger Überschuss als im vergleichbaren Zeitraum des vergangenen Jahres, aber immerhin sind das 7,2 Mia € Überschuss in den ersten 4 Monaten des laufenden Jahres!
http://www.ideal.es/...

Da können sich die deutschen Rentenversicherer mal ne Scheibe abschneiden.
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25.05.2010 15:58 Uhr von gehirntumor001
 
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@FlatFlow: "Ich bekomme doch für 1000€ mehr als für 1000$ ;-)
(nach heutigen Kurs 1000€ = 1 220.7 US$)
Ich kann also mit 1000€ Ware für 1220$ kaufen ;-)"

Du könntest ja recht haben wenn der Euro vor einem halben jahr noch 1,00 US$ gekostet hätte... Hat es aber nicht!

Der Euro hat vor einem halben jahr noch 1,53 US$ gekostet, das heißt nach deiner rechung:

Hätte ich vor einem halben jahr noch für 1000€ noch ca. 1530 US$ bekommen.
Und heute bekomme ich für meine 1000€ nur noch 1218 US$. Somit ist meine kaufkraft in US$ um 312$ abgewertet worden...

Jetzt machen wir es ganz konkret... Da der Euro sich auf dem selben wert befindet wie vor ca. 4 jahren, müssen wir jetzt auch mal die bedingungen von vor 4 jahren herstellen.

Ich mach das nur mal anhand des öl und goldpreises deutlich, das verhält sich aber bei anderen gütern nicht viel anders:

Der ölpreis war vor 4 jahren bei ca. 80US$/barrel und damals vor genau vier jahren war der euro auch knapp über 1,20 gewesen... In den darauffolgenden jahren ist der ölpreis dramatisch angestiegen und hat im sommer 2008 um die 140US$/barrel gekostet. Aber wir in der eurozone haben den sehr hohen ölpreis nicht so extrem stark mitbekommen, weil in der gleichen zeit der euro auch angestiegen ist und das ganze ein wenig gemildert hat...
Nur zur erinnerung, im Sommer 2008 war der Eurokurs bei ca. 1,58 US$... Was dann bedeutet hat das der barrel öl zur gleichen zeit in der Eurozone "nur" ca. 89€ gekostet hat...
Danach ist der ölpreis aufgrund der globalen wirtschaftskrise wieder eingebrochen... Falls wir aber in naher zukunft wieder einen ölpreis von 140US$/barrel bekommen beim heutigen Eurokurs werden wir statt 89€ vor vier jahren dann ca. 115€ fürn fass öl zahlen müssen. Das ist ein preisanstieg von 26€ nur durch wechselkursschwankungen...

Dann kann sich schonmal jeder freuen wenn er zur tanke fährt oder heizöl kaufen muss...

Anderes beispiel gold...

Vor vier jahren, wo der eurokurs auf dem gleichen niveau war wie heute, hat die feinunze gold noch ca. 500US$ (damals 410€) gekostet. In den letzten 4 jahren ist der goldpreis bis heute auf ca. 1200US$ geklettert. In der eurozone war das auch nicht so dramatisch, weil der eurokurs parallel mit angestiegen ist und den teuren goldpreis etwas kompensiert hat.
Aber seit dezember 2009 ging der Eurokurs schrittweise immer weiter runter...
In dezember 2009 hat gold noch ca. 1100 US$ gekostet, was im dez 09 noch 719€ waren.
So, von dez 2009 bis heute ist der goldpreis nur marginal auf 1200 US$ gestiegen, aber beim heutigen eurokurs ist der goldpreis bei ca. 984€... Das bedeutet im gleichen zeitraum wo gold in US$ 100$ teurer geworden ist, ist der goldpreis im euroraum zur gleichen zeit 265€ teurer geworden...

Noch haben wir glück das die weltwirtschaft halb in einer rezession steckt, aber sobald die wirtschaft wieder auf dem niveau vom sommer 2008 kommt und die rohstoffpreise wieder rekordwerte erreichen und sich der euro bis dahin nicht erholen sollte oder schlimmer noch, weiter absteigt... Dann wird alles so verdammt teuer in der eurozone werden, das es nicht mehr lustig ist!
Dann sind benzinpreise pro liter um die 2 Euro sehr wahrscheinlich und kein hirngespinnst...

Zusätzlich vergessen wir noch, sobald die wirtschaft wieder anzieht, wird inflation eintreten... Also wird die eurozone eine dreifache preissteigerung erleben können, einmal durch steigende rohstoff- und lebensmittelpreise, dann durch einen schwächelnden euro und durch eine einsetzende inflation...

Wer mir jetzt kommt, vonwegen inflation ist nur panikmache etc und wir haben zurzeit sogar deflation etc...
Lass uns EINES der grundregeln einer inflation nicht vergessen, nämlich es gibt inflation beinahe nur bei wirtschaftswachstum! Da wir in den letzten 2 jahren negativen und stagnierenden wirtschaftswachstum hatten, ist deflation sogar keine überraschung, aber sobald die wirtschaft wieder normal funktioniert und steigt, dann kommt auch die inflation!

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