24.05.10 14:15 Uhr
 980
 

Bund der Steuerzahler NRW fordert Senkung der Terrassengebühren

Gaststätten- und Restaurantbetreiber müssen für die Nutzung von Außenflächen Geld bezahlen, die so genannte Sondernutzungsgebühr. Der Bund der Steuerzahler NRW hat nun in 29 Großstädten des Landes die Höhe der Gebühren untersucht.

Die Unterschiede zwischen dem günstigsten und dem teuersten Standort betragen demnach weit über 500 Prozent. Während in Herne die Pächter für 25 Quadratmeter Außengastronomie 187,50 Euro bezahlen müssen, werden Gastwirte in Bonn mit 1.250 Euro zur Kasse gebeten.

Zu große Unterschiede, kritisierte der nordrhein-westfälische Bund der Steuerzahler und verlangt von den teuren Gemeinden eine Gebührensenkung.


WebReporter: claeuschen
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Gebühr, Restaurant, Senkung, Gaststätte, Bund der Steuerzahler
Quelle: www.koeln-nachrichten.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Bund der Steuerzahler fordert, dass Diäten-Automatismus im Bundestag aufhört
Schleswig-Holstein: Zweitwohnungssteuer als gute Einnahmequelle für Gemeinden
Bund der Steuerzahler kritisiert Aussichtsplattformen auf den Ruhrgebiets-Halden

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
24.05.2010 14:15 Uhr von claeuschen
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
Eine interessante Analyse und ein guter Vorschlag. Aber angesichts der derzeitigen Finanzlage in vielen Kommune dürfte die Umsetzung wohl reines Wunschdenken bleiben.

Eher werden die Gebühren in den günstigen Städten deutlich angehoben. Auch das könnte man aus dieser Statistik herauslesen. Nicht gewollt von den Steuerzahlern, aber wohl eher realistisch.
Kommentar ansehen
24.05.2010 15:25 Uhr von ThomasHambrecht
 
+12 | -1
 
ANZEIGEN
Man ist immer wieder überrascht wöfür man alles Geld kassiert. Hilft die Gemeinde denn beim Servieren auf der Terasse mit, oder wofür nehmen die das Geld?
Kommentar ansehen
24.05.2010 15:49 Uhr von flireflox
 
+7 | -1
 
ANZEIGEN
unglaublich ich kann mich meinem Vorredner nur anschließen, wofür verlangen die Gemeinden hier Steuern bzw. für welche Gegenleistung?

Hier wird man nur noch abgezockt, dass es einem graust. Vorgestern kam in TV ein ähnlicher Skandal, da müssen Betreiber von Solaranlagen auf ihren Dächern Müllgebühren zahlen für die Solaranlagen. Zwar fällt kein Müll an, auch bekommt man keine extra Tonne, aber die Gemeinden verlangen die Steuer. Jetzt klagen Bürger dagegen.

Aber klar, bei soviel mieser Politik in Deutschland muss ja irgendwer die Kohle herranschaffen.
Kommentar ansehen
24.05.2010 16:00 Uhr von Mario1985
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
das wird dazu führen, dass die kleinen Gemeinden ihre Preise anheben, somit herrscht dann auch kein so großer Preisunterschied mehr. Aber wo ist das Prinzip von Angebot und Nachfrage???? In großstädten wie Bonn gibt es doch sicherlich mehr Interessenten für eine Terasse wie in Herne....
Kommentar ansehen
24.05.2010 16:45 Uhr von maki
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
Ich sag nur "Sektsteuer", die noch immer: kassiert wird, obwohl die Flotte, die irgendsoein Kaiserarschloch damit mal finanziert hat, längst auf dem Grund der Meere verrottet...
Kommentar ansehen
24.05.2010 17:25 Uhr von Copak
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Mario1985: "Aber wo ist das Prinzip von Angebot und Nachfrage???? In großstädten wie Bonn gibt es doch sicherlich mehr Interessenten für eine Terasse wie in Herne.... "

hohe Nachfrage + geringes Angebot = hohe Preise
geringe Nachfrage + hohes Angebot = niedrige Preise

Kann nicht erkennen inwiefern das dem Prinzip von Angebot und Nachfrage widerspricht.

[ nachträglich editiert von Copak ]
Kommentar ansehen
24.05.2010 17:27 Uhr von Jlaebbischer
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Flotten: Gibt doch immer noch genug Flotten, die man damit finanzieren könnte. Die sind halt heutzutage nur aus Stahl und in der Regel in einem Einheitsgrau gestrichen ;)
Kommentar ansehen
24.05.2010 17:49 Uhr von Floppy77
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
Terrassengebühr: ist wohl etwas irreführend. Es geht um die Nutzung von öffentlichem Raum und nicht um eine Terrasse die baulich zum Objekt gehört.

Wenn jeder überall Tische und Stühle aufstellen könnte, ohne dass eine Gebühr erhoben werden würde, dann könnte man bald nicht mehr vernünftig durch einige Straßen laufen. Irgendwo muss die Kommune ja auch ihren Haushalt finanzieren, oder wäre Euch lieber die Terrassengebühr wird gesenkt um dann die Parkgebühren dafür zu erhöhen um die Einnahmen auszugleichen? Und Ihr denkt doch nicht, dass der Wirt die Preise senkt, weil auf einmal die Gebühr wegfällt oder sinkt?

Refresh |<-- <-   1-8/8   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2018 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Bund der Steuerzahler fordert, dass Diäten-Automatismus im Bundestag aufhört
Schleswig-Holstein: Zweitwohnungssteuer als gute Einnahmequelle für Gemeinden
Bund der Steuerzahler kritisiert Aussichtsplattformen auf den Ruhrgebiets-Halden


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?