24.05.10 13:22 Uhr
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Südafrika soll 1975 versucht haben, Atomsprengköpfe von Israel zu kaufen

In einer angeblich "streng geheimen" Unterredung soll 1975 der damalige südafrikanische Verteidigungsminister Botha den israelischen Verteidigungsminister Shimon Peres nach Raketensprengköpfen gefragt haben. Peres soll ihm dann den Kauf von Sprengköpfen in drei verschiedenen Größen angeboten haben.

Bei den drei Größen wird angenommen, dass es sich dabei jeweils um konventionelle, chemische und nukleare Sprengköpfe handelt. Die Enthüllung stammt vom Autor Sasha Polakow-Suransky, dessen neues Buch in dieser Woche in den USA erscheint.

Der Handel sei damals am Kaufpreis gescheitert. Außerdem hätte der damalige israelische Ministerpräsident dem Verkauf zustimmen müssen, was als unwahrscheinlich gilt. Peres, heute Präsident Israels, ließ durch seine Sprecherin verlauten, dass der Bericht gegenstandslos sei.


WebReporter: Arschgeweih0815
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Israel, Afrika, Atomsprengkopf
Quelle: www.guardian.co.uk

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.05.2010 13:30 Uhr von usambara
 
+12 | -6
 
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Wesensverwandt sind (waren) die Länder mit ihrer Apartheid ja, die ethnischen Vertreibungen auch mit Atomwaffen absichern woll(t)en.
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24.05.2010 16:54 Uhr von schaltbert
 
+2 | -2
 
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Lustig: Hehler oder Betrüger die Israelis? Bieten Atomsprengköpfe zum Verkauf und besitzen noch nichtmal welche^^

Herrlich zu sehen wie sich Medienberichte gegenseitig widersprechen, einfach nur herrlich.

@usambara
Gleich und gleich gesellt sich eben zu gerne. Gut erkannt!
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25.05.2010 01:52 Uhr von |sAs|
 
+1 | -1
 
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@usambra: Kommentar des Monats! :D

Obwohl ich statt ´ethnische Vertreibung´ einen Schritt weiter gegangen waere um die volle Warheit widerzugeben :)
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25.05.2010 10:28 Uhr von Dusta
 
+2 | -3
 
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usi: „beide Länder mit ihrer Apartheid“

Ohja, schreckliche Apartheid in Israel.

Sicherlich gibt es Nachholbedarf was die endgültige Gleichberechtigung angeht, das israelische System als Apartheid zu brandmarken ist doch aber sehr polemisch und dazu auch noch in der Sache falsch.

Zu dem Thema kannst du doch beispielsweise mal Ahmed Tibi fragen, warum er so schrecklich diskriminiert wurde, dass er jetzt nur stellvertretender Vorsitzednder der Knesset ist oder euren geliebten Goldstone. Der weiß ja schließlich noch aus eigener Erfahrung wie es ist, einem Apartheidsstaat zu dienen und angehörige der diskriminierten Minderheit persönlich zum Tode zu verurteilen.
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25.05.2010 10:34 Uhr von Dusta
 
+1 | -2
 
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schaltbert: Wer leugnet denn noch ersthaft die Existenz von israelischen Atomwaffen?

Wissensstand von 1998 oder was?
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25.05.2010 10:40 Uhr von Dusta
 
+3 | -1
 
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|sAs|: „Obwohl ich statt ´ethnische Vertreibung´ einen Schritt weiter gegangen waere um die volle Warheit widerzugeben.“

Naja, „ethnische Säuberung“ hört sich ja auch viel spektakulärer an und ist neben „Völkermord“ und „KZ-Gaza“ ja auch einer der Begriffe die auf SN bei keiner Israel-Diskussion fehlen dürfen.

Auf welches Gebiet beziehst du dich denn wenn du die ethnische Säuberung als „volle Wahrheit“ bezeichnest?

Schließlich leben im Kernland Israel und den besetzten Gebieten doch noch Millionen Araber. Vor 40 Jahren war auch schon von der ethnischen Säuberung Palästinas die Rede und eingetreten ist gegenteiliges. Langsam wird langweilig.
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25.05.2010 22:35 Uhr von Benno1976
 
+0 | -0
 
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Da wird doch: bestimmt jedes Land das nicht über eigene Atomwaffen verfügt über seine Diplomaten mal in den Besitzerstaaten angefragt haben. Fargen kostet doch nix! Verwunderlicher wäre wenn nicht angefragt worden wäre. Und die Hemmschwelle scheint bei der Herrausgabe ja auch niedrig zu sein, wenns (fast) nur am Preis scheitert.
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25.05.2010 23:27 Uhr von Laz61
 
+1 | -2
 
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Seltsam: "Peres, heute Präsident Israels, ließ durch seine Sprecherin verlauten, dass der Bericht gegenstandslos sei."

Warum ist den seine Unterschrift in der Quelle zu sehen.

Außerdem sollte man noch erwähnen, das Südafrika Uran zur Verfügung gestellt hatte.

Selber Atomwaffen besitzen und verantwortungslos umgehen, und über andere herziehen und Sanktionen fordern.

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