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Kosten der Ölpest für BP noch vergleichsweise gering

Zwar musste BP wegen der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko bisher 760 Millionen Dollar aufwenden. Stellt man diese Summe aber dem Umsatz und dem Gewinn des Ölkonzerns gegenüber, relativiert sich der Betrag deutlich. 240 Milliarden Dollar konnte BP im Jahr 2009 umsetzen.

Der Gewinn belief sich auf knapp 17 Milliarden Dollar. Das erste Quartal 2010 lief für den Konzern sogar noch besser. Mit einem Plus von 135 Prozent verglichen mit dem Vorjahresquartal erzielte BP einen Gewinn von sechs Milliarden US-Dollar. Die Zahlen nähern sich denen vor der Wirtschaftskrise an.

Dennoch sei es noch nicht an der Zeit, eine abschließende Bewertung der anfallenden Kosten im Zusammenhang mit dem Unfall der Bohrinsel "Deepwater Horizon" vorzunehmen. Nicht nur dass ein Ende noch nicht abzusehen ist, auch die US-Regierung will den Konzern stärker in die Pflicht nehmen.


WebReporter: Tierpark_Toni
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Gewinn, Umsatz, Kosten, BP, Ölpest
Quelle: www.spiegel.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.05.2010 12:37 Uhr von Hucken
 
+6 | -9
 
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wer häts gedacht: ich könnt aber wetten, dass sich das ding vergleichsweise recht simpel schließen lassen würde ... vermute aber das ganze trara geht einfach um die weiterverwertung der ölquelle
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24.05.2010 12:40 Uhr von cappucinoo
 
+5 | -11
 
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@hucken: genauso siehts aus , die kuppel war schon auf dem loch !
wär ein kinderspiel gewesen das dann zu verschliessen aber nein dann kann man das öl ja nichtmehr pumpen ^^
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24.05.2010 13:09 Uhr von meisterallerklassen
 
+3 | -1
 
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24.05.2010 13:36 Uhr von flireflox
 
+0 | -2
 
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sind doch peanuts da kann sich BP locker noch ein paar Vorfälle mehr leisten.
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24.05.2010 14:45 Uhr von SpiritOfMatrix
 
+1 | -0
 
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Aber der Imageschaden @Hucken, nun so einfach ist das auch nicht! Es müsste eine Verschalung da runter gebracht werden, die muss so groß sein, das später der Betondeckel so viel Gewicht hat, das sie nicht vom ausfließendem Öl weg gedrückt wird. Außerdem muss sie so berechnet werden, das er später nicht undicht wird bzw. nicht unter spült wird... Diese muss erst einmal gebaut werden. Dann muss ein Beton gefunden werden, der bei solchen Temperaturen, Druck abbindet. Dem es nichts aus macht sich mit dem Öl zu vermischen. Oder noch besser, es ab stößt. Stichword: "Polymere".

@cappucinoo, es ist nicht das Problem, das Ölfeld später wieder an zu zapfen. Heut zu Tage kann man um die Ecke Bohren. Alles kein Ding mehr!

So nun zu meiner Überschrift! Der Imageschaden, den grade der Konzern in der Öffentlichkeit erleidet, ist auch ein nicht zu unterschätzender Schaden. Aktienkurs Einbrüche, Kunden die nicht mehr bei BP kaufen...

Klar sollte auch sein, das jetzt erst der Schaden an der Natur und an der Küsten liegenden Wirtschaft angefangen hat. Es werden noch sehr viel Klagen auf sie zu kommen. Die Aufwendungen die bis jetzt erbracht wurden, sind nur ein Bruchteil von dem, was noch kommen wird. Die werden noch in 10 oder 20 Jahren dafür zahlen.
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24.05.2010 15:19 Uhr von ThomasHambrecht
 
+2 | -1
 
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Meine Güte stehen hier Kommentare der eine will BP gleich ausrotten - bitte, ohne Benzin fahren nichtmal mehr öffentliche Verkehrsmittel, steht die ganze Wirtschaft still. Es werden auch keine Waren mehr transportiert.
... andere berufen sich sich auf eine Grenze von 75 Milliarden, für die BP maximal haftet. Abgesehen davon, dass die Summe nicht stimmt - Bei 75 Milliarden wäre auch BP vorher pleite.
... andere rechnen vor, dass sich BP noch mehr Unfälle leisten kann, werfen aber Millionen und Milliarden durcheinander.
Aber keiner hat jemals die Versicherung gelesen - vielleicht deckt die gar nicht alle Schäden? Zumal BP sich bereits dazu geäussert hat, was sie alles zahlen werden.
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24.05.2010 18:29 Uhr von Copykill*
 
+0 | -2
 
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Kollerteralschaden für BP.
Die verdienen mit der Quelle, wenn die mal wieder unter Kontrolle ist, noch soviel Kohle das die die Schäden Theoretisch aus der Portokasse zahlen könnten.
Aber auch da bin ich mir sicher das gut geschmierte Politiker den Schaden für diesen Konzern so gering wie möglich halten.
Mal eben so von der einen Portokasse in die andere ;-)
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24.05.2010 19:42 Uhr von diehard84
 
+2 | -0
 
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@ hucken & cappucinoo: ach und ihr seid die erdölbohrprofis hier oder was und habt so ein bohrloch in dieser tiefe (1500m) natürlich schon x mal wieder unter kontolle gebracht?

man man man....schaltet mal die köpfe ein! ...sowas würde kein konzern machen da das ganze tag für tag immer negativere publicity bringt und immer mehr leute dadurch woanders tanken...

wenns so einfach wär wieso machen die nicht einfach zu und bohren neu? was ohnehin gemacht werden soll als entlasungsbohrung...ihr und eure verschwörungstheorien
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25.05.2010 15:22 Uhr von chaintek
 
+2 | -1
 
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BP müsste verpflichtet werden den gesamten Gewinn aus diesem Jahr in die Wiederherstellung der Umwelt zu investieren!!!

Wir haben nur eine Umwelt, ein Leben.... aber wen interessiert das schon?
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25.05.2010 19:01 Uhr von sodaspace
 
+1 | -0
 
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na das war noch nichts mit 760 mio. die folgeschäden,hunderte millarden dollar werden die auch noch zahlen müssen

[ nachträglich editiert von sodaspace ]

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