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Geheimdokument aus der Zeit der deutschen Vereinigungsverhandlungen aufgetaucht

Wie der "Spiegel" berichtet, ist ein brisantes Dokument aus der Zeit der deutschen Vereinigungsverhandlungen aufgetaucht. Demnach soll die sowjetische Seite ihren Teil Ostpreußens ins Gespräch gebracht haben. Die deutschen Gesprächspartner lehnten ab.

Der Beleg dafür soll ein geheimes Fernschreiben der Botschaft in Moskau vom 02. Juli 1990 sein. Darin hat Generalmajor Geli Batenin den deutschen Diplomaten angeboten, die sowjetisch verwalteten Gebiete Ostpreußens in die laufenden Verhandlungen einzubeziehen.

Laut Fernschreiben traf sich Batenin mit dem Leiter des politischen Referats der Botschaft, Joachim von Arnim. Von Arnim betonte bei diesem Treffen die Haltung Bonns, dass es bei der Vereinigung nur um die BRD und die DDR gehe.


WebReporter: certicek
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Verhandlung, Wiedervereinigung, Preußen
Quelle: www.spiegel.de

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27 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.05.2010 16:37 Uhr von Bi-Ba-Butzemann
 
+73 | -15
 
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Das ist zwar schon lange bekannt, aber nicht eine minder große Schande einfach so angebotenes Land, das jahrhunderteland deutsch war, auszuschlagen....
Würde heute wahrscheinlich von diesen Idioten wieder gemacht werden....
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23.05.2010 16:38 Uhr von einsprucheuerehren
 
+63 | -9
 
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kein Problem: keine andere Politiker eines Volkes würden derart auf das eigene Land verzichten. Die deutschen sind auch wirklich ein eigenartiges Völkchen..
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23.05.2010 16:45 Uhr von jupiter12
 
+21 | -72
 
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23.05.2010 16:52 Uhr von NemesisPG
 
+26 | -30
 
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zu schön um wahr zu sein. aber wenn man Realist bleibt muß man zugeben,das es nur
Probleme und Ärger gegeben hätte . Höchstwahrscheinlich
wäre Ostpreußen unsere Unruheprovinz . Man bedenke nur
die Besitzansprüche usw. . Wir haben die Grenzen anerkannt
und das ist gut so .
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23.05.2010 17:03 Uhr von Mistbratze
 
+42 | -15
 
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@Funk-a-Tronic: Wer ist denn "Dunkeldeutschland"?
Ist es das geistige schwarze Loch unter der Schädeldecke?
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23.05.2010 17:11 Uhr von Rebecca Bock
 
+45 | -18
 
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Hochverrat ! In der Präambel des damaligen GG stand, dass GESAMT-Deutschland, also inklusive der damals "russisch besetzt" genannten Gebiete, wiedervereinigt werden sollte.

War das ausschlug, obwohl sich die Möglichkeit bot, Königsberg und Teile des alten Ostpreussens wieder mit Rest-Deutschland zu vereinigen, beging einfach Hochverrat, weil er die Interessen und den Wohlstand der deutschen sträflichst mißachtete.
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23.05.2010 17:37 Uhr von Spafi
 
+17 | -14
 
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rein emotionaler Wert: Alles, was nach dem Krieg an Polen oder die Sovietunion fiel, hatte schon kurz darauf nichts mehr mit seiner deutschen Vergangenheit zu tun. Deutsche Gebäude wurden durch Plattenbauten ersetzt, viele Ortschaften wurden komplett zerstört, als die rote Armee vorrückte, die deutsche Bevölkerung ist geflohen oder wurde vertrieben. Somit ist auch viel der Geschichte verloren gegangen, die eine Wiedervereinigung gerechtfertigt hätte. Heute sind die Gebiete verarmte Gegenden mit hoher Arbeitslosigkeit und Armut. Die Leute dort hätten wohl auch andere Sorgen als eine plötzliche Umstellung der Sprache, Währung, Politik usw.

Wenn man jetzt noch bedenkt, dass wir noch nicht einmal die Integration der DDR problemlos hingekriegt haben und damit das Wirtschaftswunder zerstörten, war die Entscheidung eindeutig richtig.
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23.05.2010 17:38 Uhr von certicek
 
+13 | -4
 
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@ Gebetsmuehle: "Wohl niemand außerhalb der Region, die vom 13. Jahrhundert bis zur Vertreibung 1945 von Deutschen besiedelt war, engagiert sich so intensiv und in so vielen Formen für Ostpreußen, wie ihre früheren Bewohner. Auch darüber informiert diese Internetseite und lädt alle Interessierten zum Mitmachen ein für Ostpreußen - das „Sehnsuchtsland der Deutschen“!"

Quelle: http://www.ostpreussen.de

Erklär das doch mal diesen Leuten. Was meinst Du, was die Dir erzählen werden?
Ich habe geschrieben "brisantes" Dokument. Wenn alle Leute so denken würden wie Du, dann würde wohl auch der Spiegel nicht brisant schreiben.
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23.05.2010 17:55 Uhr von certicek
 
+8 | -2
 
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@ Bleissy: Wikipedia sagt dazu:
Das Gebiet des Deutschen Reiches in den Grenzen vom 31. Dezember 1937 wurde in vier Besatzungszonen aufgeteilt und das gemeinsame Besatzungsgebiet Groß-Berlin der Verwaltung der Alliierten Kommandantur unterstellt, die ihrerseits dem Alliierten Kontrollrat unterstand.

Am 5. Juni verkündeten die Oberbefehlshaber der alliierten Streitkräfte in der Berliner Erklärung die Übernahme der „oberste[n] Regierungsgewalt“ („supreme authority“ – was treffender mit „Staatsgewalt“ zu übersetzen gewesen wäre, da die Alliierten nicht nur die Regierungsgewalt übernahmen) in Deutschland. Eine Annexion fand ausdrücklich nicht statt...

Das Genfer Abkommen über den Schutz von Zivilpersonen in Kriegszeiten (vom 12. August 1949) sagt dazu im Art. 49: "Die Besetzungsmacht darf nicht Teile ihrer eigenen Zivilbevölkerung in das von ihr besetzte Gebiet deportieren oder umsiedeln."

Was ist denn nun richtig? Gab es eine Annexion oder nicht? Liegt ein Verstoß gegen das Genfer Abkommen vor oder nicht?
Wollten die Sowjets nur die von ihnen verwalteten Gebiete zurückgeben?

Ich denke das ist mit Brisanz gemeint ...nicht vergossene Milch.
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23.05.2010 17:59 Uhr von Rebecca Bock
 
+6 | -6
 
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@gebetsmühle: Hallo,

mit der Geldsenke und der Problemquelle stimme ich Dir zu.

Und natürlich die Kosten für die evtl. Umsiedelung der jetzigen Bewohner Rest-Ostpreussens möchte ich nicht unangesprochen lassen.

Obwohl, vielleicht hätten die Bernsteinfunde das Problem mit der Geldsenke selbst beseitigt.

Geltend muss man aus meiner Sicht, den §81 der Verfassung zu dem Zeitpunkt, an dem die Teilung und NICHT die Wiedervereinigung vollzogen wurde, strafrechtlich heranziehen.

Das Problem sind aber weder die Geldsenke oder andere Probleme, sondern die Tatsache, dass bis weit in die 70iger Jahre auf allen Karten weite Gebiete Polens und eben Ostpreussen als "russisch besetzt" und "polnisch besetzt" definiert wurden.

Nach dieser Definition wären aber diese Gebiete Deutsch. Und im Falle einer Wiedervereingiung, während der eben Ostpreussen angeboten und dann ausgeschlagen wird, wird vehement gegen die Interessen der deutschen verstoßen, die doch immer eine Wiedervereinigung ALLER deutschen Gebiete und nicht von denen in deutsch gesprochen wird, angeblich angestrebt wurde. So haben uns es doch die Herren Politiker jahrelang selbst erklärt !

Übrigens, schaut man sich gerade den §81 StGb einmal genau mit seinen Änderungen und auch das GG mit seinen Änderungen an, dann drängt sich mir der Eindruck auf, dass die jeweiligen Gesetzgeber sich immer bemüht haben, sich selbst unbestrafbar zu machen, in dem sie ihn immer weiter entschärften.

Augenblicklich begeht nur Hochverrat, wer versucht den Bestand der Bundesrepublik Deutschland zu beeinträchtigen oder die auf dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland beruhende verfassungsmäßige Ordnung zu ändern.

Frühere Versionen, wie die vom 20.9.45, die bis 4.2.46 galt,
bestimmte:

Wer
....

* 3. das Bundesgebiet ganz oder theilweise einem fremden Staate gewaltsam einzuverleiben oder einen Theil desselben vom Ganzen loszureißen, oder
* 4. das Gebiet eines Bundesstaats ganz oder theilweise einem anderen Bundesstaate gewaltsam einzuverleiben oder einen Theil desselben vom Ganzen loszureißen,

wird wegen Hochverraths mit lebenslänglichem Zuchthaus oder lebenslänglicher Festungshaft bestraft.
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23.05.2010 20:07 Uhr von certicek
 
+6 | -0
 
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Der Aufsichtsratsvorsitzende der Deutschen Bank, Friedrich Wilhelm Christians, macht im März 1988 der dem sowjetischen Außenminister Schewardnadse und dem Ministerpräsidenten Ryschkow den Vorschlag, das Gebiet um das heutige Kaliningrad zu einer Art Industriepark mit dem Status einer Freihandelszone zu machen.

Quelle: Die Zeit http://www.zeit.de/...


Soweit zur Geldfrage.
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23.05.2010 20:19 Uhr von Vandemar
 
+1 | -0
 
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@Rebecca Bock: "Frühere Versionen, wie die vom 20.9.45 ..."

Welche nichts anderes war als die vom 01.01.1872, wie man auch an der Schreibweise sieht. Dort finden sich dann auch so interessante Dinge wie

"Der Mord und der Versuch des Mordes, welche an dem Kaiser, an dem eigenen Landesherrn, oder während des Aufenthalts in einem Bundesstaate an dem Landesherrn dieses Staats verübt worden sind, werden als Hochverrath mit dem Tode bestraft."

Das ganze liegt darin begründet, dass man in den ersten Monaten der Nachkriegszeit eben die Gesetzgebung des NS-Regimes außer Kraft setzte und dafür die bis zum 01.05.1934 gültigen Gesetze übergangsweise wieder ins Leben zurückholte.

In deinem ersten Posting schreibst du:

"In der Präambel des damaligen GG stand, dass GESAMT-Deutschland, also inklusive der damals "russisch besetzt" genannten Gebiete, wiedervereinigt werden sollte."

...und das lässt sich aus dem, was dort WIRKLICH stand, nun wirklich nicht herauslesen:

"Im Bewusstsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen,
von dem Willen beseelt, seine nationale und staatliche Einheit zu wahren und als gleichwertiges Glied
in einem vereinten Europa dem Frieden der Welt zu dienen, hat das Deutsche Volk in den Ländern Baden, Bayern, Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein, Württemberg-Baden und Württemberg-Hohenzollern,
um dem staatlichen Leben für eine Übergangszeit eine neue Ordnung zu geben, kraft seiner verfassungsgebenden Gewalt dieses Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland beschlossen.
Es hat auch für jene Deutschen gehandelt, denen mitzuwirken versagt war.
Das gesamte Deutsche Volk bleibt aufgefordert, in freier Selbstbestimmung die Einheit und Freiheit Deutschlands zu vollenden."


... auch wenn das zum Beispiel seitens der "Exilregierung des Deutschen Reiches" immer wieder gerne behauptet wird.
^^
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23.05.2010 20:57 Uhr von MosesJesusMohammed
 
+6 | -5
 
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Wenn die Zeit reif ist: Wird ganz Europa bald irgend wehn gehören aber nicht den europäern.

Und deutschland gehört heute schon nicht mehr den deutschen. Wenn es seien muss, würde Merkel heute noch Deutschland den Amerikanern verkaufen.

Aber Deutschland. Deutschland hat nach dem 2 Weltkrieg nicht mehr den deutschen gehört sondern den russen, amerikaner ect. Bis heute.
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23.05.2010 21:29 Uhr von Rebecca Bock
 
+5 | -3
 
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@Vandemar: Das gesamte Deutsche Volk bleibt aufgefordert, in freier Selbstbestimmung die Einheit und Freiheit Deutschlands zu vollenden."

Also die EINHEIT ! Aber wie üblich seid dem 2. Weltkrieg blieb das nur eine Parole. Denn welches Recht hat das obengenannte Deutsche Volk in freier Selbstbestimmung zu entscheiden ?

Ich bekam einzig allein in Berlin die Möglichkeit der Landesverfassung zuzustimmen oder sie abzulehnen.

Und über Bundesgesetze dürfen wir nicht abstimmen, denn wir haben ja "Vertreter" entsandt. Wen und was die vertreten, erkläre ich hier lieber nicht.
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23.05.2010 21:32 Uhr von syndikatM
 
+0 | -3
 
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unbezahlbar: das hätten wir uns sowieso nicht leisten können.
die politik steht immer vor entscheidungen.

geld für ostpreußen oder griechenland.
alea iacta est
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23.05.2010 21:45 Uhr von horus1024
 
+1 | -4
 
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gut das sie es nicht genommen haben: dann hätten wir jetzt noch mehr Ärger
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23.05.2010 22:03 Uhr von Vandemar
 
+2 | -2
 
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@Rebecca Bock: "Also die EINHEIT !"

Ja, und weiter?
Wo steht da in irgendeiner Form, welche Gebiete zum vereinten Deutschland zu gehören haben (wie du in deinem ersten Posting behauptest)? Nirgends.

"Denn welches Recht hat das obengenannte Deutsche Volk in freier Selbstbestimmung zu entscheiden ?"

Zum Beispiel das aktive wie auch passive Wahlrecht. Es ist in Demokratien alles andere als unüblich, manche sagen gar, ein Zeichen eben solcher, dass viele Menschen eine Gruppe von Menschen wählen, die sie vertreten. Wer will und sich entsprechend einbringt, kann auch selbst zur Gruppe der zu wählenden gehören.

"Wen und was die vertreten, erkläre ich hier lieber nicht."

Solte ich mit dem Hinweis auf die "Exilregierung des Deutschen Reiches" etwa in eine zutreffende Richtung weisen?
^^
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23.05.2010 23:45 Uhr von no_trespassing
 
+8 | -5
 
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Ich bin ja eindeutig für deutsche Interessen: Allerdings muß man eines bedenken: Allein das Ostpreußen hätte Deutschland womöglich neue Konflikte beschert.

Guckt euch mal an, wo und vor allem wie das liegt:

http://upload.wikimedia.org/...

Frankreich hätte dem möglicherweise
1. nicht zugestimmt, weil damit die Gebietsfläche Deutschlands im Vergleich zu ihrem wieder zugenommen hätte

2. noch mehr Einwohner dazugekommen wären.

Frankreich konnte es schon nicht verknusen, dass Deutschland mit der Wiedervereinigung auf einen Schlag 17 Mio. EW hinzubekam.

Deutschland sollte grundsätzlich immer hinter Frankreich stehen, sowohl bei der Landfläche, als auch bei den Einwohner- und vor allem Soldatenzahlen, so die Vorgabe.

GB und den USA wär das alles scheißegal gewesen, die hätten zugestimmt, aber Frankreich war es das nicht.

Russland hätte also nicht nur den deutschen Diplomaten überzeugen müssen, sondern vor allem die Franzosen und Polen.

Dann kommt vor allem hinzu: Wenn Polen keinen Transit einräumt, wäre diese Exklave unerreichbar gewesen. Dann hätte man Ostpreußen über ein Ostsee-Abkommen mit Schweden höchstens per Schiff ansteuern können.
Wie schnell Polen in solchen Fragen durchdreht, sieht man ja schon am Projekt Ostsee-Pipeline.

Hinzu kommen die Infrastrukturkosten: Wir schaffen es ja nicht mal, innerhalb von 20 Jahren Ostdeutschland auf dasselbe Lohnniveau wie Westdeutschland zu hieven.

Alles, was da drüben ist, war zerstört. Da hätten hunderte Milliarden zusätzlich für aufgewendet werden müssen.
Man hätte Ostpreußen quasi ein zweites Mal erschließen müssen, eine Fläche so groß wie Baden-Württemberg.

Und: Es kommt das Risiko hinzu. Es ist zumindest nicht ausgeschlossen, daß Rußland dies als geschicktes Manöver anbot. Möglicherweise hätten die erst über Jahre Milliarden hineinpumpen und von Deutschland aufbauen lassen und später kommt man dann zu dem Schluss, daß Rußland für den 2. WK noch nicht angemessen entschädigt worden sei und die Exklave wieder ersatzlos abtreten muß.
Man sieht ja heute bei Griechenland, daß selbst hohe politische Kräfte dasselbe mit den Unterstützungsmitteln für den Euro machen.
Man argumentiert damit, Deutschland solle die Staatsanleihen abschreiben, weil man ja noch für den 2. WK Geld bekäme.

Und last but not least: Diese Exklave wäre ein Kriminalitätsmoloch allerersten Ranges geworden.
Das Lohnniveau wäre dort drüben stärker gestiegen als in Anrainerstaaten.

Alles, was die Leute an Wohlstand - sei es Autos oder bessere Möbel - sich angeschafft hätten, würde gestohlen.
Man hätte da drüben dann pro Einwohner 2 Polizisten stationieren und eine Mauer drumherum bauen müssen, um nur einigermaßen für Ruhe zu sorgen.

Von daher: es ist müßig Ostpreußen hinterherzutrauern. Klar wäre es schön gewesen, wenn auch dieses Gebiet wieder hinzugekommen wäre, aber der gesunde Menschenverstand sagt, daß diese Emotionen mit sehr hohen Kosten verbunden gewesen wären.

[ nachträglich editiert von no_trespassing ]
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24.05.2010 00:09 Uhr von askam_01
 
+4 | -1
 
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bin ich pessimist: wenn ich in so einem angebot eine falle sehe ?

es wäre doch nicht ganz abwegig,wenn die kreise in der su , die der brd kein vertrauen schenken konnten,versuchen wollten ,zu beweisen, dass deutschland immer noch großmachtgelüste hat.

wenn die deutschen verantwortlichen dieses ,absolut sinnlose,angebot angenommen hätten,dann wäre es meiner meinung nach ziemlich sicher nichts geworden mit der einheit (ob das jetzt gut wäre oder nicht ,muss jeder für sich selbst bewerten.
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24.05.2010 00:13 Uhr von askam_01
 
+0 | -0
 
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doppelpost: siehe titel ))

[ nachträglich editiert von askam_01 ]
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24.05.2010 01:01 Uhr von Lornsen
 
+3 | -5
 
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Nemesis PG: wir haben die Grenze anerkannt ???!!!!
es war "helmut frahm" alias willi brandt der in warschau
hingefallen ist und die gebiete verscherbelt hat. mit einer
stimme mehr im bundestag geht so etwas. wir wurden nie gefragt.
wenn sozialisten sich politsch auf internationales parkett
begeben, ist hochverrat pate.
danach bekam er ja dann auch den friedensnobelpreis.
SO WIRD DAS GEMACHT !
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24.05.2010 01:49 Uhr von Zephram
 
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hmmm: ich versteh ja die ganzen pöbeleinen darüber das des abgelehnt worde sogar ein bisschen, aber man muss auch überlegen das des wohl seinen (heftigen) preis gehabt hätte also sowjetunion und so..., und ausser dem war diese noble geste des abzulehnen aber auch nötig, das hätte schon nen ziemlich mieses licht auf uns geworfen...

jm2p Zeph
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24.05.2010 03:05 Uhr von McD.
 
+3 | -3
 
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@Funk-a-Tronic: Fehlverhalten in der Ausdrucksweise.
Allgemein hast du aber nicht Unrecht. Anstelle einer Wiedervereinigung wäre es sicherlich besser gewesen, einer neuen demokratischen DDR unter die Arme zu greifen.Aber daran lässt sich nun nichts mehr ändern ;)
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24.05.2010 08:25 Uhr von NemesisPG
 
+3 | -5
 
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@lornsen: Für ein vernünftiges Zusammenleben in Europa war dies der
einzig richtige Weg . Aber Ihr ewig gestrigen wollt das nicht
einsehen . Was wollt Ihr dort ? Enteignen und wieder vertreiben!
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24.05.2010 09:55 Uhr von marmai
 
+0 | -1
 
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Interessant aber ohne Bedeutung: Die Verhandlungen über die Wiedervereinigung waren sicher alles andere als Einfach.
Alle Beteligten an diesen Gespächen hatten damals sicher nur wenig Spielräume und vor allem war das zeitliche Fenster für einen Erfolg sicher sehr klein.

Die Information aus dem aufgetauchten Dokument sind geschichtlich sicher interessant, aber Vorwürfe an damalige Handelnde das man den Vorschlag der Russen nicht aufgegriffen hat, kann man sicher nicht stellen.
Wer weiß was die Russen für diese Verhandlungsmasse im Gegenzug gefordert hätten. Hätte man dann auch mit Polen sprechen müssen?

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